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Ausbruch & Setup

Qullamaggie: Momentum-Ausbruch (Originalregeln)

8 Treffer
6. August 2026 zuletzt berechnet

Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q) · Markt-Filter aktiv: die Liste zeigt 0 Treffer aus Frankreich

Ein Ausbruch aus ruhiger Konsolidierung nach kräftigem Vorlauf: die Originalregeln des schwedischen Traders Kristjan Kullamägi („Qullamaggie") für den Momentum-Ausbruch, von uns aus seinen veröffentlichten Kriterien formalisiert und über 1976–2026 auf einer survivorship-freien Kursdatenbasis nachgerechnet. Das Modell hat vier Säulen: drei Pflicht-Säulen sichern Vorlauf, Basis und Lage, der Bruch des Pivots liefert das Signal.

Was dieser Scanner prüft

  1. Der Vorlauf Pflicht

    Mindestens 30 % Kursanstieg Schluss zu Schluss innerhalb von höchstens 63 Handelstagen. Das Hoch dieses Laufs ist der Pivot — ohne kräftigen Vorlauf kein Ausbruchskandidat.

  2. Die Basis Pflicht

    10 bis 42 Handelstage ruhige Konsolidierung: Rücksetzer höchstens 25 % unter den Pivot und höchstens ein Drittel des Vorlaufs, die Spannen verengen sich, die zweite Basishälfte bildet höhere Tiefs.

  3. Die Lage Pflicht

    Der Vortagesschluss steht über der 50-Tage-Linie und entweder über der 20-Tage-Linie oder höchstens 2 % von der 10-Tage-Linie entfernt — der Trend trägt noch.

  4. Der Bruch Signal

    Das Tageshoch übersteigt den Pivot. Einstieg zum Pivot bzw. zur Eröffnung, falls höher; liegt der Stop (Tagestief) weiter als eine ADR entfernt, verwerfen wir das Signal.

Angezeigt werden US-Aktien mit unbereinigtem Schlusskurs ≥ 1 $, Median-Tagesumsatz über 20 Handelstage ≥ 3 Mio. $ und ADR(20) ≥ 4 % — ohne diese Handelbarkeits-Schwelle wäre der Ausbruch nicht handelbar. Da das Setup selten auftritt, bleiben Signale 20 Handelstage lang in der Liste. Quelle: Kursdaten. · Ohne globale Trading-Filter — diese Strategie prüft das komplette Aktien-Universum ausschließlich nach ihren eigenen Kriterien (auch Mega-Caps über 50 Mrd $ sind dabei).

Wichtig: Der Ausbruch allein ist im Rücktest nach Kosten schwach — mehr als die Hälfte der Trades verliert, der Median ist negativ, getragen wird das Ergebnis von wenigen sehr großen Gewinnern und vom zweiten Qullamaggie-Setup, dem Episodic Pivot. Gerechnet wurde auf Tagesdaten, obwohl Kullamägi selbst innertägig einsteigt — der Einstieg hier ist eine Näherung.

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Die Kriterien im Detail

Säule 1 — Der Vorlauf (Pflicht)

  • Der Kurs steigt Schluss zu Schluss um mindestens 30 % innerhalb von höchstens 63 Handelstagen.
  • Das Hoch dieses Laufs markiert den Pivot — die Referenzmarke für alles Weitere.

Säule 2 — Die Basis (Pflicht)

  • Die Konsolidierung dauert 10 bis 42 Handelstage.
  • Der Rücksetzer reicht höchstens 25 % unter den Pivot und frisst höchstens ein Drittel des Vorlaufs auf.
  • Die letzten fünf Tagesspannen der Basis sind im Schnitt enger als die ersten fünf — die Bewegung beruhigt sich.
  • Die zweite Basishälfte bildet höhere Tiefs als die erste — Verkäufer verlieren an Boden.

Säule 3 — Die Lage (Pflicht)

  • Der Schluss des Vortags liegt über der 50-Tage-Linie.
  • Der Schluss liegt zusätzlich über der 20-Tage-Linie oder höchstens 2 % von der 10-Tage-Linie entfernt.

Säule 4 — Der Bruch (Signal)

  • Das Tageshoch übersteigt den Pivot — das ist der Auslöser.
  • Einstieg zum Pivot oder zur Eröffnung, falls diese höher liegt.
  • Stop ist das Tagestief des Signaltags; liegt er weiter als eine ADR entfernt, verwerfen wir das Signal.

Begriffe in diesem Scanner erklärt

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ADR (Average Daily Range)
Die durchschnittliche Tagesschwankung einer Aktie in Prozent — gemessen über 10 bzw. 30 Handelstage (Spalten „ADR 10T/30T"). ADR 5 % heißt: An einem normalen Tag liegen zwischen Tagestief und Tageshoch rund 5 %. Trader suchen Bewegung — deshalb fliegen bei uns Titel mit ADR unter 1 % global raus. Nicht zu verwechseln mit ADR im Sinne von „American Depositary Receipt" (US-Hinterlegungsschein ausländischer Aktien) — hier ist immer die Tagesschwankung gemeint.
Analyse (vollständige Unternehmensanalyse)
Steht in der Analyse-Spalte „Lesen", gibt es zu diesem Titel eine ausführliche Börsenlotse-Unternehmensanalyse: Geschäftsmodell, Scanner-Befund, Quartalszahlen, Belege aus SEC-Berichten sowie Chancen und Risiken. Ein Klick öffnet sie direkt.
Basis / Konsolidierung
Eine Verschnaufpause im Chart: Nach einem Anstieg läuft die Aktie wochenlang seitwärts in einer Spanne, idealerweise mit höheren Tiefs und abnehmendem Volumen. Aus solchen Basen entstehen die tragfähigsten Ausbrüche — je ruhiger die Basis, desto besser.
Bericht (Earnings-Termin)
Das Datum des nächsten Quartalsberichts (Earnings). Rund um diesen Termin sind Kurslücken in beide Richtungen häufig — deshalb färben wir ihn rot, wenn er höchstens 7 Tage entfernt ist, und gelb bei höchstens 14 Tagen: erhöhtes Risiko für frische Positionen.
Breakout (Ausbruch)
Der Kurs überwindet eine Marke, an der er zuvor mehrfach scheiterte (Basis-Oberkante, altes Hoch) — idealerweise mit deutlich erhöhtem Volumen. Für viele Momentum-Strategien ist der Ausbruch das eigentliche Kaufsignal.
Free Cashflow (FCF)
Der operative Cashflow abzüglich der Investitionen — also das Geld, das nach allem frei übrig bleibt (für Schuldenabbau, Übernahmen oder Rückkäufe). Dauerhaft positiver Free Cashflow ist eines der ehrlichsten Zeichen für ein gesundes Geschäftsmodell.
Funda Rating (Fundamental-Rating A+ bis F)
Unser hauseigenes Fundamental-Rating von 0 bis 100 Punkten mit Schulnoten-Rang A+ bis F. 50 Punkte sind der Durchschnitt aller Aktien im Universum, 100 der Bestwert. Jede Aktie wird gegen alle anderen perzentil-bewertet: Wachstum von Gewinn und Umsatz, Gewinn-Überraschungen, Analystenschätzungen und Qualitätskriterien wie Margen, Cashflow und Bilanzsicherheit. Ränge: A+ ab 95, A ab 75, B ab 55, C ab 45, D ab 25, E ab 5, F darunter — A/A+ sind die fundamental stärksten Titel des Universums.
GpA (Gewinn pro Aktie)
Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl der Aktien — international als EPS (Earnings per Share) bekannt. Die wichtigste Wachstumskennzahl: Steigt der GpA über mehrere Quartale kräftig, verdient das Unternehmen je Anteilsschein immer mehr Geld.
KI-Einstufung
Unsere firmenindividuelle Einordnung zum KI-Boom auf Basis der SEC-Berichte (letzte vier Quartalsberichte 10-Q und zwei Geschäftsberichte 10-K): „Verkauft KI" (KI ist Umsatzquelle), „Bedroht" (KI als konkretes Geschäftsrisiko), „Nutzt KI" (operativer Einsatz) oder „Neutral" (kein wesentlicher KI-Bezug). Jede Einstufung braucht mindestens zwei wörtliche Zitat-Belege — sonst zeigt die Spalte „–". Kein Qualitätsurteil, keine Kaufempfehlung; die volle Akte steht auf der Aktienseite, die Methodik unter /aktien/ki-einstufung-methodik.
Marktkapitalisierung (MktKap)
Der Börsenwert des Unternehmens: Aktienkurs × Anzahl aller Aktien, bei uns in Milliarden Dollar. Micro-Caps (< 0,3 Mrd $) sind klein und schwankungsanfällig, Mega-Caps (> 200 Mrd $) sind Schwergewichte. Unser Scanner-Universum ist bewusst bei 50 Mrd $ gedeckelt — gesucht werden Titel mit Luft nach oben.
Momentum
Die Schwungkraft eines Kurstrends: Aktien, die zuletzt stark gestiegen sind, steigen statistisch überdurchschnittlich oft weiter. Momentum-Strategien kaufen deshalb Stärke — nicht vermeintliche Schnäppchen.
Operativer Cashflow (OCF)
Das Geld, das im Tagesgeschäft tatsächlich in die Kasse fließt — ohne Buchhaltungseffekte wie Abschreibungen. Ein Unternehmen kann Buchgewinne ausweisen und trotzdem Bargeld verbrennen; der operative Cashflow deckt das auf.
Piotroski F-Score
Bilanz-Gesundheitscheck nach Joseph Piotroski: 9 Ja/Nein-Kriterien zu Gewinn, Cashflow, Verschuldung und Effizienz ergeben einen Score von 0 bis 9. Werte ab 7 gelten als finanziell sehr solide, Werte unter 3 als Warnsignal.
Sektor & Industrie
Zwei Ebenen der Branchen-Einteilung: Der Sektor ist grob (z. B. Technologie), die Industrie fein (z. B. Halbleiter). Viele Strategien schauen auf die Stärke der Industrie, weil starke Aktien fast immer in starken Industrien laufen.
SMA / gleitender Durchschnitt (10-, 20-, 50-, 200-Tage-Linie)
Der Durchschnittskurs der letzten X Tage, als Linie in den Chart gelegt (Simple Moving Average). Die 50- und 200-Tage-Linie sind die meistbeachteten: Kurs darüber = Aufwärtstrend intakt. Die 30-Wochen-Linie aus der Weinstein-Methode entspricht der 150-Tage-Linie.
Stage (Weinstein-Phasen 1–4)
Stan Weinstein teilt jeden Kursverlauf in vier Phasen: Stage 1 = Bodenbildung (seitwärts nach Abwärtstrend), Stage 2 = Aufwärtstrend (die einzige Kaufphase), Stage 3 = Topbildung, Stage 4 = Abwärtstrend (meiden bzw. Short-Kandidaten). Gemessen wird an der 30-Wochen-Linie (150-Tage-Durchschnitt) und ihrer Steigung.
Stress-RS (Stärke an Stresstagen)
Ein Stresstag ist ein Tag, an dem sowohl der Gesamtmarkt als auch der eigene Sektor mindestens 0,5 % fielen. Der Stress-RS zählt, an wie vielen dieser Tage die Aktie trotzdem grün schloss (Anzeige „g/n" = grüne von n Stresstagen), und macht daraus ein Rating von 1 bis 99. Hohe Werte deuten auf Käufer, die selbst an schwachen Tagen zugreifen — oft institutionelle Akkumulation.
Umsatzrendite (Nettomarge)
Wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn übrig? Nettogewinn ÷ Umsatz in Prozent. 20 % Marge heißt: Von jedem umgesetzten Dollar bleiben 20 Cent Gewinn. Steigende Margen sind ein starkes Qualitätssignal.
Ø/J 3J (Durchschnittsrendite pro Jahr)
Die durchschnittliche Jahresrendite der Aktie über die letzten 3 Jahre. Zeigt auf einen Blick, ob ein Titel langfristig liefert oder nur kurzfristig heiß gelaufen ist.

Trefferliste

Tipp: Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert die Tabelle nach dieser Spalte, ein zweiter Klick dreht die Richtung um.

Qullamaggie: Momentum-Ausbruch (Originalregeln)
Symbol Signal vor (Tage) Vorlauf Bericht Ø/J 3J Stress-RS Stage Funda Rating Piotroski MktKap Industrie KI-Einstufung Analyse Supertiefe Analyse Sektor Kurs YTD 6 Mon. 1 Jahr v. Hoch Kursziel RS EPS-Rating ADR 10T ADR 30T Beta KGV KGV (e) KUV KBV K/FCF PEG EV/EBITDA EBIT-Marge Bruttomarge Nettomarge ROE ROA Schulden/EK EK-Quote Umsatz +/J Wachstums-Score Div.-Rend. Auss.-Quote Altman-Z Inst. % Short % Analysten
Aktuell bestehen keine Aktien diesen Scanner.

Häufige Fragen

Das Ausbruch-Setup des schwedischen Traders Kristjan Kullamägi, in genau der Fassung, die wir für Sie rückgetestet haben — keine freie Auslegung, sondern die aus seinen veröffentlichten Regeln konsolidierte Regelfassung. Wir suchen für Sie auf jedem US-gelisteten Titel über 1 $ mit einem Median-Tagesumsatz von mindestens 3 Mio.

Alle Scanner werden täglich neu über das komplette Aktien-Universum berechnet — zuletzt am 6. August 2026. Datengrundlage sind Fundamentaldaten und SEC-Berichte (Geschäftsberichte 10-K und Quartalsberichte 10-Q).

Aktuell bestehen 8 Aktien die Kriterien dieses Scanners (Stand: 6. August 2026).

Ohne globale Trading-Filter — diese Strategie prüft das komplette Aktien-Universum ausschließlich nach ihren eigenen Kriterien (auch Mega-Caps über 50 Mrd $ sind dabei).

Der Scanner sucht Aktien, die nach den veröffentlichten Regeln des schwedischen Traders Kristjan Kullamägi („Qullamaggie“) aus einer engen Konsolidierung ausbrechen. Voraussetzung ist ein kräftiger Vorlauf: mindestens 30 % Kursanstieg Schluss zu Schluss innerhalb von höchstens 63 Handelstagen. Das Hoch dieses Laufs — der „Pivot“ — muss anschließend 10 bis 42 Handelstage lang ruhig verarbeitet werden: Der Rücksetzer darf höchstens 25 % unter den Pivot reichen und höchstens ein Drittel des Vorlaufs auffressen, die letzten fünf Tagesspannen der Basis müssen im Schnitt enger sein als die ersten fünf, und die zweite Basishälfte muss höhere Tiefs bilden als die erste. Am Vortag muss der Schluss über der 50-Tage-Linie liegen und entweder über der 20-Tage-Linie oder höchstens 2 % von der 10-Tage-Linie entfernt sein. Ein Treffer entsteht, wenn das Tageshoch den Pivot übersteigt; liegt der Stop (Tagestief des Signaltags) weiter als eine ADR vom Einstieg entfernt, verwerfen wir das Signal. Wir haben diese Regeln von 1976 bis 2026 auf einer survivorship-freien Kursdatenbasis nachgerechnet: 1.557 Trades, Trefferquote 41,0 %, Ø +0,79 % je Trade, Median −1,37 %. Das ist ehrlich schwach — nach Kosten verliert mehr als die Hälfte der Trades, und der Median ist negativ. Getragen wird das Ergebnis von wenigen sehr großen Gewinnern und vom zweiten Qullamaggie-Setup, dem Episodic Pivot — nicht vom Ausbruch allein. Zwei Einschränkungen bleiben: Wir rechnen auf Tagesdaten, während Kullamägi selbst innertägig einsteigt — unser Einstieg ist eine Näherung. Und der Liquiditätsfilter (Median-Tagesumsatz ≥ 3 Mio. $) ist streng: Er wirft rund zwei Drittel der Beispiel-Charts aus seiner Anhängerschaft heraus. Ein Treffer ist ein Fund, kein Kaufsignal. Quelle: Kursdaten.

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Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.

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