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Kauftag heute: Gut (62 ) Breite Marktteilnahme · Breite steigend (+3 zum 10-Tage-Schnitt) · kein Makro-Großtermin

Risiko & Schwäche

Parabel-Todeskreuz

Zur Studie: Parabel-Todeskreuz-Studie: Was das MA10/MA20-Kreuz nach parabolischen Anstiegen wirklich taugt

27 Befunde · zuletzt berechnet 8. August 2026 Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q) · Markt-Filter aktiv: die Liste zeigt 0 Treffer aus Frankreich

Methodik & Kriterien

Das Warnsignal für Halter einer Aktie, die gerade parabolisch gelaufen ist: Der Kurs hat sich binnen höchstens 40 Handelstagen mindestens verdoppelt, das Hoch war zugleich das höchste der letzten 120 Handelstage — und in den letzten 20 Handelstagen ist die 10-Tage-Linie unter die 20-Tage-Linie gefallen. Gefiltert wird auf handelbare Titel: Rohkurs am Tief mindestens 1 $, Median-Tagesumsatz im Anstieg mindestens 1 Mio $. Was der Rücktest sagt — und was er nicht sagt. Über 3.905 solcher Fälle gerechnet, kam gut die Hälfte des gesamten Rückgangs erst NACH der Kreuzung; als Warnung ist das Signal also brauchbar. Als Handelsrezept ist es das nicht: Ein Leerverkauf am Kreuzungstag mit 15 % Gewinnziel, 15 % Verlustgrenze und zehn Tagen Haltedauer ergab im Mittel eine Nullsumme. Wir weisen den Scanner deshalb als Risiko-Signal aus, nicht als Short-Idee — er beantwortet „soll ich meine Gewinne sichern?", nicht „soll ich dagegen wetten?". Das Abzeichen „saubere Parabel" trägt, wer zusätzlich alle fünf Verlaufsprüfungen besteht: Der Anstieg kam nicht zur Hälfte aus einem einzigen Kurssprung, die Kreuzung folgt dem Hoch binnen 15 Handelstagen, die 10-Tage-Linie stand nicht schon über 45 Tage oben, der Kurs fiel im Anstieg nie unter die 20-Tage-Linie zurück, und am Kreuzungstag steht er noch bei mindestens 85 % dieser Linie. Von den 3.905 Fällen blieben so 842 übrig — das ist der Verlauf, den man meint, wenn man „Parabel" sagt.

Ohne globale Trading-Filter — diese Strategie prüft das komplette Aktien-Universum ausschließlich nach ihren eigenen Kriterien (auch Mega-Caps über 50 Mrd $ sind dabei).

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Begriffe in diesem Scanner erklärt

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ADR (Average Daily Range)
Die durchschnittliche Tagesschwankung einer Aktie in Prozent — gemessen über 10 bzw. 30 Handelstage (Spalten „ADR 10T/30T"). ADR 5 % heißt: An einem normalen Tag liegen zwischen Tagestief und Tageshoch rund 5 %. Trader suchen Bewegung — deshalb fliegen bei uns Titel mit ADR unter 1 % global raus. Scanner, die ohne globale Filter arbeiten, nehmen sie trotzdem auf; das steht dann unter ihrer Trefferliste. Nicht zu verwechseln mit ADR im Sinne von „American Depositary Receipt" (US-Hinterlegungsschein ausländischer Aktien) — hier ist immer die Tagesschwankung gemeint.
Analyse (vollständige Unternehmensanalyse)
Steht in der Analyse-Spalte „Lesen", gibt es zu diesem Titel eine ausführliche Börsenlotse-Unternehmensanalyse: Geschäftsmodell, Scanner-Befund, Quartalszahlen, Belege aus SEC-Berichten sowie Chancen und Risiken. Ein Klick öffnet sie direkt.
Bericht (Earnings-Termin)
Das Datum des nächsten Quartalsberichts (Earnings). Rund um diesen Termin sind Kurslücken in beide Richtungen häufig — deshalb färben wir ihn rot, wenn er höchstens 7 Tage entfernt ist, und gelb bei höchstens 14 Tagen: erhöhtes Risiko für frische Positionen.
Free Cashflow (FCF)
Der operative Cashflow abzüglich der Investitionen — also das Geld, das nach allem frei übrig bleibt (für Schuldenabbau, Übernahmen oder Rückkäufe). Dauerhaft positiver Free Cashflow ist eines der ehrlichsten Zeichen für ein gesundes Geschäftsmodell.
Funda Rating (Fundamental-Rating A+ bis F)
Unser hauseigenes Fundamental-Rating von 0 bis 100 Punkten mit Schulnoten-Rang A+ bis F. 50 Punkte sind der Durchschnitt aller Aktien im Universum, 100 der Bestwert. Jede Aktie wird gegen alle anderen perzentil-bewertet: Wachstum von Gewinn und Umsatz, Gewinn-Überraschungen, Analystenschätzungen und Qualitätskriterien wie Margen, Cashflow und Bilanzsicherheit. Ränge: A+ ab 95, A ab 75, B ab 55, C ab 45, D ab 25, E ab 5, F darunter — A/A+ sind die fundamental stärksten Titel des Universums.
GpA (Gewinn pro Aktie)
Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl der Aktien — international als EPS (Earnings per Share) bekannt. Die wichtigste Wachstumskennzahl: Steigt der GpA über mehrere Quartale kräftig, verdient das Unternehmen je Anteilsschein immer mehr Geld.
KI-Einstufung
Unsere firmenindividuelle Einordnung zum KI-Boom auf Basis der SEC-Berichte (letzte vier Quartalsberichte 10-Q und zwei Geschäftsberichte 10-K): „Verkauft KI" (KI ist Umsatzquelle), „Bedroht" (KI als konkretes Geschäftsrisiko), „Nutzt KI" (operativer Einsatz) oder „Neutral" (kein wesentlicher KI-Bezug). Jede Einstufung braucht mindestens zwei wörtliche Zitat-Belege — sonst zeigt die Spalte „–". Kein Qualitätsurteil, keine Kaufempfehlung; die volle Akte steht auf der Aktienseite, die Methodik unter /aktien/ki-einstufung-methodik.
Long / Short
Long = auf steigende Kurse setzen (Aktie kaufen). Short = auf fallende Kurse setzen (geliehene Aktien verkaufen, um sie billiger zurückzukaufen). Unsere Short-Scanner sind Warn- bzw. Beobachtungslisten — keine Kaufkandidaten.
Marktkapitalisierung (MktKap)
Der Börsenwert des Unternehmens: Aktienkurs × Anzahl aller Aktien, bei uns in Milliarden Dollar. Micro-Caps (< 0,3 Mrd $) sind klein und schwankungsanfällig, Mega-Caps (> 200 Mrd $) sind Schwergewichte. Unser Scanner-Universum ist bewusst bei 50 Mrd $ gedeckelt — gesucht werden Titel mit Luft nach oben. Für Scanner, die ohne globale Filter arbeiten, gilt der Deckel nicht; das steht dann unter ihrer Trefferliste.
Operativer Cashflow (OCF)
Das Geld, das im Tagesgeschäft tatsächlich in die Kasse fließt — ohne Buchhaltungseffekte wie Abschreibungen. Ein Unternehmen kann Buchgewinne ausweisen und trotzdem Bargeld verbrennen; der operative Cashflow deckt das auf.
Piotroski F-Score
Bilanz-Gesundheitscheck nach Joseph Piotroski: 9 Ja/Nein-Kriterien zu Gewinn, Cashflow, Verschuldung und Effizienz ergeben einen Score von 0 bis 9. Werte ab 7 gelten als finanziell sehr solide, Werte unter 3 als Warnsignal.
Sektor & Industrie
Zwei Ebenen der Branchen-Einteilung: Der Sektor ist grob (z. B. Technologie), die Industrie fein (z. B. Halbleiter). Viele Strategien schauen auf die Stärke der Industrie, weil starke Aktien fast immer in starken Industrien laufen.
SMA / gleitender Durchschnitt (10-, 20-, 50-, 200-Tage-Linie)
Der Durchschnittskurs der letzten X Tage, als Linie in den Chart gelegt (Simple Moving Average). Die 50- und 200-Tage-Linie sind die meistbeachteten: Kurs darüber = Aufwärtstrend intakt. Die 30-Wochen-Linie aus der Weinstein-Methode entspricht der 150-Tage-Linie.
Stage (Weinstein-Phasen 1–4)
Stan Weinstein teilt jeden Kursverlauf in vier Phasen: Stage 1 = Bodenbildung (seitwärts nach Abwärtstrend), Stage 2 = Aufwärtstrend (die einzige Kaufphase), Stage 3 = Topbildung, Stage 4 = Abwärtstrend (meiden bzw. Short-Kandidaten). Gemessen wird an der 30-Wochen-Linie (150-Tage-Durchschnitt) und ihrer Steigung.
Stress-RS (Stärke an Stresstagen)
Ein Stresstag ist ein Tag, an dem sowohl der Gesamtmarkt als auch der eigene Sektor mindestens 0,5 % fielen. Der Stress-RS zählt, an wie vielen dieser Tage die Aktie trotzdem grün schloss (Anzeige „g/n" = grüne von n Stresstagen), und macht daraus ein Rating von 1 bis 99. Hohe Werte deuten auf Käufer, die selbst an schwachen Tagen zugreifen — oft institutionelle Akkumulation.
Umsatzrendite (Nettomarge)
Wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn übrig? Nettogewinn ÷ Umsatz in Prozent. 20 % Marge heißt: Von jedem umgesetzten Dollar bleiben 20 Cent Gewinn. Steigende Margen sind ein starkes Qualitätssignal.
Ø/J 3J (Durchschnittsrendite pro Jahr)
Die durchschnittliche Jahresrendite der Aktie über die letzten 3 Jahre. Zeigt auf einen Blick, ob ein Titel langfristig liefert oder nur kurzfristig heiß gelaufen ist.

Trefferliste

Tipp: Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert die Tabelle nach dieser Spalte, ein zweiter Klick dreht die Richtung um.

Parabel-Todeskreuz
Symbol Signal vor (Tage) Anstieg davor Bericht Ø/J 3J Stress-RS Stage Funda Rating Piotroski MktKap Industrie KI-Einstufung Analyse Supertiefe Analyse Sektor Kurs YTD 6 Mon. 1 Jahr v. Hoch Kursziel RS EPS-Rating ADR 10T ADR 30T Beta KGV KGV (e) KUV KBV K/FCF PEG EV/EBITDA EBIT-Marge Bruttomarge Nettomarge ROE ROA Schulden/EK EK-Quote Umsatz +/J Wachstums-Score Div.-Rend. Auss.-Quote Altman-Z Inst. % Short % Analysten
Aktuell erfüllt keine Aktie die Kriterien dieses Scanners.

Häufige Fragen

Das Warnsignal für Halter einer Aktie, die gerade parabolisch gelaufen ist: Der Kurs hat sich binnen höchstens 40 Handelstagen mindestens verdoppelt, das Hoch war zugleich das höchste der letzten 120 Handelstage — und in den letzten 20 Handelstagen ist die 10-Tage-Linie unter die 20-Tage-Linie gefallen.

Alle Scanner werden täglich neu über das komplette Aktien-Universum berechnet — zuletzt am 8. August 2026. Datengrundlage sind Fundamentaldaten und SEC-Berichte (Geschäftsberichte 10-K und Quartalsberichte 10-Q).

Aktuell bestehen 27 Aktien die Kriterien dieses Scanners (Stand: 8. August 2026).

Ohne globale Trading-Filter — diese Strategie prüft das komplette Aktien-Universum ausschließlich nach ihren eigenen Kriterien (auch Mega-Caps über 50 Mrd $ sind dabei).

Dieser Scanner sucht gezielt nach Warnsignalen — ein Treffer ist ein Befund, keine Empfehlung: wie ein Rauchmelder, der piept, damit man rechtzeitig hinschaut. Ein Treffer ist auch kein Insolvenz-Urteil; die meisten Firmen retten sich (etwa durch Kapitalerhöhung, was die Altaktionäre verwässert). Depot-Besitzer nutzen die Liste als Frühwarnsystem, Schnäppchenjäger als Anti-Einkaufsliste, erfahrene Trader als Beobachtungsliste — eine Kauf- oder Leerverkaufs-Empfehlung ist sie nie.

Der Scanner sucht Aktien, die parabolisch gestiegen sind und bei denen die kurze Durchschnittslinie jetzt nach unten gekreuzt hat. Im Einzelnen: Der bereinigte Schlusskurs hat sich vom Tief bis zum Hoch mindestens verdoppelt, das Tief liegt höchstens 40 Handelstage vor dem Hoch, und dieses Hoch ist zugleich der höchste Schluss der letzten 120 Handelstage. Innerhalb der folgenden 30 Handelstage fällt die 10-Tage-Linie unter die 20-Tage-Linie — dieser Tag ist das Signal, und er stammt aus den letzten 20 Handelstagen. Handelbar bleiben soll der Titel auch: mindestens 1 $ unbereinigter Kurs am Tief und mindestens 1 Mio. $ Median-Tagesumsatz zwischen Tief und Hoch. Wir haben diese Regel seit 2010 auf einer survivorship-freien Kursdatenbasis nachgerechnet und 3.905 solcher Fälle gefunden. Das Wichtigste daran: Gut die Hälfte des gesamten Rückgangs kam erst NACH der Kreuzung — als Warnung für jemanden, der die Aktie hält, ist das Signal also brauchbar. Als Handelsrezept ist es das ausdrücklich nicht: Ein Leerverkauf am Kreuzungstag mit 15 % Gewinnziel, 15 % Verlustgrenze und höchstens zehn Tagen Haltedauer ergab im Mittel eine Nullsumme, weil die Gegenbewegungen nach oben genauso heftig ausfallen. Deshalb steht der Scanner in der Rubrik Risiko und nicht bei den Handelsideen. Das Abzeichen „saubere Parabel“ trennt zusätzlich den Verlauf: Es trägt nur, wer alle fünf Prüfungen besteht — kein Anstieg, der zur Hälfte aus einem einzigen Kurssprung kam, Kreuzung binnen 15 Handelstagen nach dem Hoch, kein monatelanger Schleichtrend (10-Tage-Linie höchstens 45 Tage oben), kein zwischenzeitlicher Rückfall unter die 20-Tage-Linie, und am Kreuzungstag noch mindestens 85 % dieser Linie. Von den 3.905 Fällen blieben 842 übrig. Ein Treffer ist ein Fund, kein Verkaufsbefehl. Quelle: Kursdaten.

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Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.

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