JPMorgan Chase & Co
Einordnung
Unsere Einordnung
Journalistische Einschätzung der Redaktion zum Analysezeitpunkt — sie beurteilt das Unternehmen, nicht den Einstiegszeitpunkt. Keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf.
Geschäftsmodell, Zahlen und Bilanz halten unserer Prüfung stand. Ob der aktuelle Kurs einen Einstieg trägt, ist eine eigene Frage — sie hängt am Preis, nicht am Unternehmen.
Warum diese Farbe
Die Substanz ist belegt und nicht knapp: 14,1 Prozent harte Kernkapitalquote gegen 11,5 Prozent Anforderung, 303 Mrd. US-Dollar Kernkapital, 590 Mrd. verlustabsorbierende Kapazität, rund 1,5 Bio. Liquiditätsquellen und ein Stresskapitalpuffer, der bis September 2027 festgeschrieben ist. Alle vier Geschäftsbereiche verdienen Geld, die Eigenkapitalrendite lag drei Jahre in Folge bei 17 bis 18 Prozent, der Buchwert je Aktie stieg in zweieinhalb Jahren um 27 Prozent, und der Aufwand für Rechtsstreitigkeiten fiel von 1,4 Mrd. auf 361 Mio. US-Dollar. Von Going Concern, Überschuldung, Bilanz- oder Governance-Bruch ist hier nichts zu sehen — deshalb grün. Das heißt ausdrücklich nicht, dass das jüngste Quartal ein Maßstab wäre: Ein Fünftel des ausgewiesenen Gewinns stammt aus Visa-Anteilen und Beteiligungsbewertungen, das Zinsgeschäft ohne Handel steht seit zwei Jahren praktisch still, das Wachstum kommt aus dem Handel, und die Kreditausfälle steigen seit drei Jahren. Dazu ist die Aktie mit rund 2,7-fachem Buchwert und einem Kurs nahe dem Jahreshoch nicht billig — das ist ein Preisargument, es bestimmt diese Ampel nicht. Was du daraus machst, ist deine Entscheidung.
Woran sich die These entscheidet
Einschätzung: Chancen & Risiken
JPMorgan Chase ist die größte US-Bank und liefert seit drei Jahren 17 bis 18 Prozent Eigenkapitalrendite: 57.048 Mio. US-Dollar Nettogewinn 2025, ein Buchwert je Aktie, der von 104,45 auf 133,01 US-Dollar gestiegen ist, eine harte Kernkapitalquote von 14,1 Prozent gegen 11,5 Prozent Anforderung und rund 1,5 Bio. Liquiditätsquellen. Der Rekord des Quartals bis 30.06.2026 ist trotzdem kein Maßstab: 4,2 Mrd. nach Steuern stammen aus Visa-Anteilen und Beteiligungsbewertungen, das Zinsgeschäft ohne Handel wuchs nur um 4 Prozent, und die Kreditausfälle steigen das dritte Jahr in Folge. Keine Anlageberatung.
Marktstellung und Geschäftsmodell
Vier Geschäftsbereiche, die alle Geld verdienen: 2025 erwirtschafteten die Investmentbank 27.761 Mio., das Privatkundengeschäft 18.245 Mio. und die Vermögensverwaltung 6.522 Mio. US-Dollar Nettogewinn. Im Quartal bis 30.06.2026 stellte jeder Bereich einen Ertragsrekord auf; das verwaltete Vermögen erreichte 5,1 Bio. US-Dollar (+18 Prozent), bei den Gebühren im Investmentbanking führte JPMorgan mit 9,3 Prozent Marktanteil (8-K vom 14.07.2026).
Kapital, Bilanz und Liquidität
Zum 30.06.2026 lag die harte Kernkapitalquote bei 14,1 Prozent gegen eine Anforderung von 11,5 Prozent, das harte Kernkapital bei 303 Mrd. und die verlustabsorbierende Kapazität bei 590 Mrd. US-Dollar. Die Liquiditätsquellen beliefen sich zum 31.03.2026 auf rund 1,5 Bio. Der Buchwert je Aktie stieg von 104,45 (2023) auf 133,01 US-Dollar (30.06.2026) — 27 Prozent in zweieinhalb Jahren (10-K 2025, 10-Q zum 31.03.2026, 8-K vom 14.07.2026).
Ergebnisqualität des Rekordquartals
Vom Quartalsgewinn von 21.155 Mio. US-Dollar zieht die Bank selbst 4,2 Mrd. nach Steuern ab — 4,6 Mrd. Nettogewinn auf Visa-Anteile, die zuvor zum nominellen Übertragungswert bilanziert waren, und 1,0 Mrd. aus Beteiligungsbewertungen. Das sind 1,56 US-Dollar je Aktie und 6 Prozentpunkte Eigenkapitalrendite. Schon 2024 enthielt das Ergebnis einen Visa-Gewinn von 7,9 Mrd. (8-K vom 14.07.2026, 10-K 2025).
Kerngeschäft ohne Handel
Der Zinsüberschuss ohne Handelsgeschäft lag 2025 bei 92.591 Mio. US-Dollar nach 92.419 Mio. im Vorjahr — praktisch unverändert; die zinsunabhängigen Erträge ohne Handel fielen um 2 Prozent. Im Quartal bis 30.06.2026 wuchs der Zinsüberschuss ohne Handel um 4 Prozent, das Handelsgeschäft dagegen um 35 Prozent und der Aktienhandel allein um 86 Prozent. Das Wachstum kommt damit aus dem schwankungsanfälligsten Teil (10-K 2025, 8-K vom 14.07.2026).
Kreditkosten
Die Netto-Abschreibungen stiegen von 6.209 Mio. (2023) über 8.638 Mio. (2024) auf 9.849 Mio. US-Dollar (2025), die Ausfallquote von 0,52 auf 0,74 Prozent, die notleidenden Vermögenswerte von 7.597 auf 10.359 Mio. Im Kreditkartengeschäft erwartet die Bank für 2026 rund 3,4 Prozent Ausfallquote nach 3,31 Prozent im Jahr 2025. Die Werte bleiben historisch niedrig, die Richtung hält seit drei Jahren an (10-K 2025).
Führung und Nachfolge
Am 25.06.2026 wurden Doug Petno und Troy Rohrbaugh zu Co-Präsidenten berufen, Marianne Lake verlässt die Bank nach über 25 Jahren. Der Vergütungsausschuss beschloss Halte-Zusagen über zusammen 100 Mio. US-Dollar, deren Erfüllung eine Drei-Jahres-Eigenkapitalrendite von 12 Prozent verlangt — bei zuletzt 23 Prozent ohne Sondereffekte. Geordnete Nachfolgeplanung, aber die Frage nach dem Nachfolger von Jamie Dimon ist offen (8-K vom 25.06.2026).
Zu beachten
Aufhänger: Rangliste der 100 größten US-Aktien nach Börsenwert (Stand 28.07.2026); JPMorgan Chase stand auf Rang 12 und hatte noch keine Analyse.
Datenstand: Jahreszahlen aus dem Geschäftsbericht 10-K für 2025 (eingereicht 13.02.2026), Quartalszahlen zum 31.03.2026 aus dem Quartalsbericht 10-Q (eingereicht 01.05.2026), Zahlen zum Quartal bis 30.06.2026 aus der Ergebnismitteilung 8-K vom 14.07.2026 (Item 2.02, Anlage 99.1). Alle Einreichungen ab dem 01.05.2026 wurden durchgesehen; der Quartalsbericht 10-Q zum 30.06.2026 lag am 29.07.2026 noch nicht vor. Bewertungskennzahlen mit Datenstand 29.07.2026.
Kennzahlen-Hinweis: Bei Banken sind Altman Z, Kurs-Umsatz-Verhältnis, Unternehmenswert und Kurs zu freiem Mittelzufluss ohne Aussagekraft — der operative Mittelzufluss wird von Handelsbeständen und Kundeneinlagen getrieben, nicht vom verdienten Geld. Diese Größen werden im Artikel benannt und nicht verwendet.
Zykliker-Hinweis: Das Bankgeschäft ist zyklisch. Zinsniveau, Handelsvolumen und Kreditausfälle schwanken mit der Konjunktur; weder das Rekordquartal bis 30.06.2026 noch das Kreditjahr 2025 taugen als Fortschreibung. Deshalb stehen die Jahre 2023 bis 2025 vollständig im Artikel.
Verwechslungsgefahr: JPMorgan Chase & Co. (JPM) ist nicht Morgan Stanley (MS) — zwei getrennte Häuser. Die Marke „J.P. Morgan" wird innerhalb des Konzerns für das Firmenkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft verwendet, „Chase" für das Privatkundengeschäft. Ältere Zeitreihen laufen unter „Chase Manhattan Corp" beziehungsweise „Chemical Banking Corp".
Analysen sind evergreen; ein Tageskurs ist kein Kaufargument.
Aktien-Wächter
Diese Analyse ist Stand 26. August 2026. Was sich seitdem bei JPM geändert hat, meldet Dir der Aktien-Wächter.
Später 0,99 € im Monat je Aktie — die Vormerkung ist kostenlos, und als Vormerker erfährst Du als Erster vom Start.
Kursverlauf
Chart
Interaktiver Kurs-Chart (TradingView).
52-Wochen-Spanne: 282,80 $ bis 365,20 $ · Letzter Kurs: 332,40 $ (Stand: 5. Oktober 2026)
Kennzahlen
Kennzahlen im Überblick
Alle Kennzahlen dieser Aktie, nach Themen sortiert. Das Fragezeichen an einer Beschriftung erklärt, was die Zahl bedeutet.
Basis
Performance
Technische Kennwerte
Aus der Kurshistorie berechnet · Stand: 03.10.2026
Bewertung
Rentabilität
Bilanz & Sicherheit
Wachstum
Dividende
Qualität & Screener
Vergleich
Branchenvergleich
Die Aktie neben den größten Unternehmen derselben Gruppe. Die Median-Zeile ist der mittlere Wert der oben gezeigten Unternehmen — nicht der ganzen Branche.
Branche: Banks - Diversified
| Unternehmen | Marktkap. (Mrd. $) | KGV | EV/EBITDA | Bruttomarge % | EBIT-Marge % | Umsatzwachstum (Jahr) % | Perf. 1J % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| JPMorgan Chase & Co JPM | 894,7 | 15,8 | 0,0 | 100,0 | 43,7 | 3,3 | 10,1 |
| Bank of America Corp BAC | 379,6 | 13,5 | 0,0 | 100,0 | 36,0 | -0,5 | 8,8 |
| Mitsubishi UFJ Financial Group Inc MUFG | 259,6 | 17,1 | 0,0 | 100,0 | 45,6 | 14,6 | 50,0 |
| Wells Fargo & Company WFC | 248,2 | 12,5 | 0,0 | 100,0 | 29,5 | -1,5 | 2,1 |
| Citigroup Inc. C | 220,4 | 15,6 | 0,0 | 100,0 | 34,1 | -1,4 | 34,8 |
| Sumitomo Mitsui Financial Group Inc SMFG | 162,3 | 16,4 | 0,0 | 100,0 | 40,9 | 12,1 | 58,4 |
| The Bank of New York Mellon Corporation BNY | 99,3 | 17,8 | 0,0 | 100,0 | 37,7 | 2,3 | 39,2 |
| Bank of N.T. Butterfield & Son Ltd NTB | 2,3 | – | 0,0 | 100,0 | 42,7 | -2,0 | 43,8 |
| Forbright, Inc. FRBT | 0,9 | 13,1 | 0,0 | 100,0 | 18,2 | 134,9 | – |
| Median der gezeigten Unternehmen | 220,4 | 15,7 | 0,0 | 100,0 | 37,7 | 2,3 | 37,0 |
Grundlage sind die zuletzt gemeldeten Kennzahlen. Nebeneinander stehen nur Titel desselben Handelsplatzes, damit die Marktkapitalisierungen in derselben Währung gerechnet sind. Im Chart vergleichen →
Geschäftsjahre
Jahreszahlen
Geschäftsjahre aus den geprüften Jahresabschlüssen, ältestes zuerst. EBIT ist der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern; die Bilanzsumme ist das gesamte Vermögen des Unternehmens.
Umsatz, Betriebsergebnis und Gewinn je Geschäftsjahr Mio. $
Umsatz Betriebsergebnis Gewinn
| Geschäftsjahr | Umsatz (Mio. $) | EBIT (Mio. $) | Nettogewinn (Mio. $) | GpA ($) | Operativer Cashflow (Mio. $) | Eigenkapital (Mio. $) | Bilanzsumme (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | 106.387 | 34.536 | 24.733 | 6,78 | 21.884 | 254.190 | 2.490.972 |
| 2017 | 114.579 | 35.900 | 24.441 | 6,83 | -10.827 | 255.693 | 2.533.600 |
| 2018 | 129.824 | 40.764 | 32.474 | 9,51 | 15.614 | 256.515 | 2.622.532 |
| 2019 | 142.515 | 44.866 | 36.431 | 11,28 | 4.092 | 261.330 | 2.687.379 |
| 2020 | 129.843 | 35.815 | 29.131 | 9,44 | -79.910 | 279.354 | 3.384.757 |
| 2021 | 127.238 | 59.562 | 48.334 | 15,97 | 78.084 | 294.127 | 3.743.567 |
| 2022 | 153.824 | 46.166 | 37.676 | 12,69 | 107.119 | 292.332 | 3.665.743 |
| 2023 | 236.273 | 61.612 | 49.552 | 16,84 | 12.974 | 327.878 | 3.875.393 |
| 2024 | 270.789 | 75.081 | 58.471 | 20,31 | -42.012 | 344.758 | 4.002.814 |
| 2025 | 279.745 | 72.595 | 57.048 | 20,42 | -147.782 | 362.438 | 4.424.900 |
Quartale
Quartalszahlen
Jede Säule ist ein Quartal, die letzte ist die aktuellste. Über den Umschalter lassen sich die einzelnen Größen durchsehen.
Gewinn & Umsatz
Cashflow
Bilanz
Margen
Je Aktie
Chart anklicken oder mit Tab anspringen, dann mit ← und → durch die Perioden gehen.
Diese Kennzahl berichtet keine der ausgewählten Aktien. Wähle eine andere Kennzahl oder wechsle zwischen Jahr und Quartal.
· Gesamt · pro Jahr
Die Firmen berichten in verschiedenen Währungen — für einen fairen Vergleich „Indexiert“ einschalten oder eine Marge wählen.
Die Zahlen konnten gerade nicht geladen werden.
Quelle: Fundamentaldaten
| Quartal | GpA (Gewinn pro Aktie) | GpA YoY (%) | Umsatz (Mio. $) | Umsatz YoY (%) | Nettomarge (%) | OCF (Mio. $) | FCF (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024: Q4 | 4,93 | 54,50 | 67.007 | 8,20 | 20,90 | 147.758 | 147.758 |
| 2025: Q1 | 5,18 | 12,50 | 68.907 | 4,00 | 21,30 | -251.839 | -251.839 |
| 2025: Q2 | 5,36 | -14,40 | 69.914 | 3,10 | 21,40 | 29.547 | 29.547 |
| 2025: Q3 | 5,15 | 14,50 | 71.903 | 3,20 | 20,00 | -45.214 | -45.214 |
| 2025: Q4 | 4,66 | -5,40 | 69.609 | 3,90 | 18,70 | 368.373 | 368.373 |
| 2026: Q1 | 5,90 | 13,90 | 73.661 | 6,90 | 22,40 | -211.761 | -211.761 |
| 2026: Q2 | 7,70 | 43,70 | – | – | – | -25.283 | -25.283 |
Was bedeuten diese Begriffe?
- GpA (Gewinn pro Aktie):
- Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl aller Aktien — wie viel vom Gewinn rechnerisch auf eine einzelne Aktie entfällt. Im Englischen EPS.
- YoY (Year over Year):
- Veränderung gegenüber demselben Quartal des Vorjahres — so vergleicht man ohne saisonale Verzerrung (z. B. Weihnachtsgeschäft).
- Umsatz:
- Alle Erlöse des Quartals, bevor Kosten abgezogen werden — die oberste Zeile der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
- Nettomarge:
- Wie viel Prozent vom Umsatz am Ende als Gewinn übrig bleiben. Negativ heißt: Das Unternehmen schreibt Verlust.
- OCF (operativer Cashflow):
- Das Geld, das im Quartal tatsächlich aus dem laufenden Geschäft in die Kasse fließt — schwerer zu schönen als der Buchgewinn.
- FCF (freier Cashflow):
- Operativer Cashflow minus Investitionen — das Geld, das wirklich frei verfügbar ist, etwa für Schuldenabbau, Rückkäufe oder Dividenden.
Screening
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Beste Treffer
Recherche
Gezählt werden nur echte Treffer verifizierter Scanner; reine Kennzahl-Rankings (KGV, KUV & Co. sortieren das ganze Universum) zählen nicht als Treffer. Alle Scanner ansehen
Prognose
Analysten & Kursziel
Sammelbild der Kursziele und Empfehlungen aller Analysten, die den Titel begleiten. Kursziele sind Erwartungen für die nächsten 12 Monate, keine Zusagen — und sie folgen dem Kurs oft, statt ihn vorherzusagen.
Verteilung der Empfehlungen
Schätzungen je Geschäftsjahr
| Geschäftsjahr | GpA erwartet ($) | GpA-Spanne ($) | Umsatz erwartet (Mio. $) | Wachstum erwartet | Analysten |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2026 | 24,05 | 23,50 – 25,10 | 208.456 | 21,9 % | 11 |
| 31.12.2027 | 25,03 | 24,00 – 25,77 | 214.026 | 4,1 % | 13 |
Durchschnitt der Analystenschätzungen für die kommenden Geschäftsjahre. Die Spanne zeigt, wie weit optimistischste und vorsichtigste Schätzung auseinanderliegen — je breiter, desto unsicherer die Erwartung.
Bewertung
Was preist der Kurs ein?
Der freie Cashflow der vergangenen zwölf Monate ist negativ — eine Rückrechnung auf ein unterstelltes Wachstum ist damit nicht seriös möglich. Jede Wachstumsrate macht einen negativen Cashflow nur negativer; ein Barwert entsteht daraus nicht. Was der Kurs hier einpreist, ist deshalb keine Cashflow-Reihe, sondern die Erwartung, dass es überhaupt erst eine gibt.
Vereinfachte Modellrechnung, keine Prognose und keine Empfehlung.
KI-Einstufung
KI-Einstufung
JPMorgan Chase verkauft keine KI-Produkte, benennt aber im Geschäftsbericht 2025 einen eigenen Risikofaktor zu fortgeschrittenen Technologien und darin konkret die Verdrängung der direkten Kundenbeziehung durch autonom handelnde KI-Agenten sowie den Verlust von Marktanteilen an schneller adaptierende Wettbewerber.
Volle Akte anzeigen — Zitate, Quellen, geprüfte Berichte
„replacement or disintermediation of direct customer relationships if AI agents autonomously manage or intermediate financial decisions and product selection or other services for customers."
Ersetzung oder Verdrängung direkter Kundenbeziehungen, wenn KI-Agenten Finanzentscheidungen und die Produktauswahl oder andere Leistungen für Kunden eigenständig steuern oder vermitteln.
10-K · 2026-02-13 · Zum SEC-Bericht
„If JPMorganChase does not keep pace with rapidly changing technological advances, including the adoption of generative AI, it risks losing clients and market share to competitors, which could negatively impact revenues, operating costs and its competitive position."
Hält JPMorganChase mit dem raschen technologischen Wandel — einschließlich der Einführung generativer KI — nicht Schritt, riskiert das Institut den Verlust von Kunden und Marktanteilen an Wettbewerber, was Erträge, Betriebskosten und die Wettbewerbsposition beeinträchtigen könnte.
10-K · 2026-02-13 · Zum SEC-Bericht
„competitive disadvantage if competitors are able to deploy AI more quickly or effectively, potentially gaining advantages in cost efficiency, client and customer experience, or product innovation, which could result in a loss of market share to competitors"
Wettbewerbsnachteil, falls Wettbewerber KI schneller oder wirksamer einsetzen können und dadurch Vorteile bei Kosteneffizienz, Kundenerlebnis oder Produktinnovation erlangen, was zu einem Verlust von Marktanteilen an Wettbewerber führen könnte
10-K · 2026-02-13 · Zum SEC-Bericht
Ausgewertete Berichte: 10-K 2026-02-13 · 10-Q 2026-05-01 · 10-Q 2025-11-04 · 10-Q 2025-08-05 · 10-K 2025-02-14 · 8-K 2026-07-14
Eingestuft am 29. Juli 2026 · So entsteht die Einstufung
Telefonkonferenzen
Was die Conference Calls verraten
Zwischen 2024-Q1 und 2026-Q2 hat JPMorgan seine Zahlenprognosen lückenlos gehalten oder übertroffen: Zinsüberschuss und Aufwand wurden mehrfach nach oben, die Kartenausfallquote zweimal nach unten korrigiert, die Ende 2024 zugesagte Begrenzung des Kapitalüberschusses wurde geliefert, und die in 2025-Q3 angeregte Aufschlüsselung des Kreditgeschäfts mit Nichtbank-Finanzinstituten kam schon ein Quartal später. Entscheidend für die Bewertung ist, wie die Änderungen kommuniziert wurden: Jede Anhebung und jede Absenkung wurde in genau dem Call benannt und begründet, in dem sie geschah, die höheren Rückkäufe 2024 mit den Visa-Erlösen und einer sechsmonatigen Kapitalprüfung, die kleinere Einlagenerwartung mit Sparquote, Aktienmärkten und Renditejagd, die höhere Aufwandsprognose 2026 mit 6,5 Mrd. US-Dollar Mehrerlös im ersten Halbjahr. Auch die Formel, Renditeziel und Effizienzquote seien Ergebnisgrössen, ist nicht neu: Schon in 2024-Q2 nannte der Finanzchef die 17 Prozent 'kein Versprechen, keine Garantie'. Offen bleibt im Wesentlichen ein Punkt: Über vier Quartale hinweg blieb die Frage nach der Höhe der KI-Ausgaben ohne Zahl.
Vier Quartale keine Zahl zu KI-Ausgaben
Von 2025-Q3 bis 2026-Q2 fragten Analysten in jedem einzelnen Call nach der Höhe der KI- und Technologieausgaben und dem daraus erwarteten Effizienzgewinn. In 2025-Q3 verwies der Finanzchef auf 'altmodische Ausgabendisziplin' statt auf messbare KI-Einsparungen. In 2025-Q4 stellte Mike Mayo die Frage zweimal konkret, einmal zum Technologiebudget 2026 und einmal zu den KI-Ausgaben des Vorjahres, und erhielt beide Male keine Zahl, sondern den Hinweis, man gebe keine wettbewerbsrelevanten Details, verbunden mit der Bitte um Vertrauen. In 2026-Q1 und 2026-Q2 antwortete Dimon zweimal mit demselben Argument: Der Nutzen von KI lande ohnehin beim Kunden und nicht in der eigenen Marge. Fairerweise gehört dazu, dass das Technologiebudget als Ganzes bekannt ist, Mayo selbst nannte im Call 17 bis 18 Mrd. US-Dollar, und dass Dimon und der Finanzchef ausdrücklich auf den jährlichen Company Update als Ort der Detailangaben verwiesen. In 2026-Q2 kam auch eine inhaltliche Antwort: Die Ausgaben für KI-Rechenleistung seien im ersten Halbjahr trivial gewesen, sollten im zweiten Halbjahr deutlich anziehen, blieben aufs Jahr gerechnet trivial, seien eingeplant und kein Treiber der angehobenen Aufwandsprognose. Eine harte Jahreszahl für KI gab es dennoch in keinem der vier Calls.
Einlagen-Szenario offen halbiert
Für 2026 zeigte das Privatkundengeschäft am Investorentag im Mai 2025 ein Einlagenwachstum von 6 Prozent als Zentralfall einer Szenariofolie; in 2025-Q2 leitete der Finanzchef die Zahl auf Nachfrage Schritt für Schritt her, nannte sie aber im selben Atemzug eine 'alles andere gleich'-Grösse, verwies auf das Gegenszenario mit niedrigeren Zinsen und schloss mit dem Satz, alles andere sei nie gleich. Genau die genannten Bedingungen drehten sich: In 2025-Q3 waren die Einlagen im Quartal flach, der Wendepunkt wurde 'ein Stück weit nach hinten geschoben' und mit niedrigerer Sparquote, starken Aktienmärkten und höheren Zinsen als im Forward begründet. In 2025-Q4 hiess es, die Erwartung für 2026 liege deutlich unter dem 6-Prozent-Szenario, in 2026-Q1 wurde daraus niedriges bis mittleres und in 2026-Q2 niedriges einstelliges Wachstum, dort ausdrücklich als unverändert bestätigt. Jede Absenkung wurde im jeweiligen Call offen benannt und begründet, die Treiber blieben über alle vier Calls dieselben. Von der ursprünglichen Grössenordnung blieb rund die Hälfte übrig, gebrochen wurde damit aber kein Versprechen, sondern ein Szenario wurde an die Makrolage angepasst.
Rückkäufe erhöht, jeder Schritt erklärt
In 2024-Q1 nannte Jamie Dimon einen Rückkaufpfad von 2 Mrd. US-Dollar je Quartal und sagte, er persönlich wolle 'bei diesen Kursen' nicht wesentlich mehr zurückkaufen. Tatsächlich stiegen die Netto-Rückkäufe auf 4,9 Mrd. (2024-Q2), 6 Mrd. (2024-Q3) und 7,1 Mrd. US-Dollar (2025-Q1). Als Zusage taugt die Aussage jedoch nicht: Auf genau diese Frage antwortete der Finanzchef schon in 2024-Q2, man wolle sich grundsätzlich nicht auf Rückkaufprognosen festlegen und behalte sich jederzeit Änderungen vor, so stehe es auch im Quartalsbericht. Die 4,9 Mrd. begründete er im selben Call konkret damit, dass die Erlöse aus der Visa-Umtauschofferte in die eigene Aktie flossen, statt eine stark korrelierte Fremdposition zu halten. Die Ausweitung in 2024-Q4 wurde offen mit einer sechsmonatigen Prüfung und dem Ziel begründet, den Kapitalüberschuss nicht weiter wachsen zu lassen. Das Kursargument wurde dabei nicht stillschweigend fallengelassen, sondern in 2025-Q2 erneut vorgetragen, diesmal 'beim fast Dreifachen des materiellen Buchwerts'. Übrig bleibt eine bei steigendem Kurs geänderte Haltung, die in jedem Schritt begründet wurde.
Renditeziel unverändert und übertroffen
Das Renditeziel von 17 Prozent auf das materielle Eigenkapital blieb über alle zehn Calls unverändert, und die tatsächliche Rendite lag durchgängig darüber: bereinigt 20 Prozent in 2024 und 2025, 23 Prozent in 2026-Q1 und 2026-Q2. Die häufig als Aufweichung gelesene Formel, das Ziel sei eine Ergebnisgrösse, ist keine Neuerung aus 2025-Q4: Bereits in 2024-Q2 sagte der Finanzchef auf Mike Mayos Frage nach einer Anhebung wörtlich, die Zahl habe eine Bandbreite, sei 'kein Versprechen, keine Garantie' und könne schwanken, und knüpfte sie an einen vertretbaren Ausgang von Basel III. Die Begründung in 2025-Q4 ist zudem aktionärsfreundlich, nicht ausweichend: Man setze Kapital auch unterhalb von 17 Prozent Grenzrendite ein, weil die Alternative, Rückkäufe beim fast Dreifachen des materiellen Buchwerts, eine deutlich niedrigere Rendite impliziere. Auch die Effizienzquote nennt das Haus seit Jahren eine Ergebnisgrösse. Der oft zitierte Marktanteil von 15 Prozent im US-Privatkundeneinlagengeschäft war nie ein datiertes Ziel: In 2024-Q3 diente er als Vergleichsmarke dafür, dass erst ein Viertel der 125 grössten Märkte diesen Anteil erreicht, verbunden mit 30 bis 40 Basispunkten Anteilsgewinn pro Jahr; in 2026-Q2 wurde er ausdrücklich als unverändert bestätigt. Gesenkt oder gestrichen wurde keines dieser Ziele.
Over-earning-These offen revidiert
Von 2024-Q1 bis 2024-Q3 war die zentrale Botschaft, JPMorgan verdiene beim Zinsüberschuss strukturell zu viel, die Einlagenmarge sei unhaltbar hoch. In 2024-Q2 hiess es zwar, es sei 'definitiv zu früh', diese These zu beenden, doch im selben Absatz nannte der Finanzchef den Grund der milderen Prognose beim Namen: zwei statt sechs erwartete Zinssenkungen der Notenbank. In 2024-Q4 stand die Revision dann ausdrücklich in den vorbereiteten Bemerkungen, man erwarte weiter eine Normalisierung, 'aber in geringerem Ausmass als bisher gedacht'. Auf die direkte Analystenfrage folgte keine Ausflucht, sondern eine Begründung: Der Abstand zwischen Leitzins und gezahltem Einlagenzins sei historisch weiterhin hoch, ob das durch den Zyklus trage, sei offen. Dimon ergänzte, man sei näher an normalisiertem Zinsüberschuss und normalisierten Kreditkosten, der Finanzchef, der Zinsüberschuss ohne Handel liege im Jahresvergleich niedriger. Ab 2025 verschwindet der Begriff, die Sache aber nicht: 2025-Q1 und 2025-Q2 weisen Margenkompression aus, 2025-Q4 eine wieder höhere Einlagenmarge. Der Zinsüberschuss ohne Handel lag mit rund 91,5 Mrd. (2024) und rund 92 Mrd. US-Dollar (2025) trotz kräftig gewachsener Bilanz praktisch flach; erst für 2026 werden 96,5 Mrd. erwartet.
Zusagen des Managements
- 2024-Q1 — Zinsüberschuss ohne Handelsgeschäft von rund 89 Mrd. US-Dollar für das Gesamtjahr 2024. Die Prognose wurde in zwei Schritten angehoben, auf rund 91 Mrd. in 2024-Q2 und rund 91,5 Mrd. US-Dollar in 2024-Q3, und in keinem Folgecall als verfehlt eingeräumt. Übertroffen, nicht verfehlt. eingehalten
- 2024-Q4 — Der Kapitalüberschuss soll nicht weiter wachsen; überschüssiges Kapital wird zurückgeführt oder eingesetzt. Die harte Kernkapitalquote sank von 15,7 Prozent (2024-Q4) über 15,0 (2025-Q2) und 14,5 (2025-Q4) auf 14,1 Prozent (2026-Q2), getragen von höheren Rückkäufen, Dividendenerhöhungen von 1,25 auf 1,65 US-Dollar je Quartal und wachsenden risikogewichteten Aktiva. Klar geliefert. eingehalten
- 2025-Q1 — Kartenausfallquote 2025 von rund 3,6 Prozent, trotz erhöhter Rezessionssorgen bestätigt. In 2025-Q3 wurde die Erwartung wegen besserer Zahlungsrückstände auf rund 3,3 Prozent gesenkt, in 2026-Q2 die Prognose für 2026 von 3,4 auf 3,2 Prozent. Konservativ prognostiziert und zweimal zugunsten der Aktionäre revidiert. eingehalten
- 2025-Q2 — Einlagenwachstum im Privatkundengeschäft von 6 Prozent für 2026 als Zentralfall der Investorentags-Szenarien, auf Nachfrage ausführlich hergeleitet. Der Finanzchef nannte die Zahl im selben Call ausdrücklich eine 'alles andere gleich'-Grösse, verwies auf das Gegenszenario mit niedrigeren Zinsen und schloss, alles andere sei nie gleich. Als Zinsen, Sparquote und Aktienmärkte anders liefen, wurde die Erwartung in 2025-Q3, 2025-Q4 und 2026-Q1 jeweils offen gesenkt und begründet; in 2026-Q2 lag sie bei niedrig einstellig und wurde als unverändert bestätigt. Das Geschäftsjahr 2026 läuft noch, ein Verfehlen ist nicht feststellbar, und eine feste Zusage war es nie. offen
- 2025-Q3 — Zusage, das Kreditgeschäft mit Nichtbank-Finanzinstituten nach Kategorien und Risikostruktur aufzuschlüsseln, nachdem konkrete Fragen dazu unbeantwortet geblieben waren. Bereits in 2025-Q4 folgte eine eigene Folie mit Überleitung von der regulatorischen Definition (330 Mrd.) zur engeren Hausdefinition (160 Mrd. US-Dollar), Kategorien, Strukturmerkmalen und Verlusthistorie seit 2018. In 2026-Q1 wurde auf Nachfrage zusätzlich das Private-Credit-Engagement mit rund 50 Mrd. US-Dollar beziffert. Innerhalb eines Quartals geliefert. eingehalten
- 2025-Q4 — Bereinigter Aufwand 2026 von rund 105 Mrd. US-Dollar. Die Zahl war von Anfang an erlösabhängig: Schon bei ihrer Nennung sagte Dimon, die erwarteten Mehrerlöse steckten darin, und wenn die Erlöse ausblieben, falle sie kleiner aus. Genauso lief 2025, als die Prognose mit dem stärkeren Erlösumfeld von 95 über 95,5 auf 95,9 Mrd. US-Dollar stieg. Von der Anhebung auf 107,5 Mrd. in 2026-Q2 sind 1,5 Mrd. bereits gebuchte umsatzabhängige Kosten aus 6,5 Mrd. US-Dollar Mehrerlös im ersten Halbjahr, 1 Mrd. ist für das zweite Halbjahr eingeplant. Das Geschäftsjahr läuft noch, ein Bruch ist nicht feststellbar. offen
Grundlage: öffentliche Wortprotokolle der Earnings Calls. Ausgewertet: 10 Wortprotokolle 2024-Q1 bis 2026-Q2.
Wachstum
Wachstums-Score
Zehn Prüfungen aus den Jahresabschlüssen — jede bestandene zählt einen Punkt.
- Umsatz wächst über drei Jahre um mehr als 15 % pro Jahr 22,1 %
- Für das kommende Jahr werden mehr als 10 % Umsatzwachstum erwartet 3,7 %
- Aktienzahl wächst um weniger als 3 % pro Jahr -2,0 %
- Umsatzwachstum plus Cashflow-Marge ergeben mindestens 40 („Rule of 40") -49,5 %
- Bruttomarge ab 40 % und ohne nennenswerte Erosion 59,9 %
- Firmenwert aus Zukäufen wächst nicht schneller als der Umsatz 1,2 %
- Nettoverschuldung unter dem Doppelten des EBITDA 350.554 Mio. Netto-Cash
- Operativer Cashflow deckt die Gewinne der letzten drei Jahre -341.891 Mio.
- Kapitalrendite ab 15 % oder gegenüber vor zwei Jahren gestiegen 1,7 %
- Insider halten mindestens 10 % oder kaufen netto zu 0,4 %
Ein Kriterium ohne Zahlen gilt weder als bestanden noch als verfehlt; einen Punktestand gibt es erst ab 7 beurteilbaren Kriterien. Quelle: Fundamentaldaten. Alle zehn Kriterien im Detail
Qualitätsprüfung
AAQS
7/10Der AAQS (AlleAktien Qualitätsscore) prüft 10 Qualitätskriterien zu Wachstum, Profitabilität und Bilanzstärke — nach der von AlleAktien entwickelten und veröffentlichten Methodik, von uns aus eigenen Fundamentaldaten berechnet. Ab 9 von 10 Punkten gilt eine Aktie als Qualitätsaktie. Bei kürzerer Börsenhistorie rechnen wir über die verfügbaren Geschäftsjahre (mindestens fünf).
- Umsatzwachstum 10 J > 5 % 11,3 %
- Erw. Umsatzwachstum 3 J > 5 % -12,5 %
- EBIT-Wachstum 10 J > 5 % 8,6 %
- Erw. EBIT-Wachstum 3 J > 5 % 10,7 %
- Nettoverschuldung < 4x EBIT -4,8x
- EBIT positiv, 10 J durchgehend 10
- Max. EBIT-Rückgang < 50 % 22,5 %
- Eigenkapitalrendite > 15 % 19,1 %
- ROCE > 15 % 1,7 %
- Renditeerwartung > 10 % -7,6 %
Aktien mit der vollen AAQS-Punktzahl ansehen · Methodik bei AlleAktien nachlesen
Quelle: Fundamentaldaten
Insider
Insider-Transaktionen
Meldepflichtige Geschäfte von Führungskräften und Großaktionären aus SEC-Formular-4-Meldungen. „Sonstige" umfasst z. B. Aktienzuteilungen und Optionsausübungen ohne Kauf-/Verkaufscharakter.
| Datum | Person | Rolle | Typ | Stück | Kurs | Wert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30. Sep 2026 | Rometty Virginia M | Director | Sonstige | 121 | 330,83 | 40.030 |
| 30. Sep 2026 | Novakovic Phebe N | Director | Sonstige | 121 | 330,83 | 40.030 |
| 30. Sep 2026 | Hobson Mellody L | Director | Sonstige | 136 | 330,83 | 44.993 |
| 30. Sep 2026 | Burke Stephen B | Director | Sonstige | 170 | 330,83 | 56.241 |
| 10. Sep 2026 | Leopold Robin | Head of Human Resources | Verkauf | 2.500 | 352,81 | 882.027 |
| 11. Aug 2026 | Leopold Robin | Head of Human Resources | Verkauf | 2.500 | 361,41 | 903.518 |
| 27. Jul 2026 | Friedman Stacey | General Counsel | Sonstige | 166 | 0,00 | – |
| 24. Jul 2026 | Petno Douglas B | Co-President; CEO CIB | Sonstige | 864 | 0,00 | – |
Das Unternehmen
Über das Unternehmen
JPMorgan Chase & Co. ist eine Bank- und Finanzholding mit Geschäft in den USA, dem übrigen Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten, Afrika, dem asiatisch-pazifischen Raum, Lateinamerika und der Karibik.
- Mitarbeiter
- 320.560
- Hauptsitz
- New York, NY
- Anschrift
- 270 Park Avenue, 10017 New York, United States
- Telefon
- 212 270 6000
- Website
- jpmorganchase.com
- Börsengang
- 06.10.1978
- ISIN
- US46625H1005
- Aktien-Split
- 3:2 am 12.06.2000
- Aktien-Split
- 2:1 am 15.06.1998
- Aktien-Split
- 3:2 am 16.04.1984
Management
| Name | Position | Jahrgang |
|---|---|---|
| James Dimon | Chairman & CEO | 1956 |
| Douglas B. Petno | CEO of the Commercial & Investment Bank and Co-President | 1966 |
| Troy Larry Rohrbaugh | CEO of Consumer & Community Banking and Co-President | 1970 |
| Jeremy Barnum | Executive VP & CFO | 1973 |
| Mary Callahan Erdoes | Chief Executive Officer of Asset & Wealth Management and Executive VP | 1967 |
| Daniel Eduardo Pinto | Vice Chairman | 1963 |
| Todd Anthony Combs M.B.A. | Head Strategic Investment Group of Security & Resiliency Initiative | 1971 |
| Jennifer A. Piepszak | Chief Operating Officer | 1971 |
| Elena A. Korablina | MD, Firmwide Controller & Principal Accounting Officer | 1974 |
| Lori Ann Beer | Global Chief Information Officer | 1968 |
Führungskräfte laut jüngsten Pflichtmeldungen; Positionsbezeichnungen in Originalsprache. Quelle: Fundamentaldaten.
Meldungen
Unternehmensmeldungen (8-K)
Ein 8-K ist die Pflichtmeldung, mit der ein US-Unternehmen wesentliche Ereignisse sofort öffentlich machen muss — etwa Übernahmen, Führungswechsel, Großaufträge oder Zahlungsschwierigkeiten. Die Links führen zum Originaldokument bei der US-Börsenaufsicht SEC.
- 23.07.2026 JPMORGAN CHASE & CO (JPM): Other Events; Financial Statements and Exhibits SEC ↗
- 23.07.2026 JPMORGAN CHASE & CO (JPM): Amendments to Articles of Incorporation or Bylaws; Change in Fiscal Year SEC ↗
- 14.07.2026 JPMORGAN CHASE & CO (JPM): Regulation FD Disclosure; Financial Statements and Exhibits SEC ↗
- 14.07.2026 JPMORGAN CHASE & CO (JPM): Results of Operations and Financial Condition; Financial Statements and Exhibits SEC ↗
Datenstand: 5. Oktober 2026 · Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)
Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.