Börsenlotse
Kauftag heute: Gut (62 ) Breite Marktteilnahme · Breite steigend (+9 zum 10-Tage-Schnitt) · kein Makro-Großtermin

Das Depot-Duell: Methodik und Pflichtangaben

Hier steht alles, was Du brauchst, um die Zahlen im Depot-Duell einzuordnen: wer die Depots führt, nach welchen Regeln gerechnet wird, welche Kurse dahinterstecken, welche eigenen Positionen der Betreiber hält — und was diese Zahlen nicht können.

Grenzen simulierter Ergebnisse

Alle Depots im Depot-Duell sind simuliert. Es fließt kein Echtgeld, es geht keine einzige Order an eine Börse, und niemand verwaltet hier fremdes Geld. Ein Programm rechnet jede Nacht aus, was feste Regeln ergeben hätten. Das hat Grenzen, und die gehören auf diese Seite:

  • Keine echten Orders. Gekauft und verkauft wird auf dem Papier, zu einem Kurs aus der Datenbank.
  • Keine Abweichung zwischen Wunsch- und Ausführungskurs (Slippage). In Wirklichkeit bekommst Du selten genau den Kurs, den Du gesehen hast. Im Depot-Duell bekommst Du ihn immer.
  • Keine Liquiditätsgrenzen. Bei Nebenwerten ist das der wichtigste Punkt: Manche kleinen Aktien werden am Tag so selten gehandelt, dass eine Order über mehrere Tausend Dollar real gar nicht oder nur zu einem deutlich schlechteren Kurs zustande käme.
  • Keine Marktwirkung. Eine echte Order bewegt den Kurs, eine simulierte nicht.
  • Kein menschliches Verhalten. Der Rechner hält jede Regel durch, auch nach drei Verlustmonaten. Menschen tun das selten.
  • Keine Steuern. Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und Quellensteuer bleiben unberücksichtigt; Deine Belastung hängt von Deiner persönlichen Lage ab.
  • Keine zurückgerechnete Vergangenheit. Die Depots starten am 27. Juli 2026 bei null. Für einen Rückblick fehlen die historischen Kurs- und Signaldaten — wir zeigen deshalb keinen.

Vergangene Wertentwicklung — erst recht eine simulierte — sagt nichts über die Zukunft. Diese Seite und die Depots sind keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers. Jede Anlageentscheidung triffst Du selbst, und Aktien können bis zum Totalverlust fallen.

Wer das erstellt

Betreiber und Diensteanbieter nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG):

TM Internetmarketing GmbH
Seestraße 16
71638 Ludwigsburg
Deutschland

Geschäftsführer: Thomas Mücke. Registergericht: Amtsgericht Stuttgart, HRB 741694.

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag (MStV): Thomas Mücke, Seestraße 16, 71638 Ludwigsburg.

Die Depots werden nicht von Hand geführt. Ein Programm wendet an jedem Handelstag die Regeln an, die auf dieser Seite stehen. Wer die Regeln festlegt und ändert, ist derselbe Verantwortliche — jede Änderung steht im Änderungsverzeichnis weiter unten.

Was hier veröffentlicht wird, sind Anlageempfehlungen im Sinne von Art. 20 der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR) in Verbindung mit der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958. Diese Seite enthält die dort verlangten Angaben und ist dauerhaft von jeder Seite der Rubrik aus verlinkt.

Vollständige Angaben im Impressum

Wie die Depots rechnen

Für alle Depots gelten dieselben Grundregeln. Ein Dritter kann damit jede Kurve nachrechnen:

  1. Jedes Depot startet mit 100.000 $, alle am selben Handelstag.
  2. Höchstens 15 Titel gleichzeitig, gleich gewichtet. Kein Titel bekommt beim Kauf mehr als 20 % des Depots.
  3. Ein Titel mit grüner Einordnung bekommt doppeltes Gewicht.
  4. Ein Titel mit roter Einordnung wird nie gekauft. Steht ein Titel im Bestand und wird rot, verkauft ihn das Depot am nächsten Handelstag.
  5. Ampel-Pflicht: Depots, die einer Signalliste folgen, kaufen ausschließlich Titel mit grüner Einordnung („Qualität belegt“) — gelb oder gar keine Analyse genügt dort nicht, und ein Titel wird verkauft, sobald er nicht mehr grün ist. Ausgenommen sind vier Depots, die bewusst etwas nachbilden: die Messlatte „Der Faule“, das nachgebildete echte Depot des Betreibers, „Fondsschatten“ und „Grüne Ampel“. Für die drei Depots, die auf fallende Kurse setzen, gilt die Regel umgekehrt: Dort wird nicht gegen einen Titel gewettet, den die eigene Analyse auf Grün stellt.
  6. Findet ein Depot weniger als 5 Kandidaten, bleibt der Rest verzinstes Bargeld. Ein Depot, das nichts findet, hält Bargeld — das ist ein Ergebnis, kein Fehler.
  7. Gekauft und verkauft wird zum Schlusskurs des Handelstages nach dem Signal. Kein Rückwärtsblick, kein Kurs von gestern.
  8. Orderkosten 0,1 % vom Ordervolumen, mindestens 1 $. Sie werden vom Bargeld abgezogen. Alle gezeigten Ergebnisse sind Ergebnisse nach Kosten.
  9. Dividenden fließen am Ex-Tag als Bargeld zu. Aktiensplits werden über den Anpassungsfaktor der Kursquelle verarbeitet.
  10. Verkauft wird an jedem Handelstag geprüft; nachgekauft wird im Takt des jeweiligen Depots.
  11. Kein Kredit, kein Hebel. Das Short-Depot setzt höchstens die Hälfte seines Kapitals ein, der Rest bleibt Bargeld.
  12. Kein Depot wird stillgelegt oder versteckt. Auch Depots, die verlieren, bleiben sichtbar.

Die Depots im Einzelnen

Was ein einzelnes Depot kauft und wann es wieder verkauft, steht hier in einem Satz; das vollständige Regelwerk steht auf der jeweiligen Depotseite.

Depots aus den bestehenden Aktien-Scannern

  • Qualitäts-Aktien

    Kauft Aktien von Unternehmen, die seit Jahren verlässlich verdienen und wenig Schulden mit sich herumtragen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Anforderungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Zahlen-Überraschung

    Kauft Aktien von Unternehmen, deren Quartalszahlen deutlich besser ausgefallen sind als erwartet. Gekauft wird am Tag nach dem Signal. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Jede Position wird drei Monate gehalten und danach verkauft, gleich wie sie gelaufen ist — oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Graham Net-Net

    Kauft Aktien, die an der Börse weniger kosten, als das Unternehmen nach Abzug aller Schulden an schnell verfügbaren Werten besitzt — die strengste Regel von Benjamin Graham. Solche Fälle sind selten, deshalb hält das Depot höchstens neun Titel und häufig viel Bargeld. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Regel nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Turnaround

    Kauft Aktien von Unternehmen, die nach einer schwachen Phase wieder Tritt fassen — die Zahlen zeigen nach oben, der Kurs hat den Rückschlag noch nicht aufgeholt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Magic Formula

    Kauft nach der Formel von Joel Greenblatt: Unternehmen, die viel aus ihrem eingesetzten Kapital herausholen und dabei günstig zu haben sind. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat. Jede Position wird wie im Original zwölf Monate gehalten und danach verkauft — oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Power Play

    Kauft Aktien, die nach einer ruhigen Phase kräftig und mit viel Umsatz nach oben ausbrechen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Verkauft wird, sobald der Kurs 10 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Terry Smith Quality

    Kauft wenige, besonders profitable Unternehmen und lässt sie dann liegen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird nur einmal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Anforderungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Piotroski F-Score

    Kauft Aktien von Unternehmen, deren Bilanz sich in neun einzeln geprüften Punkten verbessert hat — der Test von Joseph Piotroski. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird wie im Original nur einmal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie den Test nicht mehr besteht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • QARP

    Kauft gute Unternehmen zu einem vertretbaren Preis: solide Zahlen, ohne dafür jeden Preis zu zahlen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Fundamental Rank

    Kauft die Aktien mit der besten Gesamtnote aus mehreren Bilanz- und Bewertungskennzahlen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie aus der Spitzengruppe fällt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Dreistelliges Wachstum

    Kauft Aktien von Unternehmen, deren Umsatz sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt hat. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Solche Werte schwanken stark, deshalb wird verkauft, sobald der Kurs 20 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Best of All

    Kauft Aktien, die drei Hürden gleichzeitig nehmen: Im jüngsten Quartal blieb nach allen Ausgaben Geld übrig, Umsatz und Gewinn je Aktie sind über die letzten anderthalb Jahre um mindestens 10 Prozent gewachsen, und unsere eigene Tiefenanalyse stuft das Unternehmen auf Grün ein. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine der drei Hürden reißt.

  • Qualität & Wachstum

    Kauft Aktien, deren Unternehmen unsere Tiefenanalyse auf Grün einstuft und die zugleich Tempo aufnehmen: Umsatz und Gewinn je Aktie lagen im jüngsten Quartal jeweils mindestens 15 Prozent über dem Vorjahresquartal. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald eine der beiden Wachstumsraten abreißt oder die Einordnung nicht mehr grün ist.

  • Qualität & Aufwärtstrend

    Kauft Aktien, deren Unternehmen unsere Tiefenanalyse auf Grün einstuft und die zugleich in einem etablierten Aufwärtstrend laufen — sie gehören zum stärksten Fünftel des Marktes. Verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr auf der Liste steht.

  • Qualität & günstiger Preis

    Kauft Aktien, deren Unternehmen unsere Tiefenanalyse auf Grün einstuft und die trotzdem moderat bewertet sind: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist positiv und höchstens 20. Beides zusammen ist selten, deshalb hält das Depot häufig viel Bargeld. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine der beiden Bedingungen nicht mehr erfüllt.

  • Walker 40/40

    Kauft nach dem Screen von Patrick Walker: Gewinn je Aktie oder Umsatz sind gegenüber dem Vorjahr um mindestens 40 Prozent gewachsen — eines von beidem genügt. Dazu muss die Aktie höchstens 20 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate notieren, zu den kursstärksten Titeln des Marktes gehören, über 20 Dollar kosten und rege gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Kleine mit Wachstum

    Kauft kleine Unternehmen zwischen 10 und 500 Millionen Dollar Börsenwert, deren Umsatz und Gewinn je Aktie im jüngsten Quartal zugleich um mindestens 30 Prozent gewachsen sind und deren Gewinnkraft im Vergleich aller Aktien zum stärksten Sechstel zählt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Die Liste ist meist kurz, deshalb hält das Depot häufig viel Bargeld. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Cashflow & grüne Ampel

    Kauft Unternehmen, die im Verhältnis zu ihrem Börsenwert viel freies Geld erwirtschaften und dabei wachsen: Der Börsenwert liegt höchstens beim Vierfachen dessen, was in den letzten vier Quartalen frei übrig blieb, jedes dieser vier Quartale war positiv, und Umsatz wie Gewinn je Aktie liegen höher als vor anderthalb Jahren. Dazu muss unsere Tiefenanalyse das Unternehmen auf Grün einstufen — gelb oder gar keine Analyse reicht hier nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt.

  • Short-Squeeze

    Kauft wachsende Unternehmen, gegen die zugleich auffällig viele wetten: Mehr als ein Zehntel der frei handelbaren Aktien ist geliehen und verkauft. Dreht der Kurs nach oben, müssen sich diese Wetten eindecken und treiben ihn weiter. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Solche Titel schwanken stark, deshalb wird verkauft, sobald der Kurs 20 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Fonds & Insider

    Kauft Aktien, bei denen zwei Gruppen zugleich aufstocken: Mehr Fonds bauen ihre Beteiligung aus als sie abbauen, und die Führungskräfte des Unternehmens kaufen unterm Strich eigene Aktien. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald eine der beiden Gruppen nicht mehr aufstockt und sie damit von der Liste fällt oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Value-Aktien

    Kauft profitable Unternehmen zum niedrigen Preis: hohe Rendite auf das eigene Kapital, solide Eigenkapitalausstattung, wachsender Umsatz und verlässlicher Mittelzufluss — und trotzdem ein Kurs-Gewinn-Verhältnis unter 12 und ein Kurs-Buchwert-Verhältnis unter 2. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Diese Kombination ist selten, deshalb hält das Depot häufig viel Bargeld. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine der Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Relative Stärke

    Kauft die Aktien, die sich über die letzten Monate am besten gegen den Gesamtmarkt geschlagen haben — das stärkste Zehntel. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Verkauft wird, sobald der Kurs 10 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie aus dem stärksten Zehntel herausfällt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Lynch PEG

    Kauft nach der Kernregel von Peter Lynch: Der Preis einer Aktie, gemessen am Gewinn, soll unter ihrer erwarteten Wachstumsrate liegen. Erwartet werden zwischen 10 und 50 Prozent Gewinnwachstum im nächsten Geschäftsjahr, dazu kommt eine solide Finanzierung. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Regel nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • CANSLIM Type RS

    Kauft nach dem Screen von William O’Neil, dessen CANSLIM-Idee lautet: die Marktführer kaufen, nicht die Nachzügler. Auf die Liste kommen führende Technologie- und Konsumaktien, die den Gesamtmarkt klar schlagen — bei der Kursentwicklung über einen Monat oder über drei Monate gehören sie zu den stärksten rund 15 Prozent des Marktes, oder über eine Woche zu den stärksten rund 5 Prozent; eines davon genügt. Dazu muss die Aktie mehr als 20 Dollar kosten und rege gehandelt werden: im Schnitt mehr als 20 Millionen Dollar Umsatz am Tag. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • RS-Neuhochs

    Kauft Aktien, die bei der Kursentwicklung zum stärksten Zehntel des Marktes gehören und höchstens 8 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate notieren — führende Titel also, die auf oder nahe einem neuen Hoch stehen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Character Change (CC)

    Sucht gefallene Ex-Marktführer, die sich aus dem Tief lösen und wieder wachsen könnten: Die Aktie steht 45 bis 90 Prozent unter ihrem Höchststand aller Zeiten, hat sich vom Zwölfmonatstief um 45 bis 200 Prozent erholt, liegt auf mittlere Sicht mehr als 2 Prozent im Plus, über vier oder fünf Jahre aber noch im Minus, zeigt einen Boden oder beginnenden Aufwärtstrend (oder doppeltes Handelsvolumen), gehört kurzfristig zu den stärksten Titeln am Markt, kostet über 5 Dollar und setzt im Schnitt über 50 Millionen Dollar am Tag um. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Stärke an Stresstagen

    Kauft nach der Idee von Ben Bennett und fragt: Wie hält sich eine Aktie an schlechten Tagen? Als Stresstag gilt ein Tag, an dem sowohl der Gesamtmarkt als auch die eigene Branche mindestens 0,5 Prozent im Minus schlossen. Gezählt wird über die letzten rund sechs Monate, an wie vielen dieser Tage die Aktie trotzdem im Plus schloss; daraus entsteht eine Rangliste. Auf die Liste kommen die stärksten rund 10 Prozent — Titel, die gekauft werden, wenn alles andere fällt. Der Kurs muss über 3 Dollar liegen, der Umsatz im Schnitt über 2 Millionen Dollar am Tag. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Oliver Kell: Doublers

    Kauft nach dem Screen von Oliver Kell: Aktien, die sich seit Jahresbeginn mindestens verdoppelt haben, also mehr als 100 Prozent im Plus stehen. Dazu muss die Aktie mehr als 20 Dollar kosten und ausreichend liquide sein — im Schnitt der letzten 20 Handelstage werden mehr als 500.000 Stück am Tag gehandelt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Qullamaggie: Top Gainers 1M

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie, mit dem er wöchentlich seine Beobachtungsliste der kurzfristig stärksten Namen zusammenstellt — hier genau nach seinen Original-Filtern: Die Kursentwicklung über einen Monat gehört zu den stärksten rund 3 Prozent des Marktes, die durchschnittliche Tagesschwankung beträgt mindestens 3,5 Prozent, und im Schnitt der letzten 20 Handelstage werden mehr als 1,5 Millionen Dollar am Tag umgesetzt. Unser Universum ist kleiner als seines, deshalb gibt es weniger Treffer. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Qullamaggie: Top Gainers 3M

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie, hier über drei Monate gerechnet und genau nach seinen Original-Filtern: Die Kursentwicklung über drei Monate gehört zu den stärksten rund 2 Prozent des Marktes, die durchschnittliche Tagesschwankung beträgt mindestens 3,5 Prozent, und im Schnitt der letzten 20 Handelstage werden mehr als 1,5 Millionen Dollar am Tag umgesetzt. So zeigt die Liste die mittelfristig führenden Trends. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: Top Gainers 6M

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie, der die größten Kursgewinner eines halben Jahres sucht: Die Aktie gehört über die letzten sechs Monate zu den rund 3 Prozent kursstärksten Titeln des Marktes, sie schwankt am Tag im Schnitt um mindestens 3,5 Prozent, und an den letzten 50 Handelstagen wurden im Schnitt Aktien für mehr als 1,5 Millionen Dollar pro Tag gehandelt. Gesucht sind damit die Anführer über die lange Strecke. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: Trend Intensity (13/65)

    Kauft nach dem Trend-Intensity-Maß von Qullamaggie die am kräftigsten trendenden Führungsaktien: Der Durchschnittskurs der letzten 13 Handelstage liegt mindestens 22 Prozent über dem der letzten 65 Handelstage. Dazu gehört die Aktie zu den kursstärksten 15 Prozent des Marktes, schwankt am Tag im Schnitt um mindestens 4 Prozent, notiert über ihrem Durchschnittskurs der letzten 50 Handelstage und höchstens 10 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate, kostet mehr als 5 Dollar und wird für mehr als 3 Millionen Dollar am Tag gehandelt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Stan Weinstein: Stage 1

    Kauft Aktien in der Bodenbildung nach Stan Weinstein: Der Kurs läuft seitwärts, und der Durchschnittskurs der letzten 30 Wochen wird nach einem vorangegangenen Abwärtstrend flach. Weinstein selbst versteht diese Phase als Zeit des Abwartens, bis der Aufwärtstrend beginnt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie die Bodenbildung verlässt und damit von der Liste fällt, oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Nahe 52-Wochen-Hoch

    Kauft Aktien, die höchstens 5 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate notieren und zu den kursstärksten 30 Prozent des Marktes gehören — Stärke dicht am Hoch. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Hohe ADR (≥5%)

    Kauft Aktien, die am Tag im Schnitt um mindestens 5 Prozent schwanken und zu den kursstärksten 30 Prozent des Marktes gehören — gesucht sind bewusst die beweglichen Titel mit großen Tagesspannen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Jeff Sun

    Kauft nach dem Screen von Jeff Sun: Umsatz und Gewinn je Aktie sind im letzten Quartal jeweils um mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen — beides muss zutreffen. Dazu schwankt die Aktie am Tag im Schnitt um mindestens 4 Prozent, das Unternehmen ist zwischen 2 und 25 Milliarden Dollar wert, der Kurs steht in einem etablierten Aufwärtstrend und über seinem gewichteten Durchschnittskurs der letzten 21 Handelstage, und die Aktie gehört zu den kursstärksten 20 Prozent des Marktes. Die Liste ist bewusst eng gehalten. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Mike Webster: Power-Trend-Leader

    Kauft nach dem Screen von Mike Webster Führungsaktien, deren Aufwärtstrend läuft und noch gesund ist: Seit mindestens zehn Handelstagen liegt selbst das Tagestief über dem gewichteten Durchschnittskurs der letzten 21 Handelstage, und dieser Durchschnitt liegt über dem steigenden Durchschnitt der letzten 50 Handelstage. Gleichzeitig liegt der Kurs höchstens drei durchschnittliche Tagesspannen über dieser 21-Tage-Linie, die Aktie ist also noch nicht heißgelaufen. Sie notiert höchstens 12 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate und gehört zu den kursstärksten 20 Prozent des Marktes. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Über 50- & 200-SMA

    Kauft Aktien, deren Kurs sowohl über dem Durchschnittskurs der letzten 50 Handelstage als auch über dem der letzten 200 Handelstage liegt — ein Aufwärtstrend, der über beiden Schlüssel-Durchschnitten intakt ist. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, unter eine der beiden Durchschnittslinien rutscht oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • 21-EMA-Trend

    Kauft Aktien, deren Kurs über dem Durchschnittskurs der letzten 21 Handelstage liegt, der die jüngsten Tage stärker gewichtet, und die dabei in einem Aufwärtstrend stehen — in der Phasen-Einteilung nach Weinstein die Phase 2. Das ist ein enges Trendfolge-Modell. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, unter die 21-Tage-Linie rutscht, den Aufwärtstrend verlässt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Pocket Pivot

    Kauft nach dem Screen von O’Neil und Morales, dem Pocket Pivot — einem frühen Hinweis auf Käufe großer Adressen. Gesucht wird ein kräftiger Aufwärtstag, der nahe seinem Tageshoch schließt und mehr Umsatz bringt als der umsatzstärkste Abwärtstag der vorangegangenen zehn Handelstage, und das dicht am Durchschnittskurs der letzten zehn Tage. So etwas zeigt sich oft, bevor die Aktie sichtbar ausbricht. Ein Filter hält kaum handelbare Kleinstwerte heraus: Der Kurs muss über 3 Dollar liegen, der Umsatz im Schnitt über 2 Millionen Dollar am Tag. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Green Line Breakout

    Kauft nach dem Screen von Dr. Eric Wish: Aktien, die ein Allzeithoch nach oben durchbrechen — geprüft über die volle verfügbare Kurshistorie. Oberhalb dieses Hochs gibt es keinen alten Widerstand mehr, also keine Kursmarke aus der Vergangenheit, an der sich der Anstieg noch stoßen könnte. Die Prüfung mit Langzeitdaten sortiert Fehlsignale aus, etwa ein altes Hoch aus der Dotcom-Zeit, das sonst für ein neues Allzeithoch gehalten würde. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • ATH

    Kauft Aktien, die gerade an ihrem Allzeithoch notieren — höchstens 2 Prozent darunter. Als Allzeithoch gilt der höchste Kurs der komplett verfügbaren Kurshistorie, derzeit zurück bis 2021. Über diesem Kurs liegt kein alter Widerstand mehr, also keine Kursmarke aus der Vergangenheit, die den Anstieg bremst, und jeder, der die Aktie hält, ist im Plus — ein klassisches Zeichen von Stärke. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, mehr als 2 Prozent unter das Allzeithoch zurückfällt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Tight & Near High

    Kauft Aktien, deren Kurs sich knapp unter dem Hoch beruhigt: Tages- und Wochenspanne sind eng, und der Schlusskurs liegt in der Woche bei mindestens 85 und am Tag bei mindestens 70 von 100 der jeweiligen Spanne — also jeweils im oberen Teil, von Tief zu Hoch gemessen. Zugleich notiert die Aktie höchstens 8 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr auf der Liste steht.

  • Inside Day at Highs

    Kauft Aktien, die einen Innentag zeigen: Die Tagesspanne bleibt vollständig innerhalb der Spanne des Vortages, der Kurs pendelt also enger als am Tag davor. Dazu darf die Aktie höchstens 10 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate notieren und muss zum kursstärksten Fünftel des Marktes gehören, gemessen an der relativen Stärke mit mindestens 80 von 100 Punkten. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: Episodic Pivot

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie: Eine Aktie muss an einem einzigen Handelstag um mindestens 10 Prozent gesprungen sein, und das bei sehr hohem Umsatz — im Schnitt werden mehr als 10 Millionen Dollar am Tag gehandelt, der Kurs liegt über 3 Dollar. Hinter einem solchen Sprung steckt meist eine Überraschung, die das Unternehmen neu bewertet: Quartalszahlen oder ein Ausblick mit hohem Umsatz- und Gewinnwachstum, eine Meldung der US-Arzneimittelbehörde, ein großer Auftrag. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: Continuation Base

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie: Erst mindestens 25 Prozent Kursplus im letzten Monat, danach eine enge Seitwärtsphase, deren Tiefpunkte immer höher liegen — der Kurs bleibt dicht am Durchschnittskurs der letzten zehn Handelstage (höchstens 3 Prozent Abstand), und der Handel lässt nach: Die laufende Woche bringt höchstens 70 Prozent des Vorwochenvolumens. Der Kurs muss über 3 Dollar liegen, der Tagesumsatz im Schnitt über 2 Millionen Dollar. Die Original-Schwellen sind hier leicht entschärft, sonst bliebe die Liste manchmal leer. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: High Tight Flag

    Kauft nach dem Screen von Qullamaggie: Voraussetzung ist ein großer Vorlauf — mindestens 50 Prozent Kursplus in rund zwei Monaten. Danach zieht sich die Aktie sehr eng zusammen: Die letzten zehn Schlusskurse liegen in einer Spanne von höchstens 15 Prozent, der Kurs bleibt dicht am Durchschnittskurs der letzten zehn Handelstage (höchstens 4 Prozent Abstand), und das Handelsvolumen nimmt ab. Der Kurs muss über 3 Dollar liegen, im Schnitt müssen mehr als 2 Millionen Dollar am Tag gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Ben Bennett: Power of Four

    Kauft nach dem Screen von Ben Bennett: Gesucht sind Aktien, bei denen die Durchschnittskurse der letzten 10, 20, 50 und 200 Handelstage extrem eng beieinanderliegen — höchstens 1 Prozent voneinander entfernt. Liegt der Kurs über diesem Bündel, gilt das als Ausbruch nach oben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Volumen-Schub

    Kauft Aktien, in denen an einem Handelstag deutlich mehr gehandelt wird als üblich und der Kurs sich dabei bewegt: Das Volumen liegt mindestens beim Doppelten des Durchschnitts der letzten 20 Handelstage, und der Kurs steigt am selben Tag um mindestens 3 Prozent. Mehr steckt nicht in der Auswahl — sie sucht allein diesen Volumenschub mit Kursbewegung. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Anstieg Handelsvolumen

    Kauft Aktien, in denen an zwei Handelstagen hintereinander jeweils mehr als das Fünffache des normalen Handelsvolumens umgesetzt wurde — normal ist dabei der Durchschnitt der fünf Handelstage davor. Ein so massiver und dabei anhaltender Volumenschub entsteht fast nur durch Nachrichten, Quartalszahlen oder große Käufe von Fonds und anderen Großanlegern. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Inside Day

    Kauft Aktien, deren komplette Tagesspanne — Hoch und Tief — innerhalb der des Vortags liegt: Der Kurs zieht sich zusammen. Diese Verengung der Schwankungsbreite zeigt eine Pause- oder Entscheidungsphase und geht häufig einem kräftigen Ausbruch voraus, dessen Richtung meist dem übergeordneten Trend folgt. Dazu muss der Kurs über 3 Dollar liegen, und im Schnitt müssen mehr als 2 Millionen Dollar am Tag gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist oder nicht mehr auf der Liste steht.

  • Oops Reversal

    Kauft Aktien am Tag einer Bodenumkehr: Die Aktie eröffnet mit einer Kurslücke nach unten, also unter dem Tief des Vortages — typisch nach schlechten Nachrichten oder Panik —, dreht dann aber nach oben und schließt über dem Schlusskurs des Vortages. Genau diese Umkehr ist das Kaufsignal; sie markiert oft ein lokales Tief. Dazu muss die Aktie mehr als 3 Dollar kosten und täglich im Schnitt für mehr als 2 Millionen Dollar gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Bullish Reversal Bar

    Kauft Aktien nach einer Umkehr innerhalb eines einzigen Handelstages: Der Kurs fällt zunächst auf ein neues Tief unter dem Vortag, dreht dann kräftig zurück und schließt im oberen Drittel seiner Tagesspanne sowie über dem Eröffnungskurs. Das zeigt, dass die Käufer am Tief die Kontrolle übernommen haben — ein Umkehr- und Bodensignal. Dazu muss die Aktie mehr als 3 Dollar kosten und täglich im Schnitt für mehr als 2 Millionen Dollar gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Ants

    Kauft nach dem Screen von William O’Neil: Eine Aktie ist in den letzten 15 Handelstagen an mindestens 12 Tagen gestiegen, hat dabei insgesamt mindestens 10 Prozent zugelegt, und der Handelsumfang nimmt zu. Auf dem Chart reihen sich die Tagesgewinne dann wie marschierende Ameisen — ein Zeichen für einen glatten und beständigen Aufwärtsschub. Dazu muss die Aktie mehr als 3 Dollar kosten und täglich im Schnitt für mehr als 2 Millionen Dollar gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Tight Weekly Closes

    Kauft Aktien, die extrem ruhig geworden sind: Die letzten drei Wochenschlusskurse liegen innerhalb von nur 1,5 Prozent zueinander, die Aktie schließt also Woche für Woche fast auf demselben Niveau. Die Schwankungen ziehen sich damit stark zusammen, was ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage anzeigt und häufig einer kräftigen Kursbewegung vorausgeht. Dazu muss die Aktie mehr als 3 Dollar kosten und täglich im Schnitt für mehr als 2 Millionen Dollar gehandelt werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Starke DCR (≥80)

    Kauft Aktien, die den Handelstag stark beenden: Der Schlusskurs liegt im oberen Fünftel der Tagesspanne, also nahe am Tageshoch — ein Zeichen von Stärke zum Handelsende. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Enge Wochenspanne (WCR≥90)

    Kauft Aktien mit einer sehr engen, starken Woche: Der Wochenschlusskurs liegt im oberen Zehntel der Wochenspanne und der Tagesschlusskurs in den oberen 30 Prozent der Tagesspanne — Woche und Tag enden also jeweils nahe am Hoch. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Dan Zanger: Leader

    Kauft nach dem Screen von Dan Zanger, der auf institutionelle Marktführer setzt: Der Gewinn je Aktie im Quartal ist um mindestens 50 Prozent gewachsen, die Aktie gehört zum stärksten Zehntel des Marktes, kostet mehr als 30 Dollar, notiert höchstens 15 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate, wird täglich im Schnitt für mehr als 20 Millionen Dollar gehandelt, und das Unternehmen ist an der Börse höchstens 10 Milliarden Dollar wert. Die Liste nennt die Marktführer; den Ausbruch aus einer Kursbasis mit mindestens dreifachem Handelsumfang, den Zanger zusätzlich abwartet, entscheidet er von Hand. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie diese Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Ben Bennett: Power Screen

    Kauft nach dem Screen von Ben Bennett, der Aktien sucht, in die bei Kursstärke Geld hineinfließt: Über die letzten 50 Handelstage gerechnet wurde an steigenden Tagen mehr als ein Fünftel mehr umgesetzt als an fallenden. Dazu muss die Aktie mehr als 10 Dollar kosten, im Schnitt mehr als 200.000 Stück am Tag gehandelt werden, zum kursstärksten Zehntel des Marktes gehören und höchstens 8 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate notieren. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Jim Roppel: 20/20 Screen

    Kauft nach dem 20/20-Screen von Jim Roppel, der wachstumsstarke Marktführer sucht. Verlangt werden: Kurs über 20 Dollar, über 30 Millionen Dollar Handelsumsatz am Tag, mehr als 20 Cent Gewinn je Dollar Umsatz, an steigenden Tagen mehr Umsatz als an fallenden, hohe Kursstärke über einen, drei, sechs und zwölf Monate, ein Kurs über dem Durchschnittskurs der letzten 50 und 200 Handelstage, über 20 Prozent Wachstum bei Umsatz und Gewinn je Aktie (dieser auch im kommenden Quartal), ein gemeldeter Gewinn über 20 Prozent über der Analystenschätzung sowie eine Beschleunigung von Gewinn und Umsatz über drei Quartale. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine dieser Bedingungen wegfällt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Thomas' Lieblinge (Filter)

    Thomas’ persönliche Auswahl: Der Gewinn je Aktie liegt im jüngsten Quartal mindestens 25 Prozent über dem Vorjahresquartal, der Umsatz mindestens 20 Prozent. Die Bilanz muss gesund sein — mindestens 6 Punkte auf der Piotroski-Skala für Bilanzqualität und ein Altman-Z-Wert von mindestens 3, also die insolvenzferne Zone. Dazu lag der gemeldete Gewinn im jüngsten Quartal über der Analystenschätzung, das Unternehmen ist mit höchstens 10 Milliarden Dollar bewertet und weniger als 70 Prozent der Aktien liegen bei großen Fonds, die also noch zukaufen können. Finanzwerte und Immobilienunternehmen bleiben außen vor, weil dort der Umsatz uneinheitlich definiert ist. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Qualitäts-Wachstum

    Kauft Unternehmen mit solidem Wachstum und gutem Gewinn-Rating: Der Umsatz des jüngsten Quartals liegt mindestens 15 Prozent über dem Vorjahresquartal, und beim Rating für den Gewinn je Aktie erreicht das Unternehmen mindestens 70 Punkte — eine Note, bei der ein höherer Wert für eine stärkere Gewinnentwicklung steht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser beiden Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • GpA-Beschleunigung

    Kauft Unternehmen, deren Gewinn nicht nur wächst, sondern schneller wächst als zuvor: Der Gewinn je Aktie legte im jüngsten Quartal gegenüber dem Vorjahr stärker zu als im Quartal davor. Diese Beschleunigung ist die einzige Bedingung der Liste — weitere Anforderungen an Größe, Kurs oder Handelsumsatz stellt sie nicht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sich ihr Gewinnwachstum nicht mehr beschleunigt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Hohes Umsatzwachstum

    Kauft Unternehmen, die durchgehend schnell wachsen: In jedem der letzten sechs Quartale lag der Umsatz mindestens 20 Prozent über dem jeweiligen Vorjahresquartal. Damit fallen Firmen heraus, die nur in einem einzelnen Quartal einen Sprung gemacht haben — gesucht ist beständiges, schnelles Wachstum über anderthalb Jahre, weshalb ein Unternehmen mindestens sechs Quartale Zahlenhistorie vorweisen muss. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald diese Bedingung nicht mehr erfüllt ist oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • GpA- & Umsatz-Power

    Kauft Unternehmen, bei denen Gewinn und Umsatz gleichzeitig stark zulegen: Im jüngsten Quartal wuchsen der Gewinn je Aktie und der Umsatz jeweils um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zusätzlich muss das Rating für den Gewinn je Aktie mindestens 85 Punkte erreichen — eine Note, bei der ein höherer Wert für eine stärkere Gewinnentwicklung steht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Mark Minervini Code 33

    Kauft nach dem Screen von Mark Minervini: Gewinn je Aktie, Umsatz und Nettomarge — der Anteil des Umsatzes, der als Gewinn übrig bleibt — wachsen drei Quartale in Folge gleichzeitig immer schneller. Diese Kombination ist selten und gilt als fundamentale Signatur explodierender Nachfrage; gesucht sind keine Sanierungsfälle, sondern Unternehmen, die schon stark laufen. Der Börsenwert liegt zwischen 100 Millionen und 10 Milliarden Dollar. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald diese Beschleunigung nicht mehr über drei Quartale in Folge trägt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • U/D-Akkumulation

    Kauft Aktien, bei denen an steigenden Tagen deutlich mehr Stücke den Besitzer wechseln als an fallenden: Über die letzten 50 Handelstage gerechnet ist das Handelsvolumen an Aufwärtstagen mindestens doppelt so hoch wie an Abwärtstagen. Fachleute nennen das Akkumulation — ein Zeichen dafür, dass Stücke eingesammelt und nicht abgegeben werden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald das Volumen an steigenden Tagen nicht mehr mindestens doppelt so hoch ist wie an fallenden oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Institutionelle Akkumulation

    Kauft Aktien, bei denen die großen Fonds und Vermögensverwalter in ihren letzten Pflichtmeldungen netto zugekauft haben: Mehr Halter haben ihre Beteiligung aufgestockt als reduziert, und in der Summe kamen mehr Aktien hinzu als heraus. Entscheidend ist nicht, wie groß die Beteiligung ist, sondern dass sie wächst. Zusätzlich muss der Kurs in einem Aufwärtstrend stehen. Ausgewertet werden dafür rund 2.300 rege gehandelte Titel; sehr kleine Unternehmen kommen später hinzu. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald die Großanleger netto nicht mehr auf der Käuferseite stehen, der Aufwärtstrend endet oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • CEO kauft

    Kauft Aktien von Unternehmen, deren Vorstandschef in den letzten zwölf Monaten selbst Aktien der eigenen Firma gekauft hat. Dafür werden die meldepflichtigen Geschäfte von Insidern — Personen, die das Unternehmen von innen kennen — mit der Liste der Führungskräfte abgeglichen. Vorstände kaufen selten ohne echte Überzeugung, weshalb ein solcher Kauf als eines der stärksten Insider-Signale gilt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald in den letzten zwölf Monaten kein Kauf des Vorstandschefs mehr liegt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Insider kaufen (netto)

    Kauft Aktien von Unternehmen, bei denen Insider — Führungskräfte und andere Personen, die das Unternehmen von innen kennen — in den letzten zwölf Monaten häufiger gekauft als verkauft haben; gezählt wird die Zahl der meldepflichtigen Geschäfte. Wenn die, die das Unternehmen am besten kennen, netto kaufen, war das in der Vergangenheit ein positives Vorzeichen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald die Insider-Käufe nicht mehr zahlreicher sind als die Insider-Verkäufe oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Institutionen + CEO kaufen

    Kauft nur, wo zwei Kaufsignale zusammentreffen: Der Vorstandschef hat in den letzten zwölf Monaten selbst Aktien der eigenen Firma gekauft, und gleichzeitig haben die großen Fonds und Vermögensverwalter in ihren letzten Pflichtmeldungen netto aufgebaut — mehr Halter haben ihre Beteiligung aufgestockt als reduziert, und in der Summe kamen mehr Aktien hinzu als heraus. Diese Kombination ist selten, gilt aber als eine der überzeugendsten Konstellationen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald der Kauf des Vorstandschefs länger als zwölf Monate zurückliegt, die Großanleger netto nicht mehr auf der Käuferseite stehen oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • KGV-Ranking

    Kauft Aktien von Unternehmen, die Gewinn machen und dabei höchstens das Zehnfache eines Jahresgewinns kosten: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei maximal 10, und die günstigsten stehen vorn. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sagt, wie viele Jahresgewinne der aktuelle Börsenwert kostet. Ein niedriger Wert kann ein Schnäppchen bedeuten — oder ein Geschäft, dem der Markt wenig Zukunft zutraut. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie keinen Gewinn mehr ausweist, ihr Kurs-Gewinn-Verhältnis über 10 steigt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • KUV-Ranking

    Kauft Aktien, die im Verhältnis zu ihrem Umsatz billig sind: Der Börsenwert liegt höchstens beim 0,7-Fachen des Umsatzes der letzten vier Quartale — das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) sagt, wie teuer jeder Dollar Umsatz bezahlt wird. Der Wert muss positiv sein; die günstigsten Titel stehen oben. Weil dafür kein Gewinn nötig ist, taugt der Maßstab auch für Firmen, die noch nichts verdienen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • EBIT-Margen-Ranking

    Kauft Unternehmen, bei denen von jedem Dollar Umsatz besonders viel hängen bleibt: Mindestens 40 Prozent des Umsatzes müssen als operativer Gewinn vor Zinsen und Steuern übrig bleiben — die EBIT-Marge. Sie ist das Maß für die Ertragskraft des eigentlichen Geschäfts; die profitabelsten Titel stehen oben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • KCF-Ranking

    Kauft Aktien, die im Verhältnis zum Geld aus dem laufenden Geschäft günstig sind: Der operative Cashflow der letzten vier Quartale muss positiv sein, und der Börsenwert darf höchstens beim Zehnfachen dieses Betrags liegen — das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCF). Der Cashflow zeigt, was wirklich in die Kasse fließt, und lässt sich schwerer schönen als der ausgewiesene Gewinn; die günstigsten Titel stehen oben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • K-FCF-Ranking

    Kauft Aktien, die im Verhältnis zum frei verfügbaren Geld günstig sind: Der freie Cashflow der letzten vier Quartale — das Geld, das nach allen Investitionen übrig bleibt, etwa für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Abbau von Schulden — muss positiv sein, und der Börsenwert darf höchstens beim Zehnfachen dieses Betrags liegen. Die günstigsten Titel stehen oben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Tobias Carlisle: Acquirer’s Multiple

    Kauft nach dem Screen von Tobias Carlisle: Was würde ein Aufkäufer für das ganze Geschäft zahlen? Börsenwert und Schulden zusammen dürfen höchstens beim Achtfachen des operativen Gewinns der letzten vier Quartale liegen, also des Gewinns vor Zinsen und Steuern; dieser Gewinn muss positiv sein und das Unternehmen mindestens 200 Millionen Dollar wert. Finanzunternehmen bleiben außen vor, weil die Kennzahl dort wenig aussagt; der Kassenbestand fehlt im Datenbestand, wodurch die Kennzahl eher zu hoch ausfällt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Benjamin Graham: Defensiver Investor

    Kauft nach den Kriterien, die Benjamin Graham in „The Intelligent Investor“ für den defensiven Anleger aufgestellt hat: mindestens 2 Milliarden Dollar Börsenwert, Schulden nicht über dem Eigenkapital, in jedem der letzten sechs Quartale ein positiver Gewinn je Aktie und Wachstum im Jahresvergleich — die beiden jüngsten Quartale liegen jeweils über dem gleichen Quartal des Vorjahres, damit nicht die Saison über das Ergebnis entscheidet. Beim Preis gilt: Kurs-Gewinn-Verhältnis höchstens 15 und, mit dem Kurs-Buchwert-Verhältnis multipliziert, höchstens 22,5 — die Graham-Zahl. Grahams Dividenden-Bedingung entfällt, weil dazu keine Daten vorliegen; seine Zehn-Jahres-Historie wird durch die sechs jüngsten Quartale angenähert. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Benjamin Graham: Unternehmungslustiger Investor

    Kauft nach Benjamin Grahams Kriterien für den unternehmungslustigen Anleger aus „The Intelligent Investor“ — der aktiveren Variante seines defensiven Ansatzes. Kleinere Firmen sind erlaubt, ab 50 Millionen Dollar Börsenwert, dafür ist der Preis strenger: Kurs-Gewinn-Verhältnis höchstens 10 und Börsenwert höchstens 120 Prozent des materiellen Eigenkapitals, also des Buchwerts ohne Firmenwerte. Dazu dürfen die Schulden das Eigenkapital nicht übersteigen, und der Gewinn je Aktie muss in jedem der letzten sechs Quartale positiv sein und im Jahresvergleich wachsen — die beiden jüngsten Quartale liegen jeweils über dem gleichen Quartal des Vorjahres, damit nicht die Saison über das Ergebnis entscheidet. Grahams Dividenden-Bedingung entfällt (keine Daten), seine Regeln zum Umlaufvermögen sind über die Verschuldung angenähert. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Jim Slater: Zulu Principle

    Kauft nach dem Screen von Jim Slater („Zulu Principle“): Wachstum zum Schnäppchenpreis bei kleinen und mittleren Werten. Für das nächste Geschäftsjahr werden 15 bis 30 Prozent Gewinnwachstum je Aktie erwartet, und das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt höchstens bei drei Vierteln dieser Wachstumsrate. Aus dem laufenden Geschäft kommt je Aktie mehr Geld herein, als der Gewinn ausweist — er ist also mit echtem Geld unterlegt. Die Schulden erreichen höchstens die Hälfte des Eigenkapitals, die Aktie hat sich besser entwickelt als die Hälfte des Marktes, und der Börsenwert beträgt höchstens 5 Milliarden Dollar. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird, sobald eine Aktie diese Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Martin Zweig: Wachstum mit Vernunft

    Kauft nach dem Ansatz von Martin Zweig aus „Winning on Wall Street“: starkes Gewinnwachstum, das vom Umsatz bestätigt wird — aber nie zu jedem Preis. Der Gewinn je Aktie war in jedem verfügbaren Quartal positiv, liegt mindestens 15 Prozent über dem Vorjahr und legt dabei schneller zu als noch im Quartal davor; auch der Umsatz ist um mindestens 15 Prozent gewachsen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt zwischen 5 und 43 — darunter stimmt meist etwas nicht, darüber war Zweig jede Aktie zu teuer —, und der Kurs zeigt über zwölf Monate nach oben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Buffett-Kriterien (Buffettology)

    Kauft nach den prüfbaren Buffett-Kriterien aus Mary Buffetts „Buffettology“: Das Unternehmen verdient mindestens 15 Prozent auf das eingesetzte Eigenkapital, trägt wenig Schulden — höchstens die Hälfte des Eigenkapitals —, behält mindestens 10 Prozent seines Umsatzes als operativen Gewinn, weist in jedem der letzten sechs Quartale einen positiven Gewinn je Aktie aus, der in den beiden jüngsten Quartalen jeweils über dem gleichen Quartal des Vorjahres liegt — damit nicht die Saison über das Ergebnis entscheidet —, und hatte über die letzten vier Quartale freies Geld übrig. Was Zahlen nicht hergeben, ist der Burggraben — der dauerhafte Wettbewerbsvorteil; das bleibt Sache der Analyse. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Buffett: Owner-Earnings-Rendite

    Kauft nach Buffetts Preisdisziplin: Ein gutes Unternehmen ist nur dann ein Kauf, wenn das Geld, das der Eigentümer tatsächlich entnehmen könnte, eine ordentliche Rendite auf den Kaufpreis abwirft. Gemessen wird das am freien Geld der letzten vier Quartale: Es ist positiv und macht mindestens 5 Prozent des Börsenwerts aus — der Börsenwert liegt also höchstens beim Zwanzigfachen dieser Summe. Dazu kommt die Qualitäts-Basis: mindestens 15 Prozent Rendite auf das Eigenkapital, mindestens 10 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn und Schulden von höchstens der Hälfte des Eigenkapitals. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Altman-Z: Bilanz-Festung

    Kauft Unternehmen mit einer Bilanz, die auch eine Rezession aushält. Der Altman-Z-Wert — eine Kennzahl, die Liquidität, Profitabilität, Verschuldung und Umsatzeffizienz zu einer einzigen Frühwarnzahl für eine Insolvenz verdichtet — liegt in jedem verfügbaren Quartal in der sicheren Zone von mindestens 2,6. Dazu kommen mindestens 7 Punkte im Piotroski-Score, der die finanzielle Solidität in Punkten zusammenfasst, und eine Zinsdeckung von mindestens 10: Der operative Gewinn deckt die fälligen Zinsen also mindestens zehnfach. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Dividenden-Aristokraten

    Kauft Unternehmen, die ihre Dividende mindestens 25 Jahre in Folge jedes Jahr erhöht haben — durch Dotcom-Crash, Finanzkrise und Pandemie hindurch. Grundlage ist die tatsächliche Ausschüttungs-Historie, gerechnet als Summe je Aktie und Kalenderjahr und um Aktiensplits bereinigt; verschiebt sich eine Zahlung so, dass die Serie nur rechnerisch reißt, hilft zusätzlich die kuratierte Aristokraten-Liste des S&P 500 aus. Wer so lange liefert, hat ein Geschäftsmodell, das Krisen aushält — eine Kaufempfehlung ist die Liste trotzdem nicht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald die Serie von 25 Erhöhungen in Folge nicht mehr besteht oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Top Dividendenaktien

    Kauft die besten Dividendenzahler nach unserem Dividenden-Score. Fünf Eigenschaften bringen je bis zu 3 Punkte: die Dividendenrendite (ab 1,5, 2,5 bzw. 3,5 Prozent), der ausgeschüttete Anteil des Gewinns (höchstens 75, 60 bzw. 40 Prozent), die Jahre ohne Kürzung (ab 5, 10 bzw. 20), die Jahre mit Erhöhung in Folge (ab 3, 5 bzw. 10) und das jährliche Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre (ab 4, 8 bzw. 12 Prozent). In die Auswahl kommt, wer mindestens 12 der 15 möglichen Punkte erreicht; gerechnet wird aus der tatsächlichen Ausschüttungs-Historie. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald der Punktwert unter 12 fällt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • US Dividenden-Raketen

    Kauft US-Aktien, deren Dividende in den letzten fünf Jahren um mehr als 15 Prozent pro Jahr gewachsen ist — gerechnet auf die Ausschüttung je Aktie und Kalenderjahr, bereinigt um Aktiensplits. Schnell steigende Ausschüttungen deuten darauf hin, dass ein Unternehmen mehr verdient und seine Gewinne an die Aktionäre weitergibt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald ihr Dividendenwachstum nicht mehr über 15 Prozent pro Jahr liegt, sie nicht mehr in den USA notiert ist oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • NASDAQ Wachstumsstars

    Kauft Mitglieder des NASDAQ-100, die schnell wachsen und dabei noch nicht extrem bewertet sind: Der Umsatz der letzten zwölf Monate liegt mehr als 20 Prozent über dem des Vorjahres, und der Unternehmenswert — Börsenwert samt Schulden — beträgt weniger als das Zehnfache des Umsatzes. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie aus dem NASDAQ-100 fällt, ihr Umsatzwachstum nicht mehr über 20 Prozent liegt, ihr Unternehmenswert nicht mehr unter dem Zehnfachen des Umsatzes liegt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Fallen Angels

    Kauft abgestrafte Aktien, deren Geschäft weiter Geld verdient: Der Kurs hat im letzten Jahr mindestens 40 Prozent verloren, trotzdem ist mehr als ein Viertel des Vermögens durch eigenes Kapital gedeckt, in den letzten vier Quartalen blieb nach allen Ausgaben und Investitionen freies Geld übrig, und das Unternehmen ist an der Börse mehr als 2 Milliarden Dollar wert. Ob der Absturz übertrieben war, muss die Einzelanalyse zeigen: Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt ist oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Top High-Growth-Aktien

    Kauft die Bestbewerteten der High-Growth-Investing-Strategie von Stefan Waldhauser: Sechs Kennzahlen bringen je null bis drei Punkte — Unternehmenswert zum Umsatz, Bruttomarge, die Rule of 40 (Wachstum und Marge zusammengerechnet), Umsatzwachstum, Verschuldung und das Kurs-Gewinn-Verhältnis geteilt durch das Gewinnwachstum. Mindestens 11 der 18 Punkte sind Pflicht. Dazu muss der Umsatz in jedem Quartal um über 10 Prozent gewachsen sein und in zwölf Monaten über 100 Millionen Dollar liegen, der Börsenwert über 300 Millionen und der Unternehmenswert samt Schulden über 5 Milliarden Dollar. Biotech, Finanzen, Rohstoffe und Öl bleiben außen vor, weil die Kennzahlen dort nicht greifen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie diese Anforderungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Software-Ideen

    Kauft Software- und Internet-Unternehmen, die effizient wachsen: Umsatzwachstum und der Anteil des Umsatzes, der als freies Geld übrig bleibt, ergeben in den letzten zwölf Monaten zusammen mehr als 40 — die sogenannte Rule of 40, die Wachstum und Profitabilität gemeinsam misst. Dazu darf der Unternehmenswert — Börsenwert samt Schulden — höchstens das Zehnfache des Umsatzes betragen, und der Börsenwert liegt über 5 Milliarden Dollar. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Top-Performer Europa

    Kauft europäische Dauerläufer — in unserem Universum sind das die deutschen und französischen Titel: Der Kurs hat in fünf Jahren um mehr als 100 Prozent zugelegt, das Unternehmen verdient auf sein eigenes Kapital mehr als 20 Prozent, mehr als ein Viertel des Vermögens ist durch eigenes Kapital gedeckt, vom Umsatz bleiben nach Ausgaben und Investitionen mehr als 10 Prozent frei übrig (letzte vier Quartale), und der Umsatz wächst um mehr als 10 Prozent. Bewiesene Kursentwicklung, getragen von operativer Qualität statt von bloßer Kursdynamik. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt ist oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Gary Antonacci: Dual Momentum (Aktien-Adaption)

    Kauft nach dem Ansatz „Dual Momentum“ von Gary Antonacci, der beides gleichzeitig verlangt: Die Aktie muss auf Sicht von zwölf Monaten im Plus liegen — sie steigt überhaupt — und zugleich unter allen untersuchten Aktien zu den stärksten rund 20 Prozent gehören, also stärker steigen als die anderen. Das Original rotiert zwischen ganzen Anlageklassen; hier ist es auf einzelne Aktien mit Zwölf-Monats-Sicht übertragen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag. Verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Gap-Up (≥3%)

    Kauft Aktien, die mit einer Kurslücke von mindestens 3 Prozent nach oben in den Handelstag gestartet sind: Der erste Kurs lag also mindestens 3 Prozent über dem Schlusskurs des Vortags, gemessen am jeweils letzten Datenstand der Liste. Solche Lücken entstehen über Nacht, wenn neue Informationen — Quartalszahlen, Nachrichten oder Einstufungen von Analysten — das Bild verändern; wer auf Schwung setzt, liest darin ein Zeichen von Stärke, solange der Markt die Lücke nicht sofort wieder schließt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Kurslücke nach oben nicht mehr mindestens 3 Prozent beträgt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Power Trend

    Kauft Aktien in einem besonders stabilen Aufwärtstrend: Das Tagestief liegt seit mindestens zehn Handelstagen über dem Durchschnittskurs der letzten 21 Handelstage, dieser Durchschnitt liegt seit mindestens fünf Tagen über dem Durchschnittskurs der letzten 50 Handelstage, und der 50-Tage-Durchschnitt steigt. In dieser Lage sind trendorientierte Anleger voll investiert; endet der Zustand, nehmen sie Risiko heraus. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, dieser Trendzustand nicht mehr gegeben ist oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Über 21-EMA-Pullback

    Kauft Aktien, die in einem intakten Aufwärtstrend an den Durchschnittskurs ihrer letzten 21 Handelstage zurückgesetzt sind — der Punkt, an dem schwungorientierte Anleger klassischerweise nachkaufen. Bedingungen: Der Kurs liegt über dem Durchschnittskurs der letzten 50 und der letzten 200 Handelstage, die Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate ist positiv, und das Tagestief liegt in der Kaufzone am 21-Tage-Durchschnitt — höchstens 1 Prozent darunter bis 2 Prozent darüber. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt ist oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Matt Caruso: Sales Leader

    Kauft nach dem Screen von Matt Caruso: Der Umsatz ist im jüngsten Quartal um mehr als 40 Prozent gewachsen und über die letzten zwölf Monate ebenfalls um mehr als 40 Prozent. Dazu muss die Aktie über zwölf Monate zum kursstärksten Viertel des Marktes gehören, mehr als 20 Dollar kosten und rege gehandelt werden — im Schnitt der letzten 50 Handelstage mehr als 150.000 Aktien am Tag. Gesucht sind damit Marktführer, deren Wachstum sich beschleunigt und die der Markt bereits belohnt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Chowder Rule

    Kauft Dividendenzahler nach der Chowder-Regel: Dividendenrendite und jährliches Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre ergeben zusammen mindestens 12 Prozent; liegt die Rendite unter 3 Prozent, müssen es mindestens 15 Prozent sein, damit reines Wachstum ohne nennenswerte Ausschüttung nicht durchrutscht. Gerechnet wird mit der tatsächlichen Ausschüttungs-Historie, also den Summen je Aktie pro Kalenderjahr, bereinigt um Aktiensplits. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Chowder-Regel nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Recent Earnings Winners

    Kauft Aktien, die in den letzten 14 Tagen Quartalszahlen vorgelegt haben, dabei die Gewinnschätzung übertroffen haben und dafür vom Markt belohnt wurden: Der Kurs steht seit dem Bericht im Plus — gerechnet über die vier Handelstage danach — und die Aktie liegt auf Wochensicht in den kursstärksten 30 Prozent des Marktes. Frische Gewinner der Berichtssaison setzen ihre Bewegung häufig über mehrere Wochen fort. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; jede Position wird drei Monate gehalten und danach verkauft, gleich wie sie gelaufen ist — vorher nur, wenn die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Earnings-Gap + RS

    Kauft Aktien, die in den letzten sieben Tagen Quartalszahlen gemeldet haben, im jüngsten Datenstand mit einer Kurslücke von mindestens 2 Prozent nach oben in den Handel gestartet sind und über zwölf Monate zu den kursstärksten 20 Prozent des Marktes gehören — also der Kurssprung nach Zahlen bei einem ohnehin führenden Titel. Die stärksten Aktien beantworten gute Zahlen mit einer Lücke, die nicht mehr geschlossen wird. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; jede Position wird drei Monate gehalten und danach verkauft, gleich wie sie gelaufen ist — vorher nur, wenn die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Profis 80%

    Kauft Aktien, die zu mehr als 80 Prozent in Profi-Hand liegen: Der Anteil großer Anleger — Fonds, Pensionskassen, Vermögensverwalter — und der Anteil von Management, Gründern und Großaktionären ergeben zusammen über 80 Prozent, nur ein kleiner Rest liegt frei in privater Hand. Ein Qualitätsurteil ist das nicht: Bei US-Unternehmen ab mittlerer Größe sind hohe Profi-Quoten eher der Normalfall als eine Auszeichnung — die Liste taugt vor allem umgekehrt, als Filter gegen Titel, die Profis meiden. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald der Profi-Anteil nicht mehr über 80 Prozent liegt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Levermann

    Kauft nach dem Punktesystem von Susan Levermann, hier mit elf der dreizehn Original-Kriterien: was auf das Eigenkapital verdient wird, wie viel vom Umsatz als Betriebsgewinn bleibt, wie viel der Bilanz Eigenkapital ist, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Analystenmeinung (bei großen Unternehmen gegen die Mehrheit gewertet), angehobene oder gesenkte Gewinnschätzungen, das erwartete Gewinnwachstum sowie der Kursverlauf über sechs und zwölf Monate samt Kurstempo und dem Vergleich der letzten drei Monate mit dem Marktmittel. Jedes Kriterium gibt +1, 0 oder −1 Punkt; gekauft wird ab vier Punkten bei Unternehmen ab fünf Milliarden Dollar Börsenwert, ab sieben Punkten bei kleineren. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald die Punktzahl nicht mehr auf Kauf-Niveau liegt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Stage-2-Leader

    Kauft Aktien früh im Aufwärtstrend — Phase 2 im Trendmodell von Stan Weinstein. Sie müssen rege gehandelt werden (im Schnitt der letzten 20 Handelstage mehr als 20 Millionen Dollar am Tag) und zu den kursstärksten Titeln zählen: über einen Monat oder über drei Monate im stärksten Sechstel des Marktes. Zusätzlich muss die Branche der Aktie über drei oder sechs Monate zu den 25 stärksten gehören — oder die Aktie über den letzten Monat allein im stärksten Zehntel des Marktes liegen. Gesucht sind also Marktführer in heißen Branchen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Ben Bennett: Focus List

    Kauft nach der Focus List von Ben Bennett: Wachstumswerte aus starken Branchen. Die Branche der Aktie muss über die letzten zwölf Monate zu den 40 stärksten gehören, für das nächste Jahr wird beim Gewinn je Aktie ein Wachstum von über 25 Prozent erwartet, und der Umsatz ist in den letzten zwei Quartalen im Schnitt um mehr als 30 Prozent gewachsen. Dazu muss die Aktie mehr als 10 Dollar kosten und ausreichend rege gehandelt werden, im Schnitt rund 250.000 Aktien am Tag. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Hoher ADR — Hot Theme

    Kauft stark schwankende Aktien aus den Branchen, die gerade am heißesten laufen: Die durchschnittliche Tagesschwankung liegt bei mindestens 5 Prozent, die Branche der Aktie gehört über den letzten Monat zu den fünf kursstärksten, der Kurs steht über dem Durchschnittskurs der letzten 21 und der letzten 50 Handelstage, und der Börsenwert liegt bei höchstens 10 Milliarden Dollar. Welche Branchen als heiß gelten, wird bei jedem Durchlauf neu bestimmt — so kommen neue Trends früh in die Auswahl. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Patrick Walker: 30% EPS Growth

    Kauft nach dem Wachstums-Screen von Patrick Walker: Der Gewinn je Aktie ist im jüngsten gemeldeten Quartal um mehr als 30 Prozent gewachsen, die Aktie gehört über zwölf Monate zum kursstärksten Fünftel des Marktes, notiert höchstens 20 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate und über dem Durchschnittskurs der letzten 50 Handelstage, kostet mehr als 12 Dollar und wird rege gehandelt (im Schnitt über 150.000 Aktien am Tag), an steigenden Tagen stärker als an fallenden — ein Zeichen, dass eingesammelt wird. Biotechnologie und Versorger sind ausgeschlossen. Dazu muss die Branche der Aktie über zwölf oder über drei Monate zu den rund 70 stärksten von 167 gehören. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Joshua

    Kauft nach Joshuas Wachstums-Filter — Gewinne laufen lassen, Verlierer meiden. Voraussetzung ist ein intakter Kurstrend: Börsenwert ab 200 Millionen Dollar, Kurs über dem Durchschnitt der letzten 50 und 200 Handelstage, positive Entwicklung über sechs Monate, kein Abwärtstrend. Umsatz und Gewinn müssen über sechs Quartale gewachsen sein; Aktien ohne aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (Verlustfirmen) fallen heraus, ebenso schwache Bilanzen (Rating unter 50 von 100 Punkten, also unterdurchschnittlich, oder höchstens 3 Punkte im Piotroski-Bilanz-Check). Das Kurs-Gewinn-Verhältnis muss unter dem Branchen-Mittel liegen; in der Rangfolge zählen niedrige Bewertung und geringe Schulden am meisten. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie die Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Beifang

    Kauft, was bei der eigenen Recherche nebenbei auffällt: unerwartete, belegte Funde aus unseren Aktien-Tiefenanalysen — aber nur solche, aus denen sich überhaupt ein Handel entwickeln lässt. Jeder Eintrag besteht drei Prüfungen: Er überrascht, er ist belegt, und er ist handelbar. Dazu gehört ein Handelsansatz mit Richtung, Auslöser, dem, was zu beobachten ist, und dem Zeitfenster; die vollständige Chronik steht auf der Beifang-Seite. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag. Verkauft wird, sobald der Kurs 20 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, spätestens aber nach sechs Wochen — oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • David Dreman: Contrarian

    Kauft nach der antizyklischen Strategie von David Dreman („Contrarian Investment Strategies“): gefragt ist, was der Markt gerade meidet — aber nur mit gesunder Substanz. Bei mindestens zwei von drei Bewertungsmaßen muss die Aktie zum günstigsten Fünftel aller geprüften Titel gehören: Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs zum bilanziellen Eigenkapital je Aktie und Kurs zum Geldfluss aus dem Geschäft; die Grenzen werden bei jedem Lauf neu bestimmt. Dazu ein Börsenwert von mindestens 1 Milliarde Dollar — Dreman bevorzugt große Unternehmen —, Schulden, die das Eigenkapital nicht übersteigen, und ein Gewinn je Aktie, der im jüngsten Quartal über dem Vorjahreswert liegt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • James O’Shaughnessy: Trending Value

    Kauft nach „Trending Value“ von James O’Shaughnessy aus „What Works on Wall Street“: Zuerst wird das billigste Zehntel aller geprüften Titel bestimmt, gemessen an einem Bewertungswert aus fünf Verhältnissen — Kurs zu Gewinn, zum bilanziellen Eigenkapital, zum Umsatz, zum Geldfluss aus dem Geschäft und zum frei verfügbaren Geld; fehlt eine Kennzahl, zählt sie neutral mit. Aus dieser Gruppe kommen die 25 Titel mit dem stärksten Kursanstieg der letzten sechs Monate ins Depot — billig und schon im Aufwind. Mindestens 200 Millionen Dollar Börsenwert sind Pflicht, die Auswahl wird bei jedem Lauf neu berechnet. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird, sobald eine Aktie nicht mehr zur Auswahl gehört oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Dogs of the Dow

    Kauft nach der mechanischen Klassiker-Strategie von Michael O’Higgins: die zehn Aktien des Dow Jones Industrial Average mit der höchsten Dividendenrendite — die „Hunde“, die der Markt gerade am wenigsten mag. Im Original werden sie einmal im Jahr gekauft und ein Jahr gehalten; hier wird die Liste bei jedem Lauf aus der aktuellen Rendite neu bestimmt, die Zusammensetzung des Dow beruht auf einer gepflegten Liste mit Stand Juni 2026. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird, sobald eine Aktie nicht mehr zu den zehn höchsten Renditen gehört oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Dividenden-Adel (4 Kriterien)

    Kauft nach der Dividenden-Adel-Prüfung von Christian W. Röhl in vier Disziplinen: Die Dividende wurde seit mindestens zehn Jahren nicht gesenkt, sie liegt zwischen 25 und 75 Prozent des Gewinns — genug ausgeschüttet, aber nichts, was an die Substanz geht —, die Rendite liegt über dem Marktschnitt, also über dem Wert, den genau die Hälfte aller geprüften Dividendenzahler übertrifft (bei jedem Lauf neu bestimmt), und die Dividende ist über fünf Jahre gewachsen. Gerechnet wird mit der echten Ausschüttungs-Historie: den je Aktie und Kalenderjahr tatsächlich gezahlten Summen, bereinigt um Aktiensplits. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird viermal im Jahr; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Mike Webster: Cross Fire

    Kauft nach Mike Websters Crossfire-Screen (Original-Formel 2020): Die Aktie steht am Tag mindestens 1,5 Prozent im Plus, schließt im oberen Fünftel ihrer Tagesspanne, notiert höchstens 20 Prozent unter ihrem Zwölf-Monats-Höchststand und hält ihr Tagestief mindestens 1 Prozent über dem Durchschnittskurs der letzten 21 Handelstage. Sie kostet mindestens 20 Dollar, im Schnitt werden täglich Aktien für mindestens 50 Millionen Dollar gehandelt, und bei Gewinnentwicklung wie Kursstärke gehört sie zum stärksten Fünftel des Marktes — die Kursstärke auch über drei Monate allein. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Mike Webster: Down Days Tell Screen

    Kauft nach dem Screen von Mike Webster für schwache Markttage: An einem Tag, an dem der Markt nachgibt, verliert die Aktie höchstens 1 Prozent und schließt trotzdem im oberen Viertel ihrer Tagesspanne. Dazu muss sie über dem Durchschnittskurs der letzten 50 und der letzten 200 Handelstage notieren, mindestens 20 Dollar kosten, täglich im Schnitt für mindestens 20 Millionen Dollar gehandelt werden und beim Gewinn je Aktie wie bei der Kursstärke jeweils zum stärksten Zehntel des Marktes gehören. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Mike Webster: Recession Proof

    Kauft nach dem Rezessions-Screen von Mike Webster: Der Umsatz ist im jüngsten Quartal um mindestens 25 Prozent gewachsen, und im Schnitt der letzten sechs Quartale lag das Wachstum ebenfalls bei mindestens 25 Prozent. Dazu muss die Aktie auf allen betrachteten Zeitebenen stark sein — bei der Kursstärke insgesamt sowie über drei und über sechs Monate jeweils im kursstärksten Fünftel des Marktes —, mindestens 10 Dollar kosten und täglich im Schnitt für mindestens 20 Millionen Dollar gehandelt werden. Websters Begründung: „Durch eine Rezession trägt dich Umsatzwachstum“ — deshalb zählt hier der Umsatz und nicht der Gewinn. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die Kriterien nicht mehr erfüllt oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Mike Webster: Swing Trading List

    Kauft aus dem Swing-Trading-Universum von Mike Webster, bewusst weit gefasst: keine enge Auslese, sondern die liquide Grundgesamtheit, aus der Swing-Trader — Anleger, die auf Bewegungen über einige Tage bis Wochen setzen — ihre Gelegenheiten herausfischen. Aufgenommen wird eine Aktie, wenn sie mindestens 10 Dollar kostet, in den letzten 50 Handelstagen im Schnitt mindestens 600.000 Stück am Tag umgesetzt hat, dabei täglich im Schnitt für mindestens 60 Millionen Dollar gehandelt wurde, zu den kursstärksten 40 Prozent des Marktes gehört und über drei wie über sechs Monate zu den kursstärksten 70 Prozent. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Oliver Kell: 52 Week Highs

    Kauft nach dem Neuhoch-Screen von Oliver Kell: Die Aktie schließt praktisch auf ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate — höchstens 0,5 Prozent darunter. Dazu muss sie mehr als 20 Dollar kosten, in den letzten 50 Handelstagen im Schnitt mehr als 500.000 Stück am Tag umgesetzt haben und stärker schwanken als der Gesamtmarkt (Beta über 1). Kells Begründung: Über einer Aktie auf Jahres- oder Allzeithoch liegt kein Angebotsüberhang mehr — keine Altbestände von Anlegern, die bei höheren Kursen verkaufen wollen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Oliver Kell: Bull Snorts

    Kauft nach Oliver Kells Liste „Bull Snorts“, dem Schnauben des Bullen: Aktien, die heute im Plus notieren und dabei mindestens das Doppelte ihres üblichen Handelsvolumens umsetzen — ideal ist das Dreifache oder mehr. Voraussetzung sind ein Kurs über 20 Dollar und im Schnitt der letzten 50 Handelstage mehr als 500.000 gehandelte Stück am Tag. Kells Gedanke dahinter: Wenn jemand an einem Tag in ungewöhnlicher Größe kauft, ist diese Spur im Handelsvolumen fast immer früher zu sehen als die Nachricht dahinter. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Oliver Kell: Gappers

    Kauft nach dem Kurslücken-Screen von Oliver Kell: Aktien, die heute mehr als 3 Prozent über dem Schlusskurs des Vortages in den Handel gestartet sind — bei einem Kurs über 20 Dollar und im Schnitt der letzten 50 Handelstage mehr als 500.000 gehandelten Stück am Tag. Damit bleibt von allen Kurslücken nach oben nur der liquide Teil übrig: Bei großen, viel gehandelten Titeln entsteht ein solcher Sprung praktisch nur durch echte Neuigkeiten — Quartalszahlen, eine neue Prognose oder eine Hochstufung durch Analysten. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Oliver Kell: Strength on Down Day

    Kauft nach Oliver Kells Liste für schwache Markttage: Aktien, die den Handelstag im Plus beenden — bei einem Kurs über 20 Dollar, im Schnitt der letzten 50 Handelstage mehr als 500.000 gehandelten Stück am Tag und einem Beta über 1, die Aktie schwankt also stärker als der Gesamtmarkt. Kell nutzt die Liste an Tagen, an denen der Markt 1 bis 2 Prozent verliert: Wer dann im Plus schließt, hält sich besser als der Markt. An starken Markttagen ist die Liste naturgemäß lang und wenig aussagekräftig. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder sie nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Pradeep Bonde: $ Breakout Bullish

    Kauft nach dem Dollar-Breakout von Pradeep Bonde: Die Aktie schließt mindestens 0,90 Dollar über ihrem Eröffnungskurs — gemessen in Dollar statt in Prozent, wodurch die Auswahl vor allem hochpreisige Aktien mit Kaufdruck über den ganzen Handelstag hinweg findet. Der Eröffnungskurs wird aus dem Schlusskurs des Vortags und der Kurslücke zum Handelsstart berechnet, und an dem Tag müssen mindestens 100.000 Stück gehandelt worden sein. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Pradeep Bonde: 4% Breakout Bullish

    Kauft nach dem meistgenutzten Screen von Pradeep Bonde: Die Aktie gewinnt an einem Handelstag mindestens 4 Prozent, und zwar auf überdurchschnittlichem Volumen — es werden also mehr Stücke gehandelt als im Schnitt. Mindestens 100.000 Stück müssen es an diesem Tag sein, und der Kurs muss über 3 Dollar liegen, was Kleinstwerte aussortiert. Bei Stockbee gilt dieser Kurssprung als der Start jeder Schwung-Phase. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Mark Minervini: Trend Criteria — 1 Month

    Kauft nach dem Trend-Template von Mark Minervini in der Mindestfassung seines Buchs: Der Kurs liegt über dem Durchschnittskurs der letzten 50, 150 und 200 Handelstage, die drei Durchschnitte stehen in aufsteigender Reihenfolge, und der 200-Tage-Durchschnitt steigt seit mindestens einem Monat. Dazu notiert die Aktie mindestens 30 Prozent über ihrem tiefsten und höchstens 25 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate und ist bei der Kursentwicklung stärker als 70 Prozent aller Aktien. Für Minervini ist das kein Kaufsignal, sondern der Vorfilter: Nur Aktien in dieser Verfassung kommen in Frage. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie das Template nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Chris Perruna: Daily New Highs

    Kauft nach dem Neuhoch-Screen von Chris Perruna: Die Aktie schließt praktisch auf ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate, höchstens 0,5 Prozent darunter, der Gewinn wächst sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr, und bei der Kursentwicklung ist sie stärker als 80 Prozent aller Aktien. Dazu müssen im Schnitt der letzten 50 Handelstage mindestens 100.000 Stück am Tag gehandelt werden und heute mindestens 15 Prozent mehr. Neue Hochs also nur mit wachsenden Gewinnen und mit Bestätigung durch das Volumen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Chris Perruna: Within 15% of Highs

    Kauft nach dem Basis-Screen von Chris Perruna für Aktien in Schlagdistanz zum Hoch: Die Aktie notiert höchstens 15 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate, der Gewinn wächst gegenüber dem Vorquartal und gegenüber dem Vorjahr, und bei der Kursentwicklung ist sie stärker als 80 Prozent aller Aktien. Dazu müssen im Schnitt mindestens 100.000 Stück am Tag gehandelt werden und heute mindestens 50 Prozent mehr als üblich. So fallen Aktien auf, die nach kurzem Durchatmen mit frischem Volumen wieder Richtung Hoch drehen. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Richard Moglen: 1 Week Top Performers

    Kauft nach der Wochen-Beobachtungsliste von Richard Moglen: die stärksten gut handelbaren Aktien der vergangenen Handelswoche — mindestens 15 Prozent Kursplus über die letzten vier Handelstage, im Schnitt für mindestens 10 Millionen Dollar am Tag gehandelt und bei der Kursentwicklung stärker als 70 Prozent aller Aktien. Moglens Originalwerte sind nicht öffentlich, die hier verwendeten Schwellen hat Börsenlotse kalibriert; der Zweck bleibt derselbe: Was in dieser Woche vorneweg läuft, gehört auf die Liste für die nächste. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Richard Moglen: Gaps and Strong Moves

    Kauft nach dem Tages-Screen von Richard Moglen für Kurslücken mit Folgestärke: Die Aktie eröffnet mindestens 3 Prozent über dem Schlusskurs des Vortags und schließt zugleich mindestens 5 Prozent im Plus, dabei werden mehr Stücke gehandelt als im Schnitt. Die Kurslücke zusammen mit der Stärke bis zum Handelsschluss trennt echte Neubewertungen von Eintagsfliegen, die ihren Vorsprung gleich wieder abgeben. Die Schwellen hat Börsenlotse kalibriert. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Richard Moglen: Top Performers 3/6 Month

    Kauft nach der Anführer-Liste von Richard Moglen (TraderLion): Aktien, die bei der Kursentwicklung zum stärksten Zehntel des Marktes gehören — über drei Monate oder über sechs Monate, eines von beidem genügt — und die im Schnitt für mindestens 5 Millionen Dollar am Tag gehandelt werden. Gemeint sind damit die etablierten Anführer der laufenden Marktbewegung. Weil Moglens Original-Schwellen nicht öffentlich sind, arbeitet die Liste mit dem Rang innerhalb des Marktes statt mit festen Prozentwerten; so bleibt sie in jeder Marktphase genau das oberste Zehntel. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Ameet Rai: Daily Liquidity

    Kauft nach der Tages-Liquiditätsliste von Ameet Rai (TraderLion), und zwar mit dessen Original-Kriterien: alle Aktien, von denen heute mindestens 6 Millionen Stück gehandelt wurden und die mehr als 15 Dollar kosten. Das ist kein aussiebender Filter, sondern Rais Tagesbild — die Frage, was die liquidesten Aktien des Marktes gerade machen. Dort, wo die großen Fonds handeln müssen, zeigt sich nach Rais Überzeugung die wahre Marktrichtung zuerst. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Kathy Donnelly: Liquid Movers Up

    Kauft nach dem Ansatz von Kathy Donnelly („Lifecycle Trade“): Aktien, die im Schnitt für mindestens 20 Millionen Dollar am Tag gehandelt werden und heute mindestens 5 Prozent zulegen. Große Bewegungen bei großem Handelsumfang sind für Donnelly Fußspuren der großen Fonds und der Rohstoff für ihre Kaufliste — besonders bei Unternehmen, die erst seit kurzem an der Börse sind. Die Schwelle für das Tagesplus stammt nicht von Donnelly selbst, sie ist von Börsenlotse kalibriert. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Stan Weinstein: Checklist

    Kauft nach Stan Weinsteins Kauf-Checkliste aus „Secrets for Profiting in Bull and Bear Markets“: Die Aktie steckt in Phase 2, einem frischen Aufwärtstrend, ihr Kurs liegt über dem Durchschnittskurs der letzten 200 Handelstage, und dieser Durchschnitt steigt selbst. Sie gehört bei der Kursentwicklung zu den stärksten 30 Prozent des Marktes und notiert höchstens 15 Prozent unter ihrem Zwölfmonatshoch — über ihr liegt also wenig alter Widerstand. An steigenden Tagen wird mindestens anderthalbmal so viel gehandelt wie an fallenden: Käufer sammeln ein. Weinsteins 30-Wochen-Linie ist dieser 200-Tage-Durchschnitt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Ted Zhang: Super Stock Universe

    Kauft aus dem „Magic Elixir“-Universum von Ted Zhang: Eine Aktie muss vier Dinge gleichzeitig mitbringen. Sie wird im Schnitt für mindestens 50 Millionen Dollar am Tag gehandelt, ihre durchschnittliche Tagesschwankung beträgt mindestens 2 Prozent, sie steckt schon in einer großen Bewegung — mindestens 50 Prozent Plus über sechs Monate oder 100 Prozent über zwölf Monate, eines von beidem genügt — und sie wächst: Gewinn je Aktie oder Umsatz des letzten Quartals liegen mindestens 25 Prozent über dem Vorjahr. Zhangs These: Fehlt eines dieser vier Merkmale, fehlt der Treibstoff. Die Schwellenwerte sind von Börsenlotse kalibriert. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • William O’Neil (CAN SLIM)

    Kauft nach den CAN-SLIM-Kriterien von William O’Neil („How to Make Money in Stocks“), soweit sie sich rechnen lassen: Gewinn je Aktie und Umsatz des letzten Quartals liegen jeweils mindestens 25 Prozent über dem Vorjahr, und die mehrjährige Gewinnhistorie gehört zu den stärksten 20 Prozent des Marktes. Die Aktie notiert höchstens 10 Prozent unter ihrem höchsten Stand der letzten zwölf Monate, gehört bei der Kursentwicklung ebenfalls zu den stärksten 20 Prozent des Marktes, und im letzten Quartal haben mehr Fonds gekauft als verkauft. Die weichen Punkte des Originals — neue Produkte, die Richtung des Gesamtmarkts — prüft wie bei O’Neil der Anleger selbst. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird, sobald eine Aktie eine dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Wachstums-Juwelen

    Kauft Aktien von Unternehmen, die schnell wachsen und dabei alles richtig machen. Zehn Prüfungen entscheiden: Der Umsatz legt über drei Jahre um mehr als 15 Prozent im Jahr zu, für das kommende Jahr sind mehr als 10 Prozent erwartet, die Aktienzahl wächst um weniger als 3 Prozent im Jahr, und Umsatzwachstum plus Cashflow-Marge ergeben zusammen mindestens 40. Dazu eine Bruttomarge von mindestens 40 Prozent, die nicht erodiert, ein Firmenwert aus Zukäufen, der nicht schneller wächst als der Umsatz, Schulden unter dem Doppelten des operativen Gewinns, ein Cashflow, der die Gewinne der letzten drei Jahre deckt, eine Kapitalrendite von mindestens 15 Prozent oder steigend, und Insider, die halten oder zukaufen. Ins Depot kommt nur, wer mindestens 8 der 10 Prüfungen besteht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • AAQS AlleAktien

    Kauft Aktien, die im AAQS (AlleAktien Qualitätsscore) die volle Punktzahl 10 von 10 erreichen: zehn Kriterien zu Wachstum, Profitabilität und Bilanzstärke — gelaufenes und erwartetes Wachstum von Umsatz und Betriebsergebnis, Verschuldung, Gewinnkontinuität, größter Ergebniseinbruch, Eigenkapital- und Kapitalrendite sowie die Renditeerwartung. Alle zehn müssen erfüllt sein; neun genügen nicht. Den Score berechnen wir eigenständig aus unseren eigenen Fundamentaldaten nach der von AlleAktien veröffentlichten Methodik; eine Partnerschaft besteht nicht. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die volle Punktzahl verliert oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Qullamaggie: Momentum-Ausbruch (Originalregeln)

    Kauft nach den Originalregeln von Qullamaggie, so wie wir sie rückgetestet haben: Eine Aktie ist zuerst um mindestens 30 Prozent gestiegen, hat sich danach 10 bis 42 Handelstage lang ruhig seitwärts bewegt, ohne mehr als ein Viertel des Anstiegs abzugeben, und bricht dann über das Hoch dieses Anstiegs aus. Handelbar sein muss sie auch: über 1 Dollar Kurs, mehr als 3 Millionen Dollar Umsatz am Tag, mindestens 4 Prozent durchschnittliche Tagesschwankung. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Das Setup ist selten und war im Rücktest für sich genommen schwach — trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Qullamaggie: Episodic Pivot (Originalregeln)

    Kauft nach den Originalregeln von Qullamaggie für den Episodic Pivot, so wie wir sie rückgetestet haben: Eine zuvor unauffällige Aktie eröffnet mindestens 10 Prozent über dem Vortagesschluss, und zwar auf mindestens dem dreifachen ihres üblichen Tagesvolumens. Unauffällig heißt: über das letzte halbe Jahr weniger als 30 Prozent im Plus und keine frühere Kurslücke dieser Größe. Handelbar sein muss sie auch: über 1 Dollar Kurs, mehr als 3 Millionen Dollar Umsatz am Tag, mindestens 4 Prozent durchschnittliche Tagesschwankung. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Organisches Hyperwachstum im Aufwärtstrend

    Kauft Aktien, deren Umsatz sich binnen rund anderthalb Jahren mindestens verdoppelt hat — allerdings nur, wenn das Wachstum aus eigener Kraft kommt und nicht zugekauft ist: Die Übernahme-Zahlungen dieser sechs Quartale liegen unter 5 Prozent des Umsatzes, und der Firmenwert in der Bilanz ist nicht stärker gestiegen als 20 Prozent des Umsatzzuwachses. Lässt sich das aus den Geschäfts- und Quartalsberichten nicht belegen, wird nicht gekauft. Dazu muss der Kurs im Aufwärtstrend stehen: über seiner 150-Tage-Linie, die Linie selbst steigend, und höchstens 25 Prozent unter dem höchsten Stand der letzten zwölf Monate. Seit August 2026 kommt ein vierter Ausschluss dazu: Firmen, deren Aktienzahl in den letzten zwölf Monaten um mehr als 10 Prozent gestiegen ist, kommen erst gar nicht auf die Kaufliste — wer sein Wachstum mit immer neuen Aktien bezahlt, lässt seine Aktionäre daran nicht teilhaben. Weil das Depot eine Haltefrist von zwölf Monaten kennt, wirkt der Ausschluss nur beim Neukauf: Ein bereits gehaltener Titel wird deswegen nicht vorzeitig verkauft. Fehlt die Aktienzahl in den Berichten, bleibt eine Firma auf der Liste — eine fehlende Angabe ist keine schlechte Angabe. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat, gehalten wird zwölf Monate — genau so hat der Rücktest über 2013 bis 2026 gerechnet. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Umsatzbeschleuniger

    Kauft Aktien am Anfang einer Wachstumsgeschichte statt in ihrer Mitte: Die jüngsten mindestens zwei Quartale liegen je 30 bis 70 Prozent über ihrem Vorjahresquartal, und die vier Quartale davor wuchsen je um weniger als 15 Prozent. Die Obergrenze von 70 Prozent ist Absicht — wer dreistellig wächst, steht nicht mehr am Anfang. Die vier ruhigen Quartale müssen aus den Geschäfts- und Quartalsberichten belegbar sein; fehlt die Vorgeschichte, wird nicht gekauft. Seit August 2026 kommt eine Bedingung dazu, die nicht das Wachstum betrifft, sondern seine Bezahlung: Firmen, deren Aktienzahl in den letzten zwölf Monaten um mehr als 10 Prozent gestiegen ist, kommen erst gar nicht auf die Kaufliste. Weil das Depot eine Haltefrist von zwölf Monaten kennt, wirkt der Ausschluss nur beim Neukauf: Ein bereits gehaltener Titel wird deswegen nicht vorzeitig verkauft. Fehlt die Aktienzahl in den Berichten, bleibt eine Firma auf der Liste — eine fehlende Angabe ist keine schlechte Angabe. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat, gehalten wird zwölf Monate — genau so hat der Rücktest über 2013 bis 2026 gerechnet. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Wachstums-Juwelen: 7-Punkte-Rezept

    Kauft nach dem Rezept, das die Punkteleiter unseres Wachstums-Rücktests als stärkste Stufe ausgewiesen hat: Aktien mit EXAKT 7 der 10 Punkte des Wachstums-Checks — nicht mehr und nicht weniger. Geprüft werden dieselben zehn Kriterien wie beim Wachstums-Check: Umsatzwachstum über drei Jahre und für das kommende Jahr, eine kaum wachsende Aktienzahl, die „Rule of 40", eine stabile Bruttomarge ab 40 Prozent, ein Firmenwert, der nicht schneller wächst als der Umsatz, Schulden unter dem Doppelten des operativen Gewinns, ein Cashflow, der die Gewinne deckt, eine Kapitalrendite ab 15 Prozent oder steigend, und Insider, die halten oder zukaufen. Über Januar 2000 bis Juli 2026 war exakt diese Stufe stärker als „ab 8" und „ab 9" Punkte — mehr Punkte bedeuteten dort nicht mehr Rendite. Seit August 2026 kommt eine Bedingung NEBEN der Punktzahl hinzu — kein elfter Punkt, die Zehnerskala bleibt unverändert: Firmen, deren Aktienzahl in den letzten zwölf Monaten um mehr als 10 Prozent gestiegen ist, fallen aus der Liste. Dieses Depot kennt keine Haltefrist — ein bereits gehaltener Titel, der den Ausschluss reißt, wird deshalb regulär verkauft, mit dem Grund „Nicht mehr in der Auswahl", genau wie beim Verlassen der sieben Punkte. Fehlt die Aktienzahl in den Berichten, bleibt eine Firma auf der Liste — eine fehlende Angabe ist keine schlechte Angabe. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat; verkauft wird eine Aktie, sobald sie die sieben Punkte verlässt, den Verwässerungs-Ausschluss reißt oder nicht mehr grün eingestuft ist. Den festen Stopp 15 Prozent unter dem Einstand und die sechsmonatige Wiedereinstiegssperre, die der Rücktest zusätzlich gerechnet hat, bildet dieses Depot nicht nach — sie bleiben Regeln für das eigene Depot. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Green Line Breakout (Kombi-Rezept)

    Kauft nach dem Green Line Breakout von Dr. Eric Wish, in der Fassung, die wir zurückgerechnet haben. Die grüne Linie liegt auf einem Allzeithoch des Monatscharts, das in den drei vollen Kalendermonaten danach von keinem Monatshoch überboten wurde; sie gilt erst ab dem ersten Handelstag des vierten Monats. Über dieser Linie ist niemand mehr im Verlust, es gibt also keinen alten Kurswiderstand. Gekauft wird nicht am Ausbruchstag, sondern am Monatsschluss darüber: Der Schluss am letzten Handelstag des Monats liegt über der Linie, der Vormonat schloss auf oder unter ihr, und der Kurs beträgt mindestens 1 Dollar. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat, gehalten wird zwölf Monate — genau so hat der Rücktest gerechnet. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Parabel-Umkehr

    Kauft nach dem Rezept, das wir für die Umkehr nach einem Absturz zurückgerechnet haben. Vier Stufen müssen nacheinander durchlaufen sein: ein Todeskreuz, also die 10-Tage-Linie fällt unter die 20-Tage-Linie; danach ein Rückgang von mindestens 20 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des Kreuztages; dann Kapitulation, also mindestens ein Tagesschluss 15 Prozent oder mehr unter der eigenen 20-Tage-Linie; und schließlich der erste Tagesschluss wieder über der 5-Tage-Linie — das ist der Kauftag. Erholt sich der Kurs schon vor den 20 Prozent über seine 20-Tage-Linie, zählt der Fall nicht. Handelbar sein muss die Aktie auch: über 1 Dollar Kurs und mindestens 1 Million Dollar Umsatz am Tag im Mittel. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird nach 17 Kalendertagen, das sind die zwölf Handelstage, die der Rücktest als späteste Haltedauer gerechnet hat. Das zweite Ausstiegssignal des Rezepts — der erste Schluss 11 Prozent oder mehr über dem Kaufkurs — bildet dieses Depot nicht nach, weil es nur einmal am Tag prüft und keine Verkaufsschwelle kennt; es bleibt eine Regel für das eigene Depot. Eine Verlustgrenze steht bewusst nicht dabei: Im Rücktest verschlechterten alle 50 getesteten Abstände das Ergebnis. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Gajjala: Daytrading-Tagesauswahl

    Kauft aus der Tagesauswahl, mit der der Daytrader Goverdhan Gajjala seinen Handelstag beginnt: Aktien, die am Vortag zwischen 0,50 und 100 Dollar schlossen, an diesem Tag mindestens eine Million Stück umsetzten und im Tagesverlauf mindestens 25 Prozent über dem Vortagsschluss standen. Wichtig zum Verständnis: Gajjala selbst handelt diese Aktien innerhalb des Tages und hält nichts über Nacht — das kann ein Musterdepot nicht nachbilden, denn es kauft und verkauft zu Schlusskursen. Dieses Depot beantwortet deshalb eine andere Frage als unser Rücktest, nämlich: Was wäre daraus geworden, wenn man diese Tagesauswahl einfach gehalten hätte? Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Geprüft und nachgekauft wird an jedem Handelstag; verkauft wird, sobald der Kurs 15 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt, die Aktie nicht mehr auf der Liste steht oder nicht mehr grün eingestuft ist. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld — bei einer Liste aus kleinen, an einem Tag heiß gelaufenen Aktien ist das der Regelfall.

  • Entschuldungs-Wende

    Kauft nach dem Rezept, das wir für die Wende in der Verschuldung zurückgerechnet haben. Gesucht wird die Nettoverschuldung, also Finanzschulden minus Kasse: Erst steigt sie drei Geschäftsjahre in Folge, am Gipfel liegt sie über einem Jahresgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen oder über einem Fünftel der Bilanzsumme — und danach fällt sie mindestens zwei Jahre in Folge um zusammen mindestens 10 Prozent. Gekauft wird ausschließlich die Entschuldung aus eigener Kraft: Wer seine Schulden mit frischen Aktien getilgt hat oder mit dem Verkauf halber Geschäftsbereiche, kommt nicht ins Depot. Banken, Versicherer und Finanzdienstleister sind ausgeschlossen, weil Verschuldung dort das Geschäftsmodell ist. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat. Verkauft wird ohne feste Frist, nämlich sobald eine Aktie die Liste verlässt, weil ihre Nettoverschuldung im jüngsten Geschäftsjahr wieder gestiegen ist. Genau das ist der Ausstieg, der im Rücktest die beste Zahl gebracht hat: 12,20 Prozent pro Jahr gegenüber 11,24 Prozent für den S&P 500 samt Dividenden — fest zwölf Monate gehalten wären es nur 10,42 Prozent gewesen und damit weniger als der Index. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Kannibalen-Wende

    Kauft Firmen, die nach Jahren der Verwässerung anfangen, ihre eigene Aktienzahl wirklich zu senken. Zwei Bedingungen müssen zusammenkommen: Über die acht Quartale davor stieg die Aktienzahl in keinem Schritt nennenswert und über die ganze Strecke um mindestens 3 Prozent — das ist die Verwässerung, von der die Firma sich abwendet. Danach liegt sie in mindestens zwei Quartalen in Folge um mindestens 1 Prozent unter dem jeweiligen Vorjahresquartal. Nicht die Rückkauf-Ankündigung zählt, sondern die gemessene Aktienzahl: Über die Rückgangsquartale muss zusätzlich echtes Geld aus der Kapitalflussrechnung geflossen sein, sonst wäre der Rückgang eine Aktienzusammenlegung. Gekauft wird erst ab 100 Millionen Dollar Umsatz in den letzten vier Quartalen — nur dort trug das Signal im Rücktest. Gekauft wird außerdem nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat, gehalten wird zwölf Monate — so hat der Rücktest über 2013 bis 2026 seine Kopfzahl gerechnet. Ein Hinweis zur Einordnung: Die Trefferliste des gleichnamigen Scanners folgt der zweiten gemessenen Fassung und hält, solange die Wende intakt ist; dieses Depot nimmt die feste Haltefrist, damit es mit den übrigen Depots der Rubrik vergleichbar bleibt. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

  • Phönix-Doppelsignal

    Kauft nach dem Rezept, das wir für die Rückkehr aus einer echten Krise zurückgerechnet haben. Gesucht wird zuerst die Krise: mindestens zwei Geschäftsjahre in Folge mit Verlust, und im jüngsten davon zusätzlich mindestens ein Zeichen von Bilanznot — negativer operativer Cashflow, ein Umlaufvermögen unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten, ein negatives oder stark gefallenes Eigenkapital, oder eine Kasse, die bei laufendem Mittelabfluss keine vier Quartale mehr reicht. Gekauft wird erst, wenn danach mindestens zwei VERSCHIEDENE Lebenszeichen zusammenkommen, entweder in einem Jahresabschluss oder auf zwei aufeinanderfolgende verteilt: Der operative Cashflow ist wieder positiv, obwohl unter dem Strich noch ein Verlust steht. Der Umsatz beschleunigt aus der Stagnation heraus. Die Nettoverschuldung, also Finanzschulden minus Kasse, fällt, ohne dass dafür neue Aktien ausgegeben wurden. Gekauft wird ausschließlich die Rückkehr aus eigener Kraft: Wer sie mit frischen Aktien bezahlt hat oder mit dem Verkauf halber Geschäftsbereiche, kommt nicht ins Depot. Erst ab 100 Millionen Dollar Umsatz — nur dort trug das Signal im Rücktest, darunter verlor es Geld. Banken, Versicherer und Finanzdienstleister sind ausgeschlossen. Gekauft wird außerdem nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Nachgekauft wird einmal im Monat. Verkauft wird ohne feste Frist, nämlich sobald eine Aktie die Liste verlässt, weil ihr jüngster Jahresabschluss keine zwei Lebenszeichen mehr trägt. Genau das ist der Ausstieg, der im Rücktest die beste Zahl gebracht hat: 21,13 Prozent pro Jahr gegenüber 20,23 Prozent bei zwölf Monaten fester Haltedauer, und gegenüber 10,46 Prozent für den S&P 500 samt Dividenden. Zur Einordnung gehört die Kehrseite: Nur knapp die Hälfte aller Krisenfirmen erreicht je wieder ein Gewinnjahr, und die typische Einzelposition brachte über zwölf Monate nur gut 5 Prozent — die Jahreszahl entsteht aus wenigen Vervielfachern. Trifft die Liste keinen grün eingestuften Titel, hält das Depot Bargeld.

Eigene Strategien

  • Grüne Ampel

    Hält alle US-Aktien, die in unseren eigenen Analysen auf Grün stehen, zu gleichen Teilen. Sobald eine Aktie nicht mehr grün ist, wird sie am nächsten Handelstag verkauft. Geprüft wird an jedem Börsentag.

  • Inso-Kandidaten (short)

    Setzt auf fallende Kurse bei Unternehmen mit ernsten Anzeichen für eine drohende Zahlungsunfähigkeit. Höchstens die Hälfte des Kapitals wird eingesetzt, der Rest bleibt Bargeld. Eine Position wird geschlossen, sobald sie 25 Prozent gegen uns läuft, spätestens nach zwölf Monaten.

  • Thomas’ Lieblinge

    Bildet das echte Depot des Betreibers zum Start am 28. Juli 2026 nach: drei gekaufte Aktien und zwei Wetten auf fallende Kurse, alle fünf zu gleichen Teilen. Die Liste wird einmal im Jahr überprüft; dazwischen wird nur verkauft, was in unseren Analysen auf Rot fällt. Ein Titel, den unsere Analysen auf Rot einstufen, wird gar nicht erst eröffnet — auch dann nicht, wenn es eine Wette auf fallende Kurse ist. Die Stückzahlen des Betreibers stehen in der Offenlegung — dieses Depot handelt mit denselben Titeln, aber mit denselben 100.000 $ wie jedes andere.

  • Doppelte Warnung (short)

    Setzt auf fallende Kurse, aber nur dort, wo mehrere unabhängige Warnungen zusammentreffen: Die Bilanz zeigt ernste Alarmzeichen, der Gewinn deckt die Zinsen nicht mehr, Umsatz und Gewinn schrumpfen, der Kurs steht in keinem Aufwärtstrend und hält sich an schwachen Börsentagen schlecht — und unsere eigene Tiefenanalyse stuft dasselbe Unternehmen auf Rot ein. Fehlt die rote Einordnung, wird nicht gewettet. Höchstens die Hälfte des Kapitals wird eingesetzt, der Rest bleibt Bargeld. Eine Position wird geschlossen, sobald sie 25 Prozent gegen uns läuft, spätestens nach zwölf Monaten.

  • Schärfste Dreierkombination (short)

    Setzt die schärfste Signalkombination unserer Auswertung von 792 US-Insolvenzen in ein Depot um. Gewettet wird nur, wenn drei Dinge gleichzeitig zutreffen: Das Unternehmen hat erklärt, dass frühere Zahlen nicht mehr verlässlich sind, der Abschlussprüfer meldet erhebliche Zweifel am Fortbestand, und die kurzfristigen Schulden übersteigen das gesamte Umlaufvermögen. In der Rückrechnung löste das knapp neun Mal im Jahr aus; 52 Prozent dieser Titel verloren binnen drei Monaten mindestens 30 Prozent — gegenüber 11 Prozent bei Aktien mit gleichem Kurs, gleichem Handelsumsatz und gleichem Abstand zum Jahreshoch. Je Position höchstens ein Zehntel des Depots, nie mehr als die Hälfte gleichzeitig im Einsatz, höchstens fünf Wetten nebeneinander. Eine Position wird geschlossen, sobald sie 25 Prozent gegen uns läuft, spätestens nach drei Monaten — denn danach überwiegen in der Auswertung die Erholungen. Vier von fünf dieser Unternehmen überstehen das Jahr; das ist keine Insolvenzwette, sondern eine Wette auf den Kursverlauf nach der Häufung.

Zusätzliche Strategien

  • Sturmfest

    Kauft die Aktien mit der besten Gesamtnote, lässt aber alle aus, bei denen unser Insolvenz-Radar anschlägt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Taucht ein Titel im Insolvenz-Radar auf, wird er am nächsten Handelstag verkauft — oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist. Nachgekauft wird einmal im Monat.

  • Schönwetter

    Kauft Aktien in stabilen Aufwärtstrends — aber nur, solange der Gesamtmarkt mitspielt. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Rutscht unsere Marktbreite-Messung in den roten Bereich, geht das Depot vollständig in Bargeld und steigt erst wieder ein, wenn sie sich erholt hat. Einzeln verkauft wird eine Aktie, sobald sie ihren Aufwärtstrend verliert oder nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Insider-Spur

    Kauft Aktien, bei denen innerhalb von 30 Tagen mindestens zwei Personen aus dem eigenen Unternehmen mit eigenem Geld zugegriffen haben. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Jede Position wird sechs Monate gehalten und danach verkauft — oder sobald die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist.

  • Fondsschatten

    Bildet die gemeldeten US-Positionen eines von uns beobachteten Fonds nach. Legt der Fonds neue Zahlen offen — das geschieht viermal im Jahr —, wird der Bestand entsprechend umgeschichtet. Was der Fonds nicht mehr meldet, wird verkauft.

  • Heißes Eisen

    Kauft die Aktien, über die in den großen Anlegerforen gerade am meisten geredet wird. Gekauft wird nur, was unsere eigene Tiefenanalyse auf Grün einstuft — gelb oder gar keine Analyse reicht nicht. Verkauft wird, sobald der Kurs 20 Prozent unter seinen höchsten Stand seit dem Kauf fällt oder die Aktie nicht mehr grün eingestuft ist — spätestens aber nach sechs Wochen.

Die Messlatte

  • Der Faule

    Kauft am ersten Tag je zur Hälfte einen Nasdaq-100- und einen S&P-500-Fonds und rührt sie danach nicht mehr an. Dieses Depot ist die Messlatte: Es zeigt, was ohne jede Auswahl herausgekommen wäre — mit denselben Kosten- und Bargeldregeln wie alle anderen.

Was die Einordnung bedeutet

Die Ampel eines Titels kommt aus der jüngsten veröffentlichten Analyse zu diesem Unternehmen. Sie wird für das Duell nicht neu erfunden:

  • Grün („Qualität belegt“): Geschäftsmodell, Zahlen und Bilanz halten der Prüfung stand. Der Titel bekommt im Depot doppeltes Gewicht.
  • Gelb („Offene Fragen“): Es bleiben belegte Fragen offen. In den Depots mit Ampel-Pflicht wird gelb nicht gekauft; in den vier ausgenommenen Depots zählt der Titel mit normalem Gewicht.
  • Rot („Substanzrisiko“): Es liegt mindestens ein belegter Befund vor, der das Unternehmen selbst gefährdet. Wird nie gekauft und aus dem Bestand verkauft.
  • Ohne Ampel: Zu vielen Titeln gibt es noch keine Analyse. In den Depots mit Ampel-Pflicht werden sie nicht gekauft — trifft die Liste eines Depots keinen grün eingestuften Titel, hält es Bargeld. In den vier ausgenommenen Depots gelten die normalen Regeln ihres Depots. Wie hoch der Anteil grüner Titel in einem Depot ist, weist jede Depotseite aus.

Anlagehorizont: Eine Einordnung ist keine Kursprognose für die nächsten Tage. Sie gilt zum Zeitpunkt der Analyse und für einen Horizont von mehreren Jahren. Auch die Depots sind langfristig angelegt und laufen ohne Enddatum weiter; wie lange ein einzelnes Depot eine Position hält, sagt sein Regelwerk — von wenigen Wochen bis unbegrenzt.

Aktualisierung: Bestand, Kurse und Wert jedes Depots werden börsentäglich fortgeschrieben, ebenso die Verkaufsprüfung. Zukäufe folgen dem Takt des Depots.

Wie unsere Einordnungen entstehen

Welche Kurse verwendet werden

Gerechnet wird ausschließlich mit dem Schlusskurs des US-Handelstages — 16:00 Uhr Ortszeit New York, also 22:00 Uhr deutscher Zeit. Während des Handelstages ändert sich in den Depots nichts; einen Zwischenstand am Nachmittag gibt es nicht.

Auf jeder Depotseite steht das Datum des Handelstages, auf den sich Bestand, Kurse und Wert beziehen. Fällt ein Lauf aus, bleibt das ausgewiesene Datum stehen — es wird nie ein Kurs untergeschoben, der nicht von diesem Tag stammt.

Die Kurse stammen aus derselben Marktdaten-Quelle, aus der auch die Aktienseiten dieser Website gespeist werden. Bargeld wird über ein Geldmarkt-Papier verzinst, dessen Kurs aus derselben Quelle kommt.

Interessenkonflikte

Der Betreiber hält selbst Aktien. Welche das sind, mit Richtung und Stückzahl, steht hier — nicht als Möglichkeitsform, sondern konkret:

Diese Angaben werden an einer einzigen Stelle gepflegt und mit Stand-Datum ausgewiesen. Dieselbe Liste erzeugt den Hinweis auf jeder betroffenen Analyse und auf jeder Depotseite, auf der ein solcher Titel auftaucht. Ändert sich eine Position, ändert sie sich überall gleichzeitig.

Für die Erstellung oder die Tendenz einer Analyse oder eines Depots erhalten wir keine Vergütung — weder von den betroffenen Unternehmen noch von Dritten. Auf einzelnen Seiten der Website stehen gekennzeichnete Partner-Links, etwa zu Brokern. Sie haben keinen Einfluss darauf, was ein Depot kauft oder verkauft.

Womit verglichen wird

Jede Kurve zeigt zwei Vergleichslinien: den Nasdaq 100 und den S&P 500, beide als US-Indexfonds (QQQ und SPY). Beim Vergleich gibt es drei Unterschiede, die man kennen muss:

  • Anderes Universum. Die beiden Indizes bestehen aus den größten US-Unternehmen. Mehrere Depots kaufen dagegen auch Nebenwerte — kleine Firmen, deren Aktien seltener gehandelt werden. Es werden also nicht dieselben Aktien verglichen.
  • Andere Schwankungsbreite. Ein Depot aus höchstens 15 Titeln schwankt stärker als ein Index aus 100 oder 500 Werten. Ein Vorsprung kann deshalb schlicht bedeuten, dass mehr Risiko im Spiel war — und ein Rückstand das Gegenteil.
  • Andere Behandlung von Dividenden. In den Depots fließen Ausschüttungen als Bargeld zu und erhöhen den Depotwert. Ob eine Indexlinie Ausschüttungen enthält, hängt davon ab, wie sie gerechnet wird.

Deshalb läuft zusätzlich das Depot „Der Faule“ als Messlatte mit: Es kauft am ersten Tag je zur Hälfte einen Nasdaq-100- und einen S&P-500-Fonds und rührt sie danach nicht mehr an — nach genau denselben Regeln wie jedes andere Depot, mit denselben Orderkosten, derselben Bargeldregel und derselben Dividendenbehandlung. Wer wissen will, ob die Auswahl überhaupt etwas bringt, vergleicht mit ihm.

Änderungsverzeichnis

Jedes Regelwerk trägt eine Versionsnummer. Wird eine Regel geändert, steigt die Nummer, und die Änderung steht mit Datum in dieser Tabelle. Nachträglich verändert wird nichts.

Änderungsverzeichnis
Datum Depot Regelversion Änderung
27.07.2026 alle Depots Version 1 Start des Depot-Duells. Erstkauf zum Schlusskurs des US-Handelstages, Regeln wie auf dieser Seite beschrieben.
27.07.2026 alle Depots, die einer Signalliste folgen Version 2 Ampel-Pflicht eingeführt: Diese Depots kaufen nur noch Titel mit grüner Einordnung und verkaufen einen Titel, sobald er nicht mehr grün ist. Zugleich aufgenommen: 111 weitere Depots, damit jede Signalliste des Hauses ein eigenes Depot hat.

Empfehlungshistorie

Jeder Kauf und jeder Verkauf jedes Depots bleibt dauerhaft einsehbar: mit Datum, Titel, Stückzahl, Kurs, Orderkosten und dem Grund, der die Regel ausgelöst hat. Nichts wird nachträglich entfernt, auch kein Fehlgriff.

Art. 4 Abs. 1 lit. i der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 verlangt zu jedem Instrument eine Übersicht der Empfehlungen aus den vergangenen zwölf Monaten. Die Historie im Depot-Duell wird nicht nach zwölf Monaten gekürzt — sie bleibt vollständig stehen.

Zu den Depots und ihrer Historie

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