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Geprüfte Scanner

Umsatzbeschleuniger

Zur Studie: Umsatzbeschleuniger im Rücktest: der frische Knick schlägt den etablierten Wachser — 16,6 gegen 9,9 Prozent pro Jahr

7 Treffer · zuletzt berechnet 8. August 2026 Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q) · Markt-Filter aktiv: die Liste zeigt 0 Treffer aus Frankreich

Methodik & Kriterien

Der frische Knick in der Umsatzkurve: Die jüngsten mindestens zwei Quartale wachsen je 30–70 % gegenüber ihrem Vorjahresquartal, die vier Quartale davor wuchsen je unter 15 %. Ein Band statt einer Untergrenze — wer dreistellig wächst, steht nicht mehr am Anfang. Erst ab 100 Mio $ Umsatz (Summe der letzten vier Quartale): Im Rücktest 2013–2026 trug das Signal nur auf dieser Umsatzbasis — über alle Käufe 21,7 % pro Jahr gegen 5,8 % zwischen 10 und 100 Mio $ und 3,2 % darunter — kleinere Titel fehlen deshalb bewusst in der Liste. Die frischen Knicke (organisch, zwölf Monate gehalten) lagen vor den etablierten Wachsern; konservativ gerechnet 16,6 % gegenüber 9,9 % pro Jahr. Gelistet wird deshalb nur die frühe Phase: höchstens zwei Beschleunigungsquartale. Ab dem dritten ist der im Rücktest belegte Einstiegszeitpunkt vorbei — wer dann erst kauft, landete bei 0,7 % pro Jahr, und die Firma fällt aus der Liste. Quelle: Fundamentaldaten.

Globale Filter: Marktkapitalisierung höchstens 50 Mrd $ (Mega-Caps fliegen aus jedem Scanner raus); ADR 10‑ und 30‑Tage müssen ≥ 1 % sein (zu wenig Bewegung fliegt raus); Titel nach einem Reverse-Split (verzerrte Kurshistorie) und Titel mit rotem Stress-RS (Rating ≤ 30 — schwach an Stresstagen) sind ausgeschlossen.

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Begriffe in diesem Scanner erklärt

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ADR (Average Daily Range)
Die durchschnittliche Tagesschwankung einer Aktie in Prozent — gemessen über 10 bzw. 30 Handelstage (Spalten „ADR 10T/30T"). ADR 5 % heißt: An einem normalen Tag liegen zwischen Tagestief und Tageshoch rund 5 %. Trader suchen Bewegung — deshalb fliegen bei uns Titel mit ADR unter 1 % global raus. Nicht zu verwechseln mit ADR im Sinne von „American Depositary Receipt" (US-Hinterlegungsschein ausländischer Aktien) — hier ist immer die Tagesschwankung gemeint.
Analyse (vollständige Unternehmensanalyse)
Steht in der Analyse-Spalte „Lesen", gibt es zu diesem Titel eine ausführliche Börsenlotse-Unternehmensanalyse: Geschäftsmodell, Scanner-Befund, Quartalszahlen, Belege aus SEC-Berichten sowie Chancen und Risiken. Ein Klick öffnet sie direkt.
Bericht (Earnings-Termin)
Das Datum des nächsten Quartalsberichts (Earnings). Rund um diesen Termin sind Kurslücken in beide Richtungen häufig — deshalb färben wir ihn rot, wenn er höchstens 7 Tage entfernt ist, und gelb bei höchstens 14 Tagen: erhöhtes Risiko für frische Positionen.
Free Cashflow (FCF)
Der operative Cashflow abzüglich der Investitionen — also das Geld, das nach allem frei übrig bleibt (für Schuldenabbau, Übernahmen oder Rückkäufe). Dauerhaft positiver Free Cashflow ist eines der ehrlichsten Zeichen für ein gesundes Geschäftsmodell.
Funda Rating (Fundamental-Rating A+ bis F)
Unser hauseigenes Fundamental-Rating von 0 bis 100 Punkten mit Schulnoten-Rang A+ bis F. 50 Punkte sind der Durchschnitt aller Aktien im Universum, 100 der Bestwert. Jede Aktie wird gegen alle anderen perzentil-bewertet: Wachstum von Gewinn und Umsatz, Gewinn-Überraschungen, Analystenschätzungen und Qualitätskriterien wie Margen, Cashflow und Bilanzsicherheit. Ränge: A+ ab 95, A ab 75, B ab 55, C ab 45, D ab 25, E ab 5, F darunter — A/A+ sind die fundamental stärksten Titel des Universums.
GpA (Gewinn pro Aktie)
Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl der Aktien — international als EPS (Earnings per Share) bekannt. Die wichtigste Wachstumskennzahl: Steigt der GpA über mehrere Quartale kräftig, verdient das Unternehmen je Anteilsschein immer mehr Geld.
KI-Einstufung
Unsere firmenindividuelle Einordnung zum KI-Boom auf Basis der SEC-Berichte (letzte vier Quartalsberichte 10-Q und zwei Geschäftsberichte 10-K): „Verkauft KI" (KI ist Umsatzquelle), „Bedroht" (KI als konkretes Geschäftsrisiko), „Nutzt KI" (operativer Einsatz) oder „Neutral" (kein wesentlicher KI-Bezug). Jede Einstufung braucht mindestens zwei wörtliche Zitat-Belege — sonst zeigt die Spalte „–". Kein Qualitätsurteil, keine Kaufempfehlung; die volle Akte steht auf der Aktienseite, die Methodik unter /aktien/ki-einstufung-methodik.
Marktkapitalisierung (MktKap)
Der Börsenwert des Unternehmens: Aktienkurs × Anzahl aller Aktien, bei uns in Milliarden Dollar. Micro-Caps (< 0,3 Mrd $) sind klein und schwankungsanfällig, Mega-Caps (> 200 Mrd $) sind Schwergewichte. Unser Scanner-Universum ist bewusst bei 50 Mrd $ gedeckelt — gesucht werden Titel mit Luft nach oben.
Operativer Cashflow (OCF)
Das Geld, das im Tagesgeschäft tatsächlich in die Kasse fließt — ohne Buchhaltungseffekte wie Abschreibungen. Ein Unternehmen kann Buchgewinne ausweisen und trotzdem Bargeld verbrennen; der operative Cashflow deckt das auf.
Piotroski F-Score
Bilanz-Gesundheitscheck nach Joseph Piotroski: 9 Ja/Nein-Kriterien zu Gewinn, Cashflow, Verschuldung und Effizienz ergeben einen Score von 0 bis 9. Werte ab 7 gelten als finanziell sehr solide, Werte unter 3 als Warnsignal.
Sektor & Industrie
Zwei Ebenen der Branchen-Einteilung: Der Sektor ist grob (z. B. Technologie), die Industrie fein (z. B. Halbleiter). Viele Strategien schauen auf die Stärke der Industrie, weil starke Aktien fast immer in starken Industrien laufen.
Stage (Weinstein-Phasen 1–4)
Stan Weinstein teilt jeden Kursverlauf in vier Phasen: Stage 1 = Bodenbildung (seitwärts nach Abwärtstrend), Stage 2 = Aufwärtstrend (die einzige Kaufphase), Stage 3 = Topbildung, Stage 4 = Abwärtstrend (meiden bzw. Short-Kandidaten). Gemessen wird an der 30-Wochen-Linie (150-Tage-Durchschnitt) und ihrer Steigung.
Stress-RS (Stärke an Stresstagen)
Ein Stresstag ist ein Tag, an dem sowohl der Gesamtmarkt als auch der eigene Sektor mindestens 0,5 % fielen. Der Stress-RS zählt, an wie vielen dieser Tage die Aktie trotzdem grün schloss (Anzeige „g/n" = grüne von n Stresstagen), und macht daraus ein Rating von 1 bis 99. Hohe Werte deuten auf Käufer, die selbst an schwachen Tagen zugreifen — oft institutionelle Akkumulation.
Umsatzrendite (Nettomarge)
Wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn übrig? Nettogewinn ÷ Umsatz in Prozent. 20 % Marge heißt: Von jedem umgesetzten Dollar bleiben 20 Cent Gewinn. Steigende Margen sind ein starkes Qualitätssignal.
YoY (Vorjahresvergleich)
Year over Year: Das Quartal wird mit demselben Quartal des Vorjahres verglichen, nicht mit dem Vorquartal. Das blendet Saisoneffekte aus (Weihnachtsgeschäft usw.) und ist der Standard für Wachstumsraten.
Ø/J 3J (Durchschnittsrendite pro Jahr)
Die durchschnittliche Jahresrendite der Aktie über die letzten 3 Jahre. Zeigt auf einen Blick, ob ein Titel langfristig liefert oder nur kurzfristig heiß gelaufen ist.

Trefferliste

Tipp: Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert die Tabelle nach dieser Spalte, ein zweiter Klick dreht die Richtung um.

Umsatzbeschleuniger
Symbol Umsatzbasis (Mio $) Beschleunigungsquartale Bericht Ø/J 3J Stress-RS Stage Funda Rating Piotroski MktKap Industrie KI-Einstufung Analyse Supertiefe Analyse Sektor Kurs YTD 6 Mon. 1 Jahr v. Hoch Kursziel RS EPS-Rating ADR 10T ADR 30T Beta KGV KGV (e) KUV KBV K/FCF PEG EV/EBITDA EBIT-Marge Bruttomarge Nettomarge ROE ROA Schulden/EK EK-Quote Umsatz +/J Wachstums-Score Div.-Rend. Auss.-Quote Altman-Z Inst. % Short % Analysten
Aktuell bestehen keine Aktien diesen Scanner.

Häufige Fragen

Der frische Knick in der Umsatzkurve: Die jüngsten mindestens zwei Quartale wachsen je 30–70 % gegenüber ihrem Vorjahresquartal, die vier Quartale davor wuchsen je unter 15 %. Ein Band statt einer Untergrenze — wer dreistellig wächst, steht nicht mehr am Anfang.

Alle Scanner werden täglich neu über das komplette Aktien-Universum berechnet — zuletzt am 8. August 2026. Datengrundlage sind Fundamentaldaten und SEC-Berichte (Geschäftsberichte 10-K und Quartalsberichte 10-Q).

Aktuell bestehen 7 Aktien die Kriterien dieses Scanners (Stand: 8. August 2026).

Globale Filter: Marktkapitalisierung höchstens 50 Mrd $ (Mega-Caps fliegen aus jedem Scanner raus); ADR 10‑ und 30‑Tage müssen ≥ 1 % sein (zu wenig Bewegung fliegt raus); Titel nach einem Reverse-Split (verzerrte Kurshistorie) und Titel mit rotem Stress-RS (Rating ≤ 30 — schwach an Stresstagen) sind ausgeschlossen.

Der Scanner sucht den Anfang einer Wachstumsgeschichte, nicht ihre Mitte. Zwei Bedingungen müssen zusammenkommen: Die jüngsten mindestens zwei aufeinanderfolgenden Quartale wachsen je 30 bis 70 % gegenüber ihrem Vorjahresquartal, und die vier Quartale unmittelbar davor wuchsen je unter 15 %. Die Obergrenze von 70 % ist Absicht — wer dreistellig wächst, steht nicht mehr am Anfang, sondern mitten in einer Geschichte, die der Markt längst bezahlt. Die vier ruhigen Quartale müssen belegt sein: Fehlt die Vorgeschichte, weil die Firma erst kurz an der Börse ist, zählt das als „nicht belegt“ und nicht als „ruhig“. Dazu kommt eine Hürde, die nicht aus der Regel stammt, sondern aus ihrer Messung: mindestens 100 Mio $ Umsatz in den letzten vier Quartalen. Nach Umsatzbasis getrennt gerechnet trug das Signal nämlich nur dort: über alle Käufe 21,7 % pro Jahr gegen 5,8 % zwischen 10 und 100 Mio $ und 3,2 % darunter, für die frischen Knicke allein 21,9 gegen 7,8 und 4,5 % — ein Sprung von 117 auf 155 Tausend Dollar ist statistisch kaum von Rauschen zu unterscheiden. Kleinere Titel fehlen deshalb bewusst. Wir haben die Regel von 2013 bis 2026 auf einem Bestand nachgerechnet, in dem verschwundene Titel enthalten sind und im Depot bleiben. Ergebnis bei zwölf Monaten Haltedauer und organisch gewachsenen Firmen: 26,3 % pro Jahr für die frischen Knicke gegenüber 19,4 % für die schon länger wachsenden Firmen, 15,0 % für den S&P 500 samt Dividenden und 4,8 % für das gleichgewichtete Universum. Rechnet man 16 von 2.684 Positionen heraus, deren Monatssprung über 200 % auf nicht nachgetragene Aktienzusammenlegungen hindeutet, bleiben 16,6 % gegenüber 9,9 % — die Rangfolge hält, das Niveau halbiert sich. Und eine zweite Grenze, aus demselben Grund: Gelistet wird nur die frühe Phase mit höchstens zwei Beschleunigungsquartalen. Wer erst ab dem dritten kaufte, kam auf 0,7 % pro Jahr — ab da fällt eine Firma wieder aus der Liste. Der Hauptarm zählte im Median nur 15 Titel im Monat — eine schmale Basis. Alle Zahlen und Einschränkungen stehen in der Studie. Ein Treffer ist ein Fund, kein Kaufsignal. Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q).

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Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.

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