Börsenlotse
Kauftag heute: Schlecht Neutral Gut (63 ) Breite Marktteilnahme · Breite steigend (+5 zum 10-Tage-Schnitt) · kein Makro-Großtermin

Unsere Einordnungen erklärt

Was kaufen, halten, beobachten, vorsicht und verkaufen bei uns bedeuten, wie die Urteile entstehen — und welche Interessenkonflikte bestehen (Transparenz nach Art. 20 der EU-Marktmissbrauchsverordnung, MAR).

Stand: 10. Juli 2026

Was unsere Analysen sind — und was nicht

Unsere Aktienanalysen sind journalistische Anlageempfehlungen im Sinne von Art. 3 Abs. 1 Nr. 35 der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR): redaktionelle Einschätzungen zu börsennotierten Unternehmen, die sich an die Allgemeinheit richten. Sie sind keine Anlageberatung — wir kennen Deine persönlichen Umstände (Anlageziele, Risikotragfähigkeit, Anlagehorizont, steuerliche Situation) nicht und können sie nicht berücksichtigen. Jede Anlageentscheidung triffst Du selbst; Investitionen in Aktien sind mit dem Risiko von Verlusten bis zum Totalverlust verbunden.

Die fünf Kategorien

Jede Analyse endet mit genau einer Einordnung. Die Kategorien bedeuten:

  • kaufen (Ampel grün): Unsere Befunde sprechen aus redaktioneller Sicht nicht gegen einen Einstieg — belegte Stärken überwiegen, und die Bewertung erschien uns zum Analysezeitpunkt vertretbar.
  • halten (Ampel gelb): Die belegten Stärken tragen ein bestehendes Engagement, aber zum aktuellen Kursniveau sehen wir keine ausreichende Sicherheitsmarge für einen Einstieg.
  • beobachten (Ampel gelb): Eine konkrete, im Fazit benannte Frage ist offen — solange sie nicht beantwortet ist, sehen wir keine Grundlage für einen Einstieg.
  • vorsicht (Ampel rot): Wir haben mindestens einen belegten Befund, der das Unternehmen selbst gefährden kann (z. B. Fortführungszweifel, existenzielle Abhängigkeit von einer Gegenpartei).
  • verkaufen (Ampel rot): Die belegten Risiken überwiegen aus unserer Sicht so deutlich, dass sie gegen ein weiteres Engagement sprechen.

Existieren zu einer Firma eine Detail-Analyse und eine Supertiefe Analyse, gilt eine gemeinsame Einordnung — maßgeblich ist die tiefere, neuere Analyse.

Wie eine Einordnung entsteht

Grundlage jeder Analyse sind Originalquellen — vor allem die bei der US-Börsenaufsicht SEC hinterlegten Geschäftsberichte (10-K), Quartalsberichte (10-Q), Ad-hoc-Meldungen (8-K) und Insider-Meldungen (Form 4); bei deutschen Werten die Berichte des Unternehmens selbst. Zahlen und Zitate werden gegen die Originaldokumente geprüft und im Artikel verlinkt.

Für das Urteil gewichten wir jeden negativen Befund nach zwei Fragen: Welchen Anteil des Unternehmens betrifft er konkret (in Prozent von Umsatz, Gewinn oder Eigenkapital) und welcher Art ist er — existenzbedrohend, ein Bewertungs-/Preisrisiko oder ein Schönheitsfehler? Nur existenzbedrohende Befunde können allein eine rote Einordnung tragen; Preisrisiken sprechen gegen einen Einstieg, aber nicht automatisch gegen ein bestehendes Engagement; Schönheitsfehler werden benannt, bestimmen das Urteil aber nicht.

Jede Einordnung gilt zum Analysezeitpunkt, der im Artikel genannt ist. Neue Erkenntnisse können zu einer Umstufung führen; wesentliche Umstufungen nehmen wir direkt am Artikel vor.

Interessenkonflikte

Keiner unserer Autoren hält zum Stand dieser Seite Anteile an einem der auf Börsenlotse analysierten Unternehmen — weder direkt noch über Derivate.

Wir erhalten keine Vergütung von analysierten Unternehmen oder von Dritten für die Erstellung oder die Tendenz einer Analyse; die Auswahl der Unternehmen treffen wir ausschließlich redaktionell. Sollte ein Autor künftig eine Position in einem besprochenen Wert halten, weisen wir im betroffenen Artikel ausdrücklich darauf hin und aktualisieren diese Seite.

Auf einzelnen Seiten verwenden wir gekennzeichnete Partner-Links (z. B. zu Brokern). Sie haben keinen Einfluss auf Analysen oder Einordnungen.

Aktuelle Verteilung unserer Einordnungen

Damit Du unsere Maßstäbe einordnen kannst (Art. 20 MAR): Über alle 119 derzeit veröffentlichten Analysen verteilen sich die Einordnungen so (automatisch berechnet, Stand: heute):

  • kaufen: 4 (3,4 %)
  • halten: 33 (27,7 %)
  • beobachten: 44 (37,0 %)
  • vorsicht: 30 (25,2 %)
  • verkaufen: 8 (6,7 %)

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