Apple Inc
Einordnung
Unsere Einordnung
Journalistische Einschätzung der Redaktion zum Analysezeitpunkt — sie beurteilt das Unternehmen, nicht den Einstiegszeitpunkt. Keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf.
Das Geschäft funktioniert grundsätzlich, aber eine wesentliche Frage ist offen. Solange sie offen ist, tragen unsere Befunde kein Qualitätsurteil.
Warum diese Farbe
An der Substanz gibt es nichts zu beanstanden: Die Bilanz trägt mehr Guthaben als Schulden, der Mittelzufluss ist enorm, das Geschäftsmodell ist unter den Geräteherstellern unserer Vergleichsgruppe das profitabelste, und es gibt weder eine Fortführungsfrage noch einen Bilanz- oder Governance-Bruch — rot ist das ausdrücklich nicht. Gelb steht hier, weil zwei wesentliche operative Fragen offen sind. Erstens die Ertragsqualität: Der ausgewiesene Margenrekord enthält rund zwei Prozentpunkte Zollerstattung, die sich im laufenden Quartal halbieren, während Apple selbst eine Verschärfung der Bauteilkosten erwartet und den erwarteten Margenrückgang zu mehr als hundert Prozent auf sie zurückführt. Zweitens die Reichweite des neuen Produkts: Die neue Sprachassistenz wird nach Apples eigener Darstellung in der Europäischen Union nicht auf iPhone und iPad angeboten; in China steht ihre Freigabe noch aus — und Apple weist nicht aus, wie groß der davon betroffene Umsatzanteil ist. Hinzu kommt der am 1. September 2026 vollzogene Führungswechsel, dessen Richtung öffentlich nicht beschrieben wurde. Bewusst ohne Einfluss auf diese Ampel: der Kurs und das Kurs-Gewinn-Verhältnis — das sind Preisargumente, keine Qualitätsargumente.
Woran sich die These entscheidet
Einschätzung: Chancen & Risiken
Apple ist unter den großen Geräteherstellern unserer Vergleichsgruppe das mit Abstand profitabelste Geschäft, und daran ändert diese Analyse nichts: 26,9 Prozent Nettomarge, 146,5 Mrd. US-Dollar Kasse gegen 84,3 Mrd. Schulden, eine seit zehn Jahren um fast ein Drittel geschrumpfte Aktienzahl. Das Rekordquartal, mit dem Tim Cook abtritt, ruht allerdings zu einem messbaren Teil auf einer staatlichen Zollerstattung, die sich im laufenden Quartal halbiert — und im selben Bericht warnt Apple vor Bauteilkosten, die sich nach eigener Erwartung verschärfen. Dazu kommt, dass das wichtigste neue Produkt in der Europäischen Union nach Apples eigener Darstellung nicht auf das iPhone kommt und in China auf die Freigabe wartet. Die Substanz steht außer Frage; die nächsten drei Quartalsberichte entscheiden über das Tempo. Der Führungswechsel ist seit dem 1. September 2026 vollzogen; über die Richtung der neuen Führung liegt bislang nichts vor außer ihrer Vergütungsstruktur.
Ertragskraft und Geschäftsmodell
Von hundert Dollar Umsatz bleiben bei Apple 26,9 als Reingewinn — bei Samsung 13,6, bei Xiaomi 9,1, bei Dell 5,2. Unter den Geräteherstellern unserer Vergleichsgruppe ist das mit Abstand der höchste Wert. Die Bruttomarge stieg über zehn Geschäftsjahre von 39,1 auf 46,9 Prozent, getragen von den Diensten, die 75,4 Prozent Bruttomarge tragen und ein gutes Viertel des Umsatzes ausmachen. Über 2,5 Milliarden aktive Geräte und über 1,5 Milliarden bezahlte Abonnements sind die Grundlage dafür.
Bilanz und Kapitalpolitik
Zum 27. Juni 2026 standen 146.517 Mio. US-Dollar Kasse und Wertpapiere 84.344 Mio. Finanzverbindlichkeiten gegenüber; der operative Mittelzufluss der letzten zwölf Monate lag bei 146.724 Mio. Ein Substanzrisiko gibt es nicht. Die Aktienzahl sank in zehn Jahren um 30,8 Prozent, weil Apple 713,2 Mrd. US-Dollar für Rückkäufe ausgab — 93,4 Prozent des Gewinns desselben Zeitraums. Das ist der Grund, warum der Gewinn je Aktie mit 15,1 Prozent im Jahr deutlich schneller wuchs als der Gewinn selbst mit 10,5 Prozent.
Qualität des Rekordquartals
Die Bruttomarge von 50,1 Prozent im Quartal bis zum 27. Juni 2026 enthält rund zwei Prozentpunkte aus Zollerstattungen und im Gewinn je Aktie 0,11 von 2,02 US-Dollar. Bereinigt liegt die Marge bei 48,1 Prozent; der Finanzvorstand nennt das selbst die Mitte der eigenen Prognosespanne von 47,5 bis 48,5 Prozent. Für das laufende Quartal erwartet Apple 47 bis 48 Prozent einschließlich rund eines weiteren Erstattungspunktes — ohne ihn 46,5 Prozent. Der Sondereffekt halbiert sich, die Bruttomarge fällt um 1,6 Punkte.
Kostenseite und Lieferkette
Apple schreibt im Quartalsbericht, es erlebe Lieferengpässe und steigende Kosten bei fortschrittlichen Halbleitern, NAND und DRAM, und erwarte eine Verschärfung. Der Vorstandsvorsitzende nennt die Speicherpreise eine Jahrhundertflut und hat deshalb die Preise für iPad und Mac erhöht. Neun Monate zuvor hatte der Finanzvorstand auf dieselbe Analystenfrage noch Entwarnung gegeben. Der Rückgang der Bruttomarge von 48,1 auf erwartete 46,5 Prozent ist laut Finanzvorstand zu mehr als hundert Prozent auf diese Kosten zurückzuführen.
Regulierung und Abhängigkeiten
Das wichtigste neue Produkt des Konzerns darf in der Europäischen Union nicht auf iPhone und iPad ausgeliefert werden — nur auf dem Mac; in China steht die Freigabe für die neue Sprachassistenz noch aus. Wie groß der betroffene Umsatzanteil ist, weist Apple nicht aus: Das Berichtssegment Europa (samt Indien, Nahost und Afrika) und Großchina stehen zusammen für 44,0 Prozent des Umsatzes der ersten neun Monate, der betroffene Teil liegt darunter. Das offene EU-Verfahren nach Artikel 6(4) kann Bußgelder bis zu zehn Prozent des Weltumsatzes nach sich ziehen. Die Lizenzeinnahmen aus dem Suchvertrag hängen am Ausgang eines US-Kartellverfahrens gegen Google. Die Grundlage der neuen Sprachassistenz entsteht nach Aussage des Vorstandschefs in Zusammenarbeit mit Google, zu unveröffentlichten Konditionen.
Verlässlichkeit der Kommunikation
Positiv: Apple rechnet den Zolleffekt auf Marge und Gewinn je Aktie von sich aus vor und benennt die Kostenrisiken im Quartalsbericht ausdrücklich. Negativ: Die Zusage einer persönlichen Sprachassistenz stand seit Februar 2024 im Raum, wurde am 1. Mai 2025 ohne Ursachenangabe zurückgenommen und danach viermal neu terminiert. Die Fragen nach den KI-Ausgaben in Dollar, nach der Erlösquelle der KI und nach den Folgen eines Wegfalls der Suchmaschinen-Lizenzen blieben in zwölf Analystenkonferenzen ohne Zahl. Der heutige Vorstandschef äußerte sich in den beiden Konferenzen vor seinem Amtsantritt zu keiner strategischen Frage.
Zu beachten
Datenstand 4. September 2026. Kurs- und Bewertungsangaben beziehen sich auf den Schlusskurs vom 31. August 2026 (316,90 US-Dollar); dieser eine Stichtag trägt die gesamte Bewertungsrechnung. Jüngster Periodenbericht ist der Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 (Form 10-Q, eingereicht am 31. Juli 2026).
Methodik: ausgewertet wurden zehn Geschäftsjahre (2016–2025) aus den Jahresberichten und den XBRL-Daten der US-Wertpapieraufsicht, der Quartalsbericht zum 27. Juni 2026, die Ergebnismitteilung vom 30. Juli 2026 sowie zwölf Mitschriften von Analystenkonferenzen vom 2. November 2023 bis 30. Juli 2026 mit Schwerpunkt auf dem Frage-und-Antwort-Teil.
Aktualitäts-Prüfung: Alle Einreichungen bei der US-Wertpapieraufsicht ab dem Tag des jüngsten Quartalsberichts (31. Juli 2026) bis zum 4. September 2026 wurden durchgesehen. Ergebnis: der Nachtrag zur Pflichtmitteilung über den Führungswechsel (Form 8-K/A vom 1. September 2026, Item 5.02) mit der Vergütung von John Ternus und Tim Cook — er ist in dieser Analyse ausgewertet —, die Erstmeldung von John Ternus (Form 3 vom 1. September 2026), fünf Insider-Meldungen (Form 4) vom 13., 20. und 27. August sowie vom 1. und 3. September 2026 und eine Verkaufsanzeige (Form 144) vom 11. August 2026. Keine Kapitalmaßnahme, keine Prognoseänderung, keine Änderung der Geschäftszahlen.
Rechengrundlage der Zehnjahresreihen: Umsatz, Ergebnisgrößen, Eigenkapital und Aktienzahl stammen durchgehend aus den geprüften Jahresabschlüssen. Die Aktienzahlen der Geschäftsjahre 2016 bis 2019 wurden auf die heutige Stückelung umgerechnet (Aktiensplit im Verhältnis 4:1 im August 2020), damit die Reihe vergleichbar bleibt. Der freie Mittelzufluss ist für alle zehn Jahre gleich gerechnet: operativer Mittelzufluss abzüglich der brutto gekauften Sachanlagen. Der Gewinn je Aktie ist in dieser Analyse durchgehend als Nettoergebnis geteilt durch die am Geschäftsjahresende ausstehenden Aktien gerechnet, damit die Reihe über zehn Jahre auf einer Grundlage steht; der von Apple ausgewiesene verwässerte Gewinn je Aktie liegt etwas darunter (Geschäftsjahr 2025: 7,46 statt 7,58 US-Dollar), weil er mit der durchschnittlichen Aktienzahl des Jahres und einschließlich der Verwässerungseffekte rechnet.
Nettoliquidität ist hier definiert als Kasse, Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapiere abzüglich Anleihen, kurzfristig fälliger Anleihen und Geldmarktpapieren (Commercial Paper). Leasingverbindlichkeiten sind darin nicht enthalten.
Zitate aus Analystenkonferenzen stammen aus den Mitschriften unserer Transkript-Datenbank, nicht aus amtlichen Wortprotokollen. Jedes Zitat wurde wörtlich gegen die Mitschrift geprüft; die deutschen Fassungen sind unsere Übersetzung.
Branchenvergleich: Die sechs Geschäftsjahre enden an vier verschiedenen Stichtagen (Apple 27.9.2025, Microsoft 30.6.2026, Alphabet, Samsung und Xiaomi 31.12.2025, Dell 30.1.2026). Zwischen dem frühesten und dem spätesten liegen neun Monate; jeder Quervergleich trägt diesen Zeitversatz. Xiaomis operatives Ergebnis enthält 13,3 Mrd. RMB Bewertungsgewinne auf Finanzanlagen und ist dadurch überzeichnet; die Beträge von Samsung und Xiaomi stehen in Landeswährung und wurden bewusst nicht umgerechnet, weil ein Stichtagskurs den Vergleich verfälschen würde.
Superinvestoren: Die ausgewerteten US-Quartalsmeldungen erfassen nur US-notierte Papiere, erscheinen verzögert und nennen keine Beweggründe. Die jüngste vollständige Meldeperiode ist der 30. Juni 2026; für sie liegen die Meldungen von dreizehn der überwachten Investoren vor.
Bewertungsreihe: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis je Geschäftsjahr ist auf den Schlusskurs am jeweiligen Geschäftsjahresende und die damalige Aktienzahl gerechnet, geteilt durch den Nettogewinn desselben Geschäftsjahres. Für die Jahre bis 2019 sind Kurs und Aktienzahl jeweils vor dem Split von 2020 verwendet, damit der Börsenwert stimmt.
Die Qualitäts-Ampel beurteilt das Unternehmen, nicht den Einstiegszeitpunkt und nicht den Kurs. Diese Analyse enthält keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und kein Kursziel.
Aktien-Wächter
Diese Analyse ist Stand 4. September 2026. Was sich seitdem bei AAPL geändert hat, meldet Dir der Aktien-Wächter.
Später 0,99 € im Monat je Aktie — die Vormerkung ist kostenlos, und als Vormerker erfährst Du als Erster vom Start.
Kursverlauf
Chart
Interaktiver Kurs-Chart (TradingView).
52-Wochen-Spanne: 245,30 $ bis 341,10 $ · Letzter Kurs: 332,90 $ (Stand: 5. Oktober 2026)
Kennzahlen
Kennzahlen im Überblick
Alle Kennzahlen dieser Aktie, nach Themen sortiert. Das Fragezeichen an einer Beschriftung erklärt, was die Zahl bedeutet.
Basis
Performance
Technische Kennwerte
Aus der Kurshistorie berechnet · Stand: 03.10.2026
Bewertung
Rentabilität
Bilanz & Sicherheit
Wachstum
Dividende
Qualität & Screener
Markiert sind Dinge, die der Redaktion aufgefallen sind: Grün = auffallend stark, Rot = verdient eine genauere Prüfung. Keine Kennzahl taugt als Urteil für sich allein — immer im Zusammenhang lesen.
Vergleich
Branchenvergleich
Die Aktie neben den größten Unternehmen derselben Gruppe. Die Median-Zeile ist der mittlere Wert der oben gezeigten Unternehmen — nicht der ganzen Branche.
Branche: Consumer Electronics
| Unternehmen | Marktkap. (Mrd. $) | KGV | EV/EBITDA | Bruttomarge % | EBIT-Marge % | Umsatzwachstum (Jahr) % | Perf. 1J % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Apple Inc AAPL | 4.889,4 | 41,4 | 29,4 | 48,7 | 32,3 | 6,4 | 30,3 |
| Sony Group Corp SONY | 137,6 | 19,9 | 7,8 | 32,3 | 16,7 | 2,1 | -14,9 |
| Xiaomi Corp ADR XIACY | 79,3 | 16,6 | 11,6 | 21,4 | 4,0 | 21,6 | -57,1 |
| Sonos Inc SONO | 2,1 | – | 14,9 | 45,0 | -9,1 | -4,9 | 5,5 |
| Turtle Beach Corporation TBCH | 0,3 | 676,0 | 13,6 | 37,6 | – | -14,2 | -10,5 |
| GoPro Inc GPRO | 0,3 | – | 129,5 | 27,7 | -37,2 | -18,7 | -38,1 |
| Vuzix Corp Cmn Stk VUZI | 0,3 | – | -1,1 | -9,6 | – | 9,1 | -23,4 |
| Universal Electronics Inc UEIC | 0,1 | – | 5,8 | 30,0 | – | -6,7 | 23,4 |
| Zepp Health Corporation ZEPP | 0,1 | – | -0,5 | 38,6 | -33,9 | 36,1 | -92,2 |
| Median der gezeigten Unternehmen | 0,3 | 30,7 | 11,6 | 32,3 | -2,6 | 2,1 | -14,9 |
Grundlage sind die zuletzt gemeldeten Kennzahlen. Nebeneinander stehen nur Titel desselben Handelsplatzes, damit die Marktkapitalisierungen in derselben Währung gerechnet sind. Im Chart vergleichen →
Geschäftsjahre
Jahreszahlen
Geschäftsjahre aus den geprüften Jahresabschlüssen, ältestes zuerst. EBIT ist der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern; die Bilanzsumme ist das gesamte Vermögen des Unternehmens.
Umsatz, Betriebsergebnis und Gewinn je Geschäftsjahr Mio. $
Umsatz Betriebsergebnis Gewinn
| Geschäftsjahr | Umsatz (Mio. $) | EBIT (Mio. $) | Nettogewinn (Mio. $) | GpA ($) | Operativer Cashflow (Mio. $) | Eigenkapital (Mio. $) | Bilanzsumme (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | 215.639 | 60.024 | 45.687 | 2,08 | 65.824 | 128.249 | 321.686 |
| 2017 | 229.234 | 61.344 | 48.351 | 2,30 | 63.598 | 134.047 | 375.319 |
| 2018 | 265.595 | 70.898 | 59.531 | 2,98 | 77.434 | 107.147 | 365.725 |
| 2019 | 260.174 | 63.930 | 55.256 | 2,97 | 69.391 | 90.488 | 338.516 |
| 2020 | 274.515 | 66.288 | 57.411 | 3,28 | 80.674 | 65.339 | 323.888 |
| 2021 | 365.817 | 108.949 | 94.680 | 5,61 | 104.038 | 63.090 | 351.002 |
| 2022 | 394.328 | 119.437 | 99.803 | 6,11 | 122.151 | 50.672 | 352.755 |
| 2023 | 383.285 | 114.301 | 96.995 | 6,13 | 110.543 | 62.146 | 352.583 |
| 2024 | 391.035 | 123.216 | 93.736 | 6,08 | 118.254 | 56.950 | 364.980 |
| 2025 | 416.161 | 133.050 | 112.010 | 7,47 | 111.482 | 73.733 | 359.241 |
Quartale
Quartalszahlen
Jede Säule ist ein Quartal, die letzte ist die aktuellste. Über den Umschalter lassen sich die einzelnen Größen durchsehen.
Gewinn & Umsatz
Cashflow
Bilanz
Margen
Je Aktie
Chart anklicken oder mit Tab anspringen, dann mit ← und → durch die Perioden gehen.
Diese Kennzahl berichtet keine der ausgewählten Aktien. Wähle eine andere Kennzahl oder wechsle zwischen Jahr und Quartal.
· Gesamt · pro Jahr
Die Firmen berichten in verschiedenen Währungen — für einen fairen Vergleich „Indexiert“ einschalten oder eine Marge wählen.
Die Zahlen konnten gerade nicht geladen werden.
Quelle: Fundamentaldaten
| Quartal | GpA (Gewinn pro Aktie) | GpA YoY (%) | Umsatz (Mio. $) | Umsatz YoY (%) | Nettomarge (%) | OCF (Mio. $) | FCF (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024: Q4 | 2,40 | 10,10 | 124.300 | 4,00 | 29,20 | 29.935 | 26.995 |
| 2025: Q1 | 1,65 | 7,70 | 95.359 | 5,10 | 26,00 | 23.952 | 20.881 |
| 2025: Q2 | 1,57 | 12,20 | 94.036 | 9,60 | 24,90 | 27.867 | 24.405 |
| 2025: Q3 | 1,83 | 91,40 | 102.466 | 7,90 | 26,80 | 29.728 | 26.486 |
| 2025: Q4 | 2,84 | 18,50 | 143.756 | 15,70 | 29,30 | 53.925 | 51.552 |
| 2026: Q1 | 2,00 | 21,70 | 111.184 | 16,60 | 26,60 | 28.702 | 26.731 |
| 2026: Q2 | 2,02 | 28,70 | 109.417 | 16,40 | 27,20 | 34.369 | 31.914 |
Was bedeuten diese Begriffe?
- GpA (Gewinn pro Aktie):
- Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl aller Aktien — wie viel vom Gewinn rechnerisch auf eine einzelne Aktie entfällt. Im Englischen EPS.
- YoY (Year over Year):
- Veränderung gegenüber demselben Quartal des Vorjahres — so vergleicht man ohne saisonale Verzerrung (z. B. Weihnachtsgeschäft).
- Umsatz:
- Alle Erlöse des Quartals, bevor Kosten abgezogen werden — die oberste Zeile der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
- Nettomarge:
- Wie viel Prozent vom Umsatz am Ende als Gewinn übrig bleiben. Negativ heißt: Das Unternehmen schreibt Verlust.
- OCF (operativer Cashflow):
- Das Geld, das im Quartal tatsächlich aus dem laufenden Geschäft in die Kasse fließt — schwerer zu schönen als der Buchgewinn.
- FCF (freier Cashflow):
- Operativer Cashflow minus Investitionen — das Geld, das wirklich frei verfügbar ist, etwa für Schuldenabbau, Rückkäufe oder Dividenden.
Screening
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Geprüfte Scanner
Wachstum
Qualität & Bilanz
Recherche
Gezählt werden nur echte Treffer verifizierter Scanner; reine Kennzahl-Rankings (KGV, KUV & Co. sortieren das ganze Universum) zählen nicht als Treffer. Alle Scanner ansehen
Prognose
Analysten & Kursziel
Sammelbild der Kursziele und Empfehlungen aller Analysten, die den Titel begleiten. Kursziele sind Erwartungen für die nächsten 12 Monate, keine Zusagen — und sie folgen dem Kurs oft, statt ihn vorherzusagen.
Verteilung der Empfehlungen
Schätzungen je Geschäftsjahr
| Geschäftsjahr | GpA erwartet ($) | GpA-Spanne ($) | Umsatz erwartet (Mio. $) | Wachstum erwartet | Analysten |
|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2027 | 9,58 | 8,69 – 10,67 | 527.984 | 8,5 % | 40 |
Durchschnitt der Analystenschätzungen für die kommenden Geschäftsjahre. Die Spanne zeigt, wie weit optimistischste und vorsichtigste Schätzung auseinanderliegen — je breiter, desto unsicherer die Erwartung.
Bewertung
Was preist der Kurs ein?
Statt zu schätzen, was die Aktie wert ist, drehen wir die Frage um: Welches Wachstum des freien Cashflows muss eintreten, damit der heutige Börsenwert aufgeht? Die Annahmen dahinter lassen sich verschieben.
Der aktuelle Börsenwert unterstellt rund 15,6 % Wachstum des freien Cashflows pro Jahr über zehn Jahre (Annahmen: Diskontsatz 10,0 %, Terminalwachstum 2,5 %).
| Freier Cashflow (letzte zwölf Monate) | 136,68 Mrd. $ |
|---|---|
| Marktkapitalisierung | 4,89 Bio. $ |
| Freier Cashflow im zehnten Jahr | 583,31 Mrd. $ |
| Anteil des Endwerts am Börsenwert | 62,9 % |
Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren wuchs der freie Cashflow um 6,1 % pro Jahr.
Sie zeigt, welche Annahme im heutigen Kurs steckt — nicht, ob sie eintritt. Alle Annahmen sind über die Regler veränderbar; die Zahlen ändern sich mit ihnen.
Vereinfachte Modellrechnung, keine Prognose und keine Empfehlung.
KI-Einstufung
KI-Einstufung
Fortgeschrieben am 11.08.2026 gegen den Quartalsbericht (10-Q) zum 27.06.2026 (eingereicht 31.07.2026), den 10-Q zum 28.03.2026, den Geschäftsbericht (10-K) für das Geschäftsjahr 2025 (31.10.2025) und den 10-K für 2024 (01.11.2024). Befund unverändert „Nutzt KI“, die Beleglage ist aber deutlich dichter geworden: Apple hat im jüngsten Quartal mit den Systemen der Generation 27 „Siri AI“ eingeführt — der Bericht führt sie unter den Produktankündigungen, nicht unter den Erlösquellen —, begründet den Anstieg der Forschungsausgaben um 32 Prozent auf 11,7 Milliarden US-Dollar erstmals ausdrücklich mit „Investitionen in Künstliche Intelligenz“ und hat das Beschaffungs-Risikokapitel um Rechenleistung erweitert: Das Unternehmen räumt darin ein, für seine KI- und Machine-Learning-Angebote neben eigenen Rechenzentren auf Cloud-Anbieter Dritter angewiesen zu sein und Kapazität womöglich nicht zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen sichern zu können. Kein „verkauft“: In keinem Filing wird KI als eigene Umsatzquelle ausgewiesen — weder in der Geschäftsbeschreibung (Erlösquellen sind Geräte, App Store, Werbung/Lizenzen, iCloud, AppleCare, Zahlungsdienste) noch in der Ertragslage; auch „Siri AI“ trägt keinen eigenen Umsatzausweis, und der 10-K für 2025 erwähnt „Apple Intelligence“ nicht einmal namentlich. Kein „bedroht“: Die KI-Passagen betreffen Risiken der EIGENEN KI-Anstrengungen (Wettbewerb und Strategie, Wiedererwirtschaftung der Kosten, Beschaffung von Rechenleistung, Produkthaftung, IP, Datenschutz, Regulierung) — kein Filing benennt KI als Bedrohung des eigenen Geschäftsmodells. Nach der Vorrang-Regel bleibt: „Nutzt KI“ — KI als Produktbestandteil und operatives Werkzeug, finanziert aus der Marge, ohne ausgewiesene KI-Erlöse.
Volle Akte anzeigen — Zitate, Quellen, geprüfte Berichte
„The Company’s business, including its artificial intelligence and machine learning offerings, also depends on access to sufficient computing resources. Demand for cloud computing and artificial intelligence infrastructure has increased substantially across the technology industry, resulting in constrained supply, extended lead times, and increasing costs. In addition to its own data center infrastructure, the Company relies on third-party cloud service providers to meet these compute needs, and the Company may be unable to secure sufficient capacity on commercially reasonable terms, or at all, to meet customer demand."
Das Geschäft des Unternehmens, einschließlich seiner Angebote im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, hängt zudem vom Zugang zu ausreichender Rechenleistung ab. Die Nachfrage nach Cloud-Rechenleistung und KI-Infrastruktur ist in der gesamten Technologiebranche erheblich gestiegen, was zu knappem Angebot, längeren Lieferzeiten und steigenden Kosten führt. Neben der eigenen Rechenzentrums-Infrastruktur greift das Unternehmen auf Cloud-Anbieter Dritter zurück, um diesen Rechenbedarf zu decken, und es könnte dem Unternehmen nicht gelingen, ausreichende Kapazität zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen — oder überhaupt — zu sichern, um die Kundennachfrage zu bedienen. (Neuer Risikofaktor im Quartalsbericht zum 27.06.2026, Part II, Item 1A.)
10-Q · 2026-07-31 · Zum SEC-Bericht
„Research and development (“R&D”) expense increased during the third quarter and first nine months of 2026 compared to the same periods in 2025 primarily due to higher infrastructure-related costs, including investments in artificial intelligence, and headcount-related expenses."
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2026 gegenüber den Vergleichszeiträumen 2025 vor allem wegen höherer infrastrukturbezogener Kosten, einschließlich Investitionen in Künstliche Intelligenz, sowie personalbezogener Aufwendungen. (Die Forschungsausgaben lagen im Quartal bei 11,7 Milliarden US-Dollar, plus 32 Prozent.)
10-Q · 2026-07-31 · Zum SEC-Bericht
„During the third quarter of 2026, the Company announced iOS 27, macOS® 27 Golden Gate, iPadOS® 27, watchOS® 27, visionOS® 27 and tvOS® 27, and introduced Siri AI."
Im dritten Quartal 2026 kündigte das Unternehmen iOS 27, macOS® 27 Golden Gate, iPadOS® 27, watchOS® 27, visionOS® 27 und tvOS® 27 an und führte Siri AI ein. (Aufgeführt unter „Business Seasonality and Product Introductions“ — als Produktankündigung, nicht als Erlösquelle.)
10-Q · 2026-07-31 · Zum SEC-Bericht
„Interoperability and other requirements have in the past, and may in the future, cause the Company to not launch or maintain products, services and features, such as Siri AI, in certain jurisdictions."
Interoperabilitäts- und andere Anforderungen haben in der Vergangenheit dazu geführt und können künftig dazu führen, dass das Unternehmen Produkte, Dienste und Funktionen — etwa Siri AI — in bestimmten Rechtsordnungen nicht einführt oder nicht weiter anbietet.
10-Q · 2026-07-31 · Zum SEC-Bericht
Ausgewertete Berichte: 10-Q 2026-07-31 · 10-Q 2026-05-01 · 10-Q 2026-01-30 · 10-Q 2025-08-01 · 10-K 2025-10-31 · 10-K 2024-11-01
Eingestuft am 11. August 2026 · So entsteht die Einstufung
Telefonkonferenzen
Was die Conference Calls verraten
Apple hat in zehn Calls von 2024-Q2 bis 2026-Q3 seine Umsatzprognose in jedem einzelnen Folgequartal erreicht oder übertroffen, teilweise sehr deutlich. Auf der Zahlenseite ist die Kommunikation präzise, nachprüfbar und über Quartale hinweg konsistent. Eine datierbare Zusage ist trotzdem gebrochen worden: Die im Januar 2025 für die nächsten Monate angekündigte persönliche Siri erreicht die Kunden erst im Herbst 2026. Das seit Jahren genannte Ziel der Netto-Cash-Neutralität wurde im April 2026 aufgegeben - es war allerdings nie mit einem Termin versehen und die Streichung wurde im Call offen vorgetragen und begründet. Bei den Zahlungen des Suchmaschinen-Partners bleibt Apple die Größenordnung schuldig, verweist dabei aber jedes Mal auf das laufende Gerichtsverfahren.
Die persönliche Siri: zwei Jahre zwischen Zusage und Auslieferung
Im Call 2024-Q3 beschrieb Tim Cook den gestaffelten Start von Apple Intelligence genau so, wie er im Juni angekündigt worden war. Im Call 2024-Q4 hieß es wörtlich, man sei genau bei dem, was auf der Entwicklerkonferenz gesagt wurde, und führe gut aus. Im Call 2025-Q1 sagte Cook zur persönlichen Siri wörtlich, sie komme in den nächsten Monaten. Im Call 2025-Q2 folgte die Kehrtwende: Man brauche mehr Zeit. Eine Warnung in einem vorangegangenen Call hatte es nicht gegeben. Auf die direkte Analystenfrage nach der Ursache (Organisation, alter Software-Unterbau oder Entwicklungsbudget) zählte Cook die bereits ausgelieferten Funktionen auf und sagte, es dauere eben etwas länger, mehr Gründe gebe es nicht; der CFO ergänzte, am Forschungsbudget werde nicht gespart. Ab 2025-Q3 verschob sich die Zusage auf das nächste Jahr, in 2026-Q1 wurde bekannt, dass die neue Siri auf einer Kollaboration mit Google beruht, und erst im Call 2026-Q3 lief sie als öffentliche Beta mit Auslieferung im Herbst 2026 - in der EU und in China weiterhin nicht verfügbar.
Netto-Cash-Neutralität: Ziel bekräftigt, dann offen aufgegeben
Im Call 2024-Q2 wurde das Ziel der Netto-Cash-Neutralität ausdrücklich bestätigt, die Nettoliquidität lag bei 58 Mrd. USD. Ein Datum nannte Apple nie: Auf die Nachfrage in genau diesem Call antwortete CFO Luca Maestri, man arbeite hart daran, es werde noch eine Weile dauern, und wenn man dort sei, werde man die optimale Kapitalstruktur neu bewerten. Im Call 2024-Q4 fragte ein Analyst, warum die Nettoliquidität seit zwei Jahren bei rund 50 Mrd. USD verharre - die Antwort ging auf Betriebskosten und Marge ein, nicht auf einen Zeitplan. Im Call 2025-Q2 wurde das Ziel bei der Aufstockung des Rückkaufprogramms erneut bekräftigt, Nettoliquidität 35 Mrd. USD. Danach drehte die Entwicklung: 31 Mrd. USD in 2025-Q3, 34 Mrd. USD in 2025-Q4, 54 Mrd. USD in 2026-Q1. Im Call 2026-Q2, bei 62 Mrd. USD, wurde das Ziel gestrichen - nicht stillschweigend, sondern im vorbereiteten Teil des CFO und auf Nachfrage ausführlich begründet: Cash und Schulden würden künftig unabhängig bewertet, weil das die wirtschaftlich besseren Entscheidungen erlaube. Im selben Atemzug genehmigte der Verwaltungsrat weitere 100 Mrd. USD für Rückkäufe und erhöhte die Dividende um 4 Prozent. Das Rückkaufvolumen fiel im selben Quartal von 25 auf 11 Mrd. USD; auch dafür nannte der Call einen Grund, die kurz zuvor angekündigte Wachablösung an der Konzernspitze.
Zahlungen des Suchmaschinen-Partners: nie beziffert
In vier Calls - 2024-Q4, 2025-Q2, 2025-Q3 und 2025-Q4 - fragten Analysten nach Größenordnung, Risiko oder Ausweichmöglichkeiten bei den Zahlungen aus der Suchmaschinen-Vereinbarung. Eine Zahl kam nie. Der genannte Grund war jedes Mal derselbe und ist nachvollziehbar: das laufende Kartellverfahren gegen den Partner, zu dessen Ausgang das Management nicht spekulieren wollte. Im Call 2025-Q2 benannte Tim Cook das Risiko immerhin ausdrücklich als vorhanden und den Ausgang als offen. Cooks bekannter Satz aus dem Call 2025-Q4, er weiche der Frage bewusst aus, bezog sich nicht auf die Suchzahlungen, sondern auf die Nachfrage, ob innerhalb der Werbekategorie auch das eigene und das fremde Geschäft je einzeln Rekorde erreicht hätten; er nannte den Grund gleich mit, man schlüssele auf dieser Ebene nicht auf, und hatte zuvor offengelegt, dass die Werbekategorie insgesamt einen Rekord erreichte. Diese Aufschlüsselungsgrenze gilt bei Apple durchgängig, kein Unterposten von Services oder Wearables wird einzeln ausgewiesen. Für den Anleger positiv: Im Call 2025-Q3 legte Apple ausdrücklich offen, dass die Umsatzprognose den Fortbestand genau dieser Vereinbarung voraussetzt.
Vision Pro: vom Zugpferd zur Randnotiz
In den Calls 2024-Q2 bis 2024-Q4 war Vision Pro ein Schwerpunkt der vorbereiteten Statements mit je sechs bis sieben Erwähnungen, eigenen Absätzen und Unternehmenskunden als Beleg; im Call 2024-Q2 hieß es, mehr als die Hälfte der 100 größten US-Konzerne habe bereits Geräte gekauft. Danach nahm die Präsenz ab, wenn auch nicht gleichmäßig: drei Erwähnungen in 2025-Q1, noch einmal sechs in 2025-Q2, fünf in 2025-Q3, zwei in 2025-Q4. Im Call 2025-Q3 musste ein Analyst ausdrücklich anmerken, Vision Pro habe im vorbereiteten Teil zu wenig Raum bekommen. In den Calls 2026-Q1 und 2026-Q2 kam das Produkt kein einziges Mal vor, im Call 2026-Q3 nur noch in einer Randnotiz zur Barrierefreiheit. Eine eigene Umsatz- oder Stückzahl wurde nie genannt - das allerdings entspricht der Berichtspraxis des Konzerns: Stückzahlen nennt Apple seit 2018 für kein einziges Produkt mehr, und Umsatz wird nur auf Segmentebene ausgewiesen, weshalb auch Watch und AirPods keine eigene Zahl bekommen.
Gegengewicht: die Prognosen selbst wurden durchgängig geliefert
Bei den Zahlen ist die Bilanz sauber. In allen neun prüfbaren Übergängen von 2024-Q2 bis 2026-Q3 wurde die Umsatzprognose erreicht oder übertroffen. Die größte Abweichung nach oben lag im Call 2025-Q2, wo für das Juniquartal ein niedriges bis mittleres einstelliges Wachstum angesagt wurde und in 2025-Q3 zehn Prozent herauskamen. Die im Call 2025-Q4 gegebenen Zusagen für das Dezemberquartal - bestes Quartal aller Zeiten, bestes iPhone-Quartal aller Zeiten, Rückkehr zu Wachstum in China - wurden in 2026-Q1 mit 143,8 Mrd. USD, iPhone plus 23 Prozent und Großraum China plus 38 Prozent alle übertroffen. Auch die Zollkostenschätzungen trafen präzise (0,9 Mrd. angesagt, 0,8 Mrd. gezahlt; 1,1 Mrd. angesagt und exakt getroffen). Zwei Ausnahmen: Die Betriebskosten lagen in 2025-Q4 und 2026-Q2 jeweils oberhalb der genannten Spanne, in 2026-Q2 räumte der CFO das selbst ein.
Zusagen des Managements
- 2024-Q3 — Apple Intelligence startet im Herbst 2024 auf US-Englisch, weitere Funktionen und Sprachen folgen im Lauf des Folgejahres. Punktgenau geliefert: erste Funktionen Ende Oktober 2024, internationales Englisch und die Chatbot-Anbindung im Dezember 2024, acht weitere Sprachen im April 2025 - jeweils genau zu den in den Calls 2024-Q4 und 2025-Q1 genannten Terminen. eingehalten
- 2025-Q1 — Die persönliche Siri kommt in den nächsten Monaten. Gebrochen. Vier Monate später, im Call 2025-Q2, hieß es ohne inhaltliche Erklärung, man brauche mehr Zeit; ab 2025-Q3 wurde auf das Folgejahr verschoben. Erreicht hat die neue Siri die Nutzer erst als öffentliche Beta im Juli 2026, Auslieferung Herbst 2026 - rund achtzehn Monate nach der Zusage und ohne EU und China. gebrochen
- 2025-Q3 — Die Zollkosten des Septemberquartals 2025 werden rund 1,1 Mrd. USD betragen. Im Call 2025-Q4 exakt bestätigt: 1,1 Mrd. USD, ausdrücklich im Rahmen der eigenen Schätzung. Auch die Vorquartals-Schätzung von 0,9 Mrd. USD wurde mit tatsächlich 0,8 Mrd. USD nicht überschritten. eingehalten
- 2025-Q4 — Das Dezemberquartal wird das beste Quartal der Firmengeschichte und das beste iPhone-Quartal aller Zeiten; in Großraum China kehrt man zu Wachstum zurück. Deutlich übertroffen. Im Call 2026-Q1 wurden 143,8 Mrd. USD Umsatz (plus 16 Prozent statt der angesagten 10 bis 12 Prozent), iPhone plus 23 Prozent und Großraum China plus 38 Prozent gemeldet. Auch die Bruttomarge lag über der oberen Grenze der Prognose. eingehalten
- 2026-Q3 — Siri AI wird im Herbst 2026 an alle Nutzer ausgeliefert; für die EU und China gibt es noch keinen Termin. Noch offen. Die öffentliche Beta läuft, der Herbsttermin steht. Für die EU verhandelt man laut Call 2026-Q3 noch mit der Kommission, in China wurden erst im Juli 2026 die ursprünglichen KI-Funktionen freigegeben, für Siri AI steht die Freigabe noch aus. Nach der Vorgeschichte gehört diese Zusage unter Beobachtung. offen
Grundlage: öffentliche Wortprotokolle der Earnings Calls. Ausgewertet: 10 Wortprotokolle 2024-Q2 bis 2026-Q3.
Wachstum
Wachstums-Score
Zehn Prüfungen aus den Jahresabschlüssen — jede bestandene zählt einen Punkt.
- Umsatz wächst über drei Jahre um mehr als 15 % pro Jahr 1,8 %
- Für das kommende Jahr werden mehr als 10 % Umsatzwachstum erwartet 8,8 %
- Aktienzahl wächst um weniger als 3 % pro Jahr -2,8 %
- Umsatzwachstum plus Cashflow-Marge ergeben mindestens 40 („Rule of 40") 30,2 %
- Bruttomarge ab 40 % und ohne nennenswerte Erosion 46,9 %
- Firmenwert aus Zukäufen wächst nicht schneller als der Umsatz 0,0 %
- Nettoverschuldung unter dem Doppelten des EBITDA 0,4 × EBITDA
- Operativer Cashflow deckt die Gewinne der letzten drei Jahre 37.538 Mio.
- Kapitalrendite ab 15 % oder gegenüber vor zwei Jahren gestiegen 68,7 %
- Insider halten mindestens 10 % oder kaufen netto zu 1,6 %
Ein Kriterium ohne Zahlen gilt weder als bestanden noch als verfehlt; einen Punktestand gibt es erst ab 7 beurteilbaren Kriterien. Quelle: Fundamentaldaten. Alle zehn Kriterien im Detail
Qualitätsprüfung
AAQS
10/10 QualitätsaktieDer AAQS (AlleAktien Qualitätsscore) prüft 10 Qualitätskriterien zu Wachstum, Profitabilität und Bilanzstärke — nach der von AlleAktien entwickelten und veröffentlichten Methodik, von uns aus eigenen Fundamentaldaten berechnet. Ab 9 von 10 Punkten gilt eine Aktie als Qualitätsaktie. Bei kürzerer Börsenhistorie rechnen wir über die verfügbaren Geschäftsjahre (mindestens fünf).
- Umsatzwachstum 10 J > 5 % 7,6 %
- Erw. Umsatzwachstum 3 J > 5 % 26,9 %
- EBIT-Wachstum 10 J > 5 % 9,2 %
- Erw. EBIT-Wachstum 3 J > 5 % 28,3 %
- Nettoverschuldung < 4x EBIT 0,4x
- EBIT positiv, 10 J durchgehend 10
- Max. EBIT-Rückgang < 50 % 9,8 %
- Eigenkapitalrendite > 15 % 151,9 %
- ROCE > 15 % 68,7 %
- Renditeerwartung > 10 % 30,9 %
Aktien mit der vollen AAQS-Punktzahl ansehen · Methodik bei AlleAktien nachlesen
Quelle: Fundamentaldaten
Insider
Insider-Transaktionen
Meldepflichtige Geschäfte von Führungskräften und Großaktionären aus SEC-Formular-4-Meldungen. „Sonstige" umfasst z. B. Aktienzuteilungen und Optionsausübungen ohne Kauf-/Verkaufscharakter.
| Datum | Person | Rolle | Typ | Stück | Kurs | Wert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2. Okt 2026 | Cook Timothy D | Executive Chair | Sonstige | 26.325 | 0,00 | – |
| 2. Okt 2026 | Cook Timothy D | Executive Chair | Verkauf | 40.879 | 333,94 | 13.651.133 |
| 2. Okt 2026 | Cook Timothy D | Executive Chair | Verkauf | 88.239 | 333,26 | 29.406.529 |
| 2. Okt 2026 | Cook Timothy D | Executive Chair | Verkauf | 39.492 | 332,16 | 13.117.663 |
| 2. Okt 2026 | Cook Timothy D | Executive Chair | Verkauf | 23.143 | 331,44 | 7.670.516 |
| 2. Okt 2026 | O'brien Deirdre | Senior Vice President | Verkauf | 5.625 | 333,91 | 1.878.244 |
| 2. Okt 2026 | O'brien Deirdre | Senior Vice President | Verkauf | 40.764 | 333,35 | 13.588.679 |
| 2. Okt 2026 | Ternus John | CEO | Verkauf | 3.754 | 334,05 | 1.254.024 |
| 2. Okt 2026 | Ternus John | CEO | Verkauf | 12.746 | 333,34 | 4.248.752 |
| 2. Okt 2026 | Ternus John | CEO | Verkauf | 5.348 | 332,26 | 1.776.926 |
Das Unternehmen
Über das Unternehmen
Apple Inc. entwickelt, fertigt und vermarktet weltweit Smartphones, PCs, Tablets, Wearables und Zubehör.
- Mitarbeiter
- 150.000
- Hauptsitz
- Cupertino, CA
- Anschrift
- One Apple Park Way, 95014 Cupertino, United States
- Telefon
- (408) 996-1010
- Website
- apple.com
- Börsengang
- 12.12.1980
- ISIN
- US0378331005
- Aktien-Split
- 4:1 am 31.08.2020
- Aktien-Split
- 7:1 am 09.06.2014
- Aktien-Split
- 2:1 am 28.02.2005
Management
| Name | Position | Jahrgang |
|---|---|---|
| Timothy D. Cook | Executive Chairman of the Board | 1961 |
| Kevan Parekh | Senior VP & CFO | 1972 |
| Sabih Khan | Senior VP & Chief Operating Officer | 1967 |
| Deirdre O'Brien | Senior Vice President of Retail & People | 1967 |
| Katherine L. Adams | Secretary | 1964 |
| John Ternus | CEO & Director | 1976 |
| Ben Borders | Principal Accounting Officer | 1981 |
| Suhasini Chandramouli | Director of Investor Relations | – |
| Jennifer G. Newstead J.D. | Senior VP & General Counsel | 1970 |
| Kristin Huguet Quayle | Vice President of Worldwide Communications | – |
Führungskräfte laut jüngsten Pflichtmeldungen; Positionsbezeichnungen in Originalsprache. Quelle: Fundamentaldaten.
Meldungen
Unternehmensmeldungen (8-K)
Ein 8-K ist die Pflichtmeldung, mit der ein US-Unternehmen wesentliche Ereignisse sofort öffentlich machen muss — etwa Übernahmen, Führungswechsel, Großaufträge oder Zahlungsschwierigkeiten. Die Links führen zum Originaldokument bei der US-Börsenaufsicht SEC.
- 30.07.2026 Apple Inc. (AAPL): Results of Operations and Financial Condition; Financial Statements and Exhibits SEC ↗
Datenstand: 5. Oktober 2026 · Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)
Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.