Byline Bancorp Inc
Einordnung
Unsere Einordnung
Journalistische Einschätzung der Redaktion zum Analysezeitpunkt — sie beurteilt das Unternehmen, nicht den Einstiegszeitpunkt. Keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf.
Geschäftsmodell, Zahlen und Bilanz halten unserer Prüfung stand. Ob der aktuelle Kurs einen Einstieg trägt, ist eine eigene Frage — sie hängt am Preis, nicht am Unternehmen.
Warum diese Farbe
Das Geschäft trägt sich nachweislich selbst und es gibt keinen Substanzbefund. Der Nettogewinn stieg 2023, 2024 und 2025 durchgehend (107,9 → 120,8 → 130,1 Mio. US-Dollar) und lag im ersten Halbjahr 2026 mit 77,8 Millionen deutlich über dem Vorjahreszeitraum; die Kreditqualität ist mit 0,92 Prozent notleidenden Krediten und 0,24 Prozent Netto-Ausfällen (30.06.2026) besser als bei vielen Wettbewerbern, die Risikovorsorge deckt 1,48 Prozent des Kreditbuchs, und die Kapitaldecke ist mit einer harten Kernkapitalquote von 12,92 Prozent und einem materiellen Eigenkapital von 11,36 Prozent der Bilanzsumme ausgesprochen dick. Für Rot fehlt jeder Befund: kein Hinweis auf Zweifel an der Fortführung, kein Bilanz- oder Governance-Bruch, keine existenzielle Abhängigkeit von einer einzelnen Gegenpartei. Für Gelb wäre die zwei Jahre lang fallende Rendite auf das materielle Eigenkapital der Kandidat gewesen — sie ist aber keine operative Schwäche, sondern die Folge eines bewussten Kapitalaufbaus, und zwei Quartale 2026 zeigen sie wieder steigend. Was offen bleibt, ist eine Frage der Kapitalverwendung und des Preises, nicht der Qualität: ob das gehortete Kapital je eine gut bezahlte sechste Übernahme wird — und ob man beim 1,5-Fachen des materiellen Buchwerts nahe dem Jahreshoch einsteigen will. Das Kleingedruckte der Staatsgarantie und die 805,9 Millionen US-Dollar Übernahmekredite bleiben Risiken, die man kennen muss; belegte Schäden daraus gibt es bislang keine. Die Entscheidung liegt bei Dir.
Woran sich die These entscheidet
Einschätzung: Chancen & Risiken
Byline Bancorp ist eine gut geführte Bank mit drei sehr guten Siegeln, und alle drei lohnen den zweiten Blick. „Rekordgewinn“ stimmt — 130,1 Millionen US-Dollar im Jahr 2025, saubere Kreditqualität, eine Zinsmarge von 4,22 Prozent, die die meisten Regionalbanken nicht erreichen —, aber die Rendite auf das materielle Eigenkapital dahinter fiel zwei Jahre lang, von 16,46 auf 13,47 Prozent, weil Kapital für die nächste Übernahme gestapelt wird; erst das erste Halbjahr 2026 drehte sie auf 14,47 Prozent. „Staatlich garantiert“ stimmt und ist bedingt: Die SBA kann Verluste aus technischen Mängeln zurückfordern, und dagegen hält die Bank keine Rückstellungen. Und das Lieblingssiegel des Marktes, die SBA-Prämien-Story, ist schlicht falsch — diese Gewinne sind 5,1 Prozent des Ertrags und schrumpfen, während der echte Beitrag des Staates in einer Kreditrendite von 7,07 Prozent versteckt liegt. Beim rund 1,5-Fachen des materiellen Buchwerts sagt der Preis, dass die Renditen halten; die Berichte sagen, dass sie fielen und gerade erst wieder steigen. Keine Anlageberatung.
Geschäftsmodell & Marktstellung
Eine Chicagoer Geschäftsbank mit echter Spezialität: einer der aktivsten SBA-/USDA-Kreditgeber der USA (533,0 Mio. US-$ in der eigenen Bilanz, 1,6 Mrd. für Dritte verwaltet), was die Kreditrendite auf 7,07 Prozent und die Zinsmarge auf 4,22 Prozent hebt — weit über den rund 3 Prozent einer typischen Regionalbank. 86,3 Prozent des Ertrags 2025 sind wiederkehrender Zinsüberschuss, keine Einmalgewinne (Geschäftsbericht 10-K 2025).
Ertragsqualität & Effizienz
Rekordgewinn von 130,1 Mio. US-$ im Jahr 2025 (+7,7 Prozent), Gesamtkapitalrendite 1,36 Prozent, Aufwand-Ertrag-Quote 51,83 Prozent — und das erste Halbjahr 2026 war noch besser: 37,6 und 40,2 Mio. US-$ Nettogewinn, Aufwand-Ertrag-Quote erstmals unter 50 und zuletzt 46,93 Prozent (bereinigt 46,51, bester Wert seit dem Börsengang). Die viel gefürchtete Abhängigkeit von der SBA-Prämie ist in der Gebührenzeile nicht sichtbar: Diese Gewinne fielen 2025 um 7,4 Prozent auf 22,7 Mio., während der Gewinn stieg.
Kapitalrendite
Die Rendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital fiel zwei Jahre in Folge — 16,46 Prozent (2023), 14,85 Prozent (2024), 13,47 Prozent (2025) — und die Eigenkapitalrendite von 12,50 auf 10,86 Prozent, weil die harte Kernkapitalquote von 10,35 auf 12,33 Prozent hochgefahren wurde. Das Kapital wird für Übernahmen gehortet, die noch nicht stattgefunden haben; die Kosten tragen die Aktionäre heute. Zwei Quartale 2026 (13,77 und 14,47 Prozent) belegen die Wende, das Polster wuchs dabei aber weiter auf 12,92 Prozent.
Kreditqualität & Bilanz
Die Kreditqualität bricht nicht, wo sie brechen sollte: notleidende Kredite 0,95 Prozent, Netto-Ausfälle fallend auf 0,39 Prozent, Risikovorsorge 1,45 Prozent der Kredite, Büroimmobilien nur 9,2 Prozent des Gewerbeimmobilien-Buchs und schrumpfend (31.12.2025); im zweiten Quartal 2026 lagen die Ausfälle bei 0,24 Prozent. Das Kapital ist stark (harte Kernkapitalquote 12,92 Prozent, materielles Eigenkapital 11,36 Prozent der Bilanzsumme zum 30.06.2026), der materielle Buchwert je Aktie stieg von 17,98 US-$ (2023) auf 24,48 (30.06.2026).
Strukturelle Risiken
Das beste Geschäft hat einen stillen Teilhaber: Die SBA kann Verluste aus „erheblichen technischen Mängeln“ zurückfordern, und die Bank hält dafür keine Rückstellungen; Status als bevorzugter Kreditgeber, Programmregeln und Volumengrenzen liegen beim Bund. Dazu: 181,9 Mio. US-$ Firmenwert (14,3 Prozent des Eigenkapitals) aus fünf Übernahmen, kostenlose Einlagen von 26,56 auf 23,21 Prozent geschrumpft, Kredite bei 98,37 Prozent der Einlagen (2025), 2,7 Mrd. ungesicherte Einlagen, ein einziger Ballungsraum — und 805,9 Mio. US-$ fremdfinanzierte Sponsor-Finance-Kredite mitten in einer Nachbarschaftsbank.
Bewertung & Signale
Rund 1,7 Mrd. US-$ Börsenwert — etwa das 13-Fache des Gewinns von 2025, rund das 1,5-Fache des materiellen Buchwerts und das 11,4-Fache der Schätzung für 2026 — nach 45 Prozent Kursgewinn in zwölf Monaten, die die Aktie bis auf 0,3 Prozent an ihr Jahreshoch führten. Sechs Analysten setzen im Mittel 38,60 US-Dollar, rund drei Prozent über dem Julikurs: ein Achselzucken, kein Auslöser. Dagegen: 4 Insiderkäufe gegen 2 Verkäufe und eine um 16,7 Prozent auf 0,14 US-$ je Quartal erhöhte Dividende (Datenstand 16. Juli 2026 bzw. Quartalsmitteilung vom 23. Juli 2026).
Zu beachten
BY kam über den Reddit-Hype-Scanner auf unsere Rechercheliste (ApeWisdom, 3 Erwähnungen in 24 Stunden, Stand 16. Juli 2026) — die Stille ist der Punkt: 45 Prozent Kursgewinn in zwölf Monaten ohne jedes Forumsinteresse.
Unser hauseigener Aktien-Scanner ist auf Industriefirmen geeicht und bewertet eine Bank bauartbedingt schlecht: BY erscheint in genau 1 unserer Listen (KCF-Ranking, Kurs-Cashflow-Verhältnis 9,9), während die Felder Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Verschuldungsgrad für diese Zeile keinen Wert liefern. Für Banken sind diese Kennzahlen ohnehin Rauschen — Einlagen sind Rohstoff, keine Schulden —, weshalb dieselben Filter für Wintrust einen Verschuldungsgrad von 0,59 und für JPMorgan 4,12 melden. Alle bankspezifischen Zahlen dieser Analyse stammen aus den SEC-Berichten, nicht aus dem Scanner. Die Listen werden täglich neu berechnet.
Zeitliche Einordnung: Jüngster Periodenbericht ist der Quartalsbericht (10-Q) zum 31. März 2026, eingereicht am 1. Mai 2026. Die Zahlen zum zweiten Quartal 2026 stammen aus der Pflichtmitteilung (8-K) vom 23. Juli 2026 und sind ungeprüft; der zugehörige 10-Q lag am 28. Juli 2026 noch nicht vor. Kurs- und Bewertungsangaben sind datiert (rund 37,48 US-Dollar am 15. Juli 2026; Börsenwert rund 1,7 Milliarden, Scanner- und Schätzdaten Stand 16. Juli 2026); Analysen sind evergreen, Tageskurse sind kein Kaufargument.
Nicht ausgewertet, weil ohne Wirkung auf das Bild: die Pflichtmitteilung (8-K) vom 22. Mai 2026 über die Verlängerung einer Kreditlinie von 15,0 Millionen US-Dollar bei CIBC Bank USA bis 23. Mai 2027 — das sind 0,15 Prozent der Bilanzsumme.
Aktien-Wächter
Diese Analyse ist Stand 26. August 2026. Was sich seitdem bei BY geändert hat, meldet Dir der Aktien-Wächter.
Später 0,99 € im Monat je Aktie — die Vormerkung ist kostenlos, und als Vormerker erfährst Du als Erster vom Start.
Kursverlauf
Chart
Interaktiver Kurs-Chart (TradingView).
52-Wochen-Spanne: 25,70 $ bis 39,80 $ · Letzter Kurs: 37,60 $ (Stand: 5. Oktober 2026)
Kennzahlen
Kennzahlen im Überblick
Alle Kennzahlen dieser Aktie, nach Themen sortiert. Das Fragezeichen an einer Beschriftung erklärt, was die Zahl bedeutet.
Basis
Performance
Technische Kennwerte
Aus der Kurshistorie berechnet · Stand: 06.10.2026
Bewertung
Rentabilität
Bilanz & Sicherheit
Wachstum
Dividende
Qualität & Screener
Vergleich
Branchenvergleich
Die Aktie neben den größten Unternehmen derselben Gruppe. Die Median-Zeile ist der mittlere Wert der oben gezeigten Unternehmen — nicht der ganzen Branche.
Branche: Banks - Regional
| Unternehmen | Marktkap. (Mrd. $) | KGV | EV/EBITDA | Bruttomarge % | EBIT-Marge % | Umsatzwachstum (Jahr) % | Perf. 1J % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Byline Bancorp Inc BY | 1,7 | – | 0,0 | 100,0 | – | 1,3 | 38,2 |
| Mizuho Financial Group Inc. MFG | 134,5 | 17,3 | 0,0 | 100,0 | 46,7 | 10,4 | 70,6 |
| HDFC Bank Limited HDB | 113,4 | 15,3 | 0,0 | 100,0 | 33,3 | 24,3 | -31,2 |
| Itau Unibanco Banco Holding SA ITUB | 109,1 | 11,9 | 0,0 | 100,0 | 39,1 | 18,0 | 34,4 |
| ICICI Bank Limited IBN | 99,6 | 17,2 | 0,0 | 100,0 | 38,5 | 6,0 | -9,7 |
| U.S. Bancorp USB | 88,0 | 12,2 | 0,0 | 100,0 | 37,8 | 0,4 | 24,7 |
| PNC Financial Services Group Inc PNC | 87,7 | 13,0 | 0,0 | 100,0 | 36,7 | -7,0 | 15,2 |
| Nu Holdings Ltd NU | 74,1 | 24,0 | 0,0 | 100,0 | 48,2 | 43,0 | -11,8 |
| Deutsche Bank AG DB | 65,8 | 9,2 | 0,0 | 100,0 | 33,4 | -8,3 | 5,6 |
| Median der gezeigten Unternehmen | 88,0 | 14,1 | 0,0 | 100,0 | 38,2 | 6,0 | 15,2 |
Grundlage sind die zuletzt gemeldeten Kennzahlen. Nebeneinander stehen nur Titel desselben Handelsplatzes, damit die Marktkapitalisierungen in derselben Währung gerechnet sind. Im Chart vergleichen →
Geschäftsjahre
Jahreszahlen
Geschäftsjahre aus den geprüften Jahresabschlüssen, ältestes zuerst. EBIT ist der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern; die Bilanzsumme ist das gesamte Vermögen des Unternehmens.
Umsatz, Betriebsergebnis und Gewinn je Geschäftsjahr Mio. $
Umsatz Betriebsergebnis Gewinn
| Geschäftsjahr | Umsatz (Mio. $) | EBIT (Mio. $) | Nettogewinn (Mio. $) | GpA ($) | Operativer Cashflow (Mio. $) | Eigenkapital (Mio. $) | Bilanzsumme (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | 121 | 5 | 67 | 2,66 | 4 | 383 | 3.296 |
| 2017 | 182 | 41 | 22 | 0,79 | 27 | 459 | 3.366 |
| 2018 | 250 | 55 | 41 | 1,20 | 80 | 651 | 4.943 |
| 2019 | 312 | 77 | 57 | 1,50 | 29 | 750 | 5.522 |
| 2020 | 294 | 52 | 37 | 0,98 | 109 | 805 | 6.391 |
| 2021 | 316 | 124 | 93 | 2,42 | 74 | 836 | 6.696 |
| 2022 | 356 | 115 | 88 | 2,35 | 220 | 766 | 7.363 |
| 2023 | 479 | 146 | 108 | 2,67 | 166 | 990 | 8.882 |
| 2024 | 621 | 161 | 121 | 2,75 | 175 | 1.092 | 9.497 |
| 2025 | 629 | 183 | 130 | 2,86 | 140 | 1.268 | 9.653 |
Quartale
Quartalszahlen
Jede Säule ist ein Quartal, die letzte ist die aktuellste. Über den Umschalter lassen sich die einzelnen Größen durchsehen.
Gewinn & Umsatz
Cashflow
Bilanz
Margen
Je Aktie
Chart anklicken oder mit Tab anspringen, dann mit ← und → durch die Perioden gehen.
Diese Kennzahl berichtet keine der ausgewählten Aktien. Wähle eine andere Kennzahl oder wechsle zwischen Jahr und Quartal.
· Gesamt · pro Jahr
Die Firmen berichten in verschiedenen Währungen — für einen fairen Vergleich „Indexiert“ einschalten oder eine Marge wählen.
Die Zahlen konnten gerade nicht geladen werden.
Quelle: Fundamentaldaten
| Quartal | GpA (Gewinn pro Aktie) | GpA YoY (%) | Umsatz (Mio. $) | Umsatz YoY (%) | Nettomarge (%) | OCF (Mio. $) | FCF (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024: Q4 | 0,69 | 0,90 | 154 | 3,40 | 19,60 | 53 | 51 |
| 2025: Q1 | 0,64 | -8,40 | 149 | -2,80 | 19,00 | 27 | 25 |
| 2025: Q2 | 0,68 | 0,10 | 158 | 2,90 | 19,00 | 16 | 15 |
| 2025: Q3 | 0,82 | 18,90 | 163 | 1,60 | 22,90 | 38 | 38 |
| 2025: Q4 | 0,76 | 10,70 | 160 | 3,60 | 21,60 | 59 | 58 |
| 2026: Q1 | 0,83 | 29,70 | 153 | 3,00 | 24,50 | 55 | 54 |
| 2026: Q2 | 0,90 | 32,40 | – | – | – | 14 | 13 |
Was bedeuten diese Begriffe?
- GpA (Gewinn pro Aktie):
- Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl aller Aktien — wie viel vom Gewinn rechnerisch auf eine einzelne Aktie entfällt. Im Englischen EPS.
- YoY (Year over Year):
- Veränderung gegenüber demselben Quartal des Vorjahres — so vergleicht man ohne saisonale Verzerrung (z. B. Weihnachtsgeschäft).
- Umsatz:
- Alle Erlöse des Quartals, bevor Kosten abgezogen werden — die oberste Zeile der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
- Nettomarge:
- Wie viel Prozent vom Umsatz am Ende als Gewinn übrig bleiben. Negativ heißt: Das Unternehmen schreibt Verlust.
- OCF (operativer Cashflow):
- Das Geld, das im Quartal tatsächlich aus dem laufenden Geschäft in die Kasse fließt — schwerer zu schönen als der Buchgewinn.
- FCF (freier Cashflow):
- Operativer Cashflow minus Investitionen — das Geld, das wirklich frei verfügbar ist, etwa für Schuldenabbau, Rückkäufe oder Dividenden.
Screening
In diesen Scannern enthalten
Diese Aktie besteht aktuell 14 unserer Scanner-Strategien — jeder Treffer verlinkt zum Scanner.
Beste Treffer
Wachstum
Qualität & Bilanz
Aktien.Guide
Ausbruch & Setup
Dividenden
Momentum & Trend
Recherche
Gezählt werden nur echte Treffer verifizierter Scanner; reine Kennzahl-Rankings (KGV, KUV & Co. sortieren das ganze Universum) zählen nicht als Treffer. Alle Scanner ansehen
Prognose
Analysten & Kursziel
Sammelbild der Kursziele und Empfehlungen aller Analysten, die den Titel begleiten. Kursziele sind Erwartungen für die nächsten 12 Monate, keine Zusagen — und sie folgen dem Kurs oft, statt ihn vorherzusagen.
Verteilung der Empfehlungen
Schätzungen je Geschäftsjahr
| Geschäftsjahr | GpA erwartet ($) | GpA-Spanne ($) | Umsatz erwartet (Mio. $) | Wachstum erwartet | Analysten |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2026 | 3,39 | 3,38 – 3,41 | 466 | 13,1 % | 5 |
| 31.12.2027 | 3,43 | 3,34 – 3,50 | 481 | 1,1 % | 6 |
Durchschnitt der Analystenschätzungen für die kommenden Geschäftsjahre. Die Spanne zeigt, wie weit optimistischste und vorsichtigste Schätzung auseinanderliegen — je breiter, desto unsicherer die Erwartung.
Bewertung
Was preist der Kurs ein?
Statt zu schätzen, was die Aktie wert ist, drehen wir die Frage um: Welches Wachstum des freien Cashflows muss eintreten, damit der heutige Börsenwert aufgeht? Die Annahmen dahinter lassen sich verschieben.
Der aktuelle Börsenwert unterstellt rund -1,2 % Wachstum des freien Cashflows pro Jahr über zehn Jahre (Annahmen: Diskontsatz 10,0 %, Terminalwachstum 2,5 %).
| Freier Cashflow (letzte zwölf Monate) | 163,3 Mio. $ |
|---|---|
| Marktkapitalisierung | 1,71 Mrd. $ |
| Freier Cashflow im zehnten Jahr | 144,5 Mio. $ |
| Anteil des Endwerts am Börsenwert | 44,5 % |
Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren wuchs der freie Cashflow um 5,3 % pro Jahr.
Sie zeigt, welche Annahme im heutigen Kurs steckt — nicht, ob sie eintritt. Alle Annahmen sind über die Regler veränderbar; die Zahlen ändern sich mit ihnen.
Vereinfachte Modellrechnung, keine Prognose und keine Empfehlung.
KI-Einstufung
KI-Einstufung
Der 10-K 2025 führt einen eigenen, überschriebenen Risikofaktor „AI and our ability to implement and leverage AI to deliver new products and services to our customers present competitive risks“ — KI wird dort konkret als Wettbewerbsrisiko für das eigene Bankmodell benannt: Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit hängen laut Filing davon ab, ob Byline die Technologie adaptiert, und ein Versäumnis könne einen „material adverse effect“ haben. Zweiter konkreter Bezug: Der Cyber-Risikofaktor führt die zunehmende Nutzung von KI-Technologien ausdrücklich als Verstärker der bereits gestiegenen Betrugs- und Sicherheitsvorfälle an, die die Bank nach eigener Aussage schon erlebt. Das ist keine Boilerplate-Floskel, sondern ein auf das eigene Geschäftsmodell bezogener Doppelbefund (Wettbewerb + Betrug). Eine KI-Umsatzquelle weisen die Filings nicht aus; operativer KI-Einsatz wird lediglich als Möglichkeit formuliert („We may also implement new technologies, such as those related to artificial intelligence“) und ist damit nicht als „nutzt“ belegbar. Nach der Vorrang-Regel (verkauft > bedroht > nutzt > neutral) daher: bedroht.
Volle Akte anzeigen — Zitate, Quellen, geprüfte Berichte
„The financial services industry is experiencing and will continue to experience rapid technological change due to the emergence of AI, including generative AI and agentic AI. The effective use of AI enables financial institutions to better serve their customers and reduce expenses. Our success and competitiveness may depend in part on our ability to adopt such technology and deliver our products and services in a manner consistent with evolving customer preferences and industry standards."
Die Finanzdienstleistungsbranche erlebt und wird weiterhin einen rasanten technologischen Wandel durch das Aufkommen von KI erleben, einschließlich generativer und agentischer KI. Der wirksame Einsatz von KI versetzt Finanzinstitute in die Lage, ihre Kunden besser zu bedienen und Kosten zu senken. Unser Erfolg und unsere Wettbewerbsfähigkeit können teilweise davon abhängen, ob wir diese Technologie übernehmen und unsere Produkte und Dienstleistungen im Einklang mit sich wandelnden Kundenpräferenzen und Branchenstandards anbieten können.
10-K · 2026-02-27 · Zum SEC-Bericht
„Failure to adopt AI tools that match our customer expectations and needs or failure to properly manage risks associated with AI could have a material adverse effect on our business, financial condition or results of operation."
Ein Versäumnis, KI-Werkzeuge einzuführen, die den Erwartungen und Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, oder ein Versäumnis, die mit KI verbundenen Risiken angemessen zu steuern, könnte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere Finanzlage oder unser Betriebsergebnis haben.
10-K · 2026-02-27 · Zum SEC-Bericht
„Consistent with industry trends, we have also experienced an increase in attempted electronic fraudulent activity, security breaches, and cybersecurity-related incidents. The continued evolution and increased usage of AI technologies may further increase these risks."
Im Einklang mit den Branchentrends haben auch wir eine Zunahme versuchter elektronischer Betrugsaktivitäten, Sicherheitsverletzungen und Cybersicherheitsvorfälle erlebt. Die fortschreitende Entwicklung und zunehmende Nutzung von KI-Technologien kann diese Risiken weiter erhöhen.
10-K · 2026-02-27 · Zum SEC-Bericht
Ausgewertete Berichte: 10-K 2026-02-27 · 10-Q 2026-05-01
Eingestuft am 16. Juli 2026 · So entsteht die Einstufung
Telefonkonferenzen
Was die Conference Calls verraten
Byline Bancorp liefert bei den Zahlen, die das Management selbst in den Mittelpunkt stellt, außergewöhnlich verlässlich: Die Zinsertrags-Prognose wurde von 2024-Q1 bis 2026-Q2 in neun von neun prüfbaren Quartalen erreicht oder übertroffen, und die Vorsteuer-Vorsorge-Rendite lag 15 Quartale in Folge über zwei Prozent. Auffällig ist etwas anderes: Mehrere früher genannte Zielgrößen sind aus der Berichterstattung verschwunden, ohne je erreicht oder ausdrücklich zurückgezogen worden zu sein. Am deutlichsten zeigt sich das an der Zehn-Milliarden-Dollar-Schwelle, deren Überschreiten seit 2024 immer wieder terminiert und immer wieder verschoben wurde und wo das Management seine Haltung innerhalb von sechs Monaten ins Gegenteil gedreht hat. Wer die Aktie beurteilt, sollte die starken Ergebnisse und die weiche Zielbindung getrennt betrachten.
Zehn-Milliarden-Schwelle: Termin mehrfach verschoben, Haltung gedreht
In 2024-Q1 sagte der Chairman, das Überschreiten der Zehn-Milliarden-Dollar-Marke sei organisch noch 2025 zu erwarten, und ergänzte, die Schwelle beschäftige das Denken des Hauses nicht. In 2024-Q3 wurde daraus eine Spanne von zweiter Hälfte 2025 bis erster Hälfte 2026, im selben Satz ausdrücklich auf das gesamte Jahr 2026 verlängerbar; in 2024-Q4 reichte die genannte Spanne bis ins dritte Quartal 2026. Erst in 2025-Q3 nannte das Management sehr konkret das erste Quartal 2026. Dieser eine feste Termin wurde verfehlt: Zum Ende von 2026-Q2 liegt die Bilanzsumme weiter bei 9,9 Milliarden Dollar, eine Erklärung dazu gab es nicht. Schwerer wiegt der Positionswechsel: In 2025-Q4 räumte der Finanzvorstand ein, man habe zum Jahresende Wertpapiere verkauft, um unter der Marke zu bleiben, der Präsident versicherte aber, diese Beschränkung gelte künftig nicht mehr und eine Steuerung der Bilanzsumme werde man nicht mehr sehen. In 2026-Q1 wurde das bekräftigt. In 2026-Q2 hieß es dann, sollte man Anfang Dezember die Möglichkeit haben, unter zehn Milliarden zu bleiben, würde man diese Möglichkeit wohl nutzen und die Bilanz entsprechend steuern.
Ziel Kredit-Einlagen-Quote unter 90 Prozent lautlos aufgegeben
In 2024-Q2 nannte der Finanzvorstand ausdrücklich das Ziel, die Kredit-Einlagen-Quote über die Zeit unter 90 Prozent zu drücken; in 2024-Q3 war von einem Zielniveau von plus/minus 90 Prozent die Rede und der Rückgang auf 92 Prozent wurde als guter Fortschritt gefeiert. Das Ziel war ohne Frist formuliert und damit nie an einen Termin gebunden. Danach verschwindet es aus den vorbereiteten Statements. Tatsächlich lief die Kennzahl in die Gegenrichtung: 2025 wuchsen die Kredite um 8,9 Prozent, die Einlagen aber nur um 2,5 Prozent. In 2026-Q2 wird die Quote mit 96 Prozent ausgewiesen, 16 Basispunkte über dem Vorquartal, ohne jeden Bezug auf das früher genannte Ziel und ohne Erklärung, warum es nicht mehr gilt. Nachgefragt hat in den späteren Calls niemand.
Kapitalziel 8 bis 9 Prozent aus den Unterlagen entfernt
Von 2024-Q1 bis 2024-Q2 war das Zielband für die materielle Eigenkapitalquote mit 8 bis 9 Prozent fester Bestandteil der Kommentierung. Ab 2024-Q3 lag die Quote mit 9,72 Prozent darüber, was noch ausdrücklich als oberhalb des Zielbands benannt wurde. Danach stieg sie weiter auf 11,29 Prozent (2025-Q4) und 11,4 Prozent (2026-Q2), also rund 250 Basispunkte über dem eigenen Zielband, ohne dass je ein neues Ziel genannt wurde. In 2025-Q4 fragte ein Analyst direkt, ob aus dem Verschwinden des 8-bis-9-Prozent-Ziels aus den letzten Präsentationen etwas zu lesen sei. Die Antwort nannte konkrete Schritte — die gerade beschlossene Dividendenerhöhung, im Quartal getätigte Aktienrückkäufe und eine neue Ermächtigung über fünf Prozent der Aktien — sowie den Wunsch nach Spielraum für Zukäufe; ein neues Zielband wurde aber nicht genannt und das alte nicht ausdrücklich zurückgezogen.
Kostenprognose einmal klar gerissen, dann über dem Ist-Niveau festgezurrt
Die Sachkostenprognose wurde über die meisten Quartale eingehalten, einmal knapp und einmal deutlich überschritten und einmal unbemerkt verschoben. In 2024-Q3 wurde für 2024-Q4 eine Spanne von 55 bis 57 Millionen Dollar genannt; geliefert wurden 57,4 Millionen, was das Management im selben Call als oberes Ende der Prognose benannte. Deutlicher war 2025-Q3: In 2025-Q2 waren 56 bis 58 Millionen Dollar angekündigt worden, tatsächlich fielen 60,5 Millionen an. Zugleich wurde das Jahresband für 2025 zwischen 2024-Q3 (54 bis 57 Millionen) und 2024-Q4 (55 bis 57 Millionen) ohne Kommentar angehoben. In 2026-Q1 und 2026-Q2 wurde die Jahresprognose jeweils als unverändert bezeichnet, wobei sich die Untergrenze von 58 auf 59 Millionen Dollar bewegte, während das tatsächliche Kostenniveau bei 57 beziehungsweise 56,5 Millionen lag. Auf Nachfrage in 2026-Q2 wurde der implizite Kostensprung im zweiten Halbjahr mit Personal-, Gesundheits- und Provisionskosten begründet.
Geprüft und entkräftet: Ausfallquote wurde nicht nachträglich umgedeutet
Naheliegender Verdacht: In 2024-Q1 bestätigte der Präsident auf Analystenfrage eine erwartete Ausfallquote von 35 bis 45 Basispunkten, danach lagen die gemeldeten Nettoausfälle mit 56 (2024-Q2) und 49 Basispunkten (2024-Q3) darüber, und genau ab da wies das Haus zusätzlich eine bereinigte Größe ohne übernommene Problemkredite aus (32 beziehungsweise 35 Basispunkte). Der Verdacht trägt nicht: Den Vorbehalt zu diesen übernommenen, bereits abgeschriebenen Krediten hat der Präsident in 2024-Q1 in derselben Antwort mitgegeben, mit der er die Spanne bestätigte, samt Ankündigung, solche Fälle künftig gesondert auszuweisen. Die zusätzliche Aufgliederung kam in 2024-Q2 als angekündigte Erweiterung der Offenlegung, die GAAP-Zahl von 56 Basispunkten wurde im selben Call genannt und der Einzelfall dahinter erklärt. Die in 2024-Q4 genannte Spanne von 30 bis 40 Basispunkten wurde ausdrücklich als normalisierte Größe ohne diese Altkredite bezeichnet, die Basis also offengelegt statt still gewechselt. Offen bleibt allein: Das Gesamtjahr 2024 endete auf GAAP-Basis bei 47 Basispunkten und damit über der ursprünglich bestätigten Spanne. Seit 2025-Q4 wird die niedrigere Spanne geliefert (2026-Q2: 24 Basispunkte).
Gegengewicht: Zinsertragsprognose in neun von neun Quartalen gehalten
Wo das Management eine Zahl nennt, liefert es. Für 2024-Q2 wurden 83 bis 85 Millionen Dollar Zinsertrag in Aussicht gestellt, geliefert wurden 86,5 Millionen; für 2024-Q4 waren es 85 bis 87 Millionen gegen 88,5 Millionen tatsächlich; für 2025-Q3 95 bis 97 Millionen gegen 99,9 Millionen; für 2025-Q4 97 bis 99 Millionen gegen 101 Millionen. In allen neun prüfbaren Quartalen von 2024-Q1 bis 2026-Q2 wurde die Spanne erreicht oder übertroffen. Ein Analyst sprach das Muster in 2025-Q4 offen an und fragte, ab wann die Prognosen zuversichtlicher ausfallen; die Antwort verwies auf schwer planbare Kreditrückzahlungen und auf eine bewusst vorsichtige Annahme zu den Einlagenkosten, die intern regelmäßig übertroffen werde. Auch die Vorsteuer-Vorsorge-Rendite lag von 2024-Q1 bis 2026-Q2 durchgehend über zwei Prozent, im letzten Call das 15. Quartal in Folge.
Zusagen des Managements
- 2024-Q3 — Der Zukauf von First Security wird in der ersten Hälfte 2025 abgeschlossen. Übererfüllt. In 2024-Q4 wurde der Abschluss auf Anfang des zweiten Quartals konkretisiert, in 2025-Q1 zum 1. April vollzogen und die Systemumstellung noch im selben Monat abgeschlossen. eingehalten
- 2025-Q1 — Die Bewertungsanpassungen, die Buchwertverwässerung und der Ergebnisbeitrag aus dem First-Security-Zukauf werden im nächsten Quartalscall offengelegt. Auf die direkte Analystenfrage in 2025-Q1 wurde zweimal auf den nächsten Call verwiesen. In 2025-Q2 kamen nur der Risikovorsorge-Aufschlag am ersten Tag und die Aussage, alle Kostenziele lägen im Plan. Die zugesagten Größen Bewertungsanpassung, Buchwertverwässerung und Ergebnisbeitrag wurden nie geliefert, und es hat auch niemand nachgehakt. gebrochen
- 2024-Q2 — Die Kredit-Einlagen-Quote soll über die Zeit unter 90 Prozent gedrückt werden. Nicht als gebrochen zu werten: Das Ziel war ausdrücklich "über die Zeit" formuliert, ohne jede Frist, und ist damit nicht datierbar verfehlt. Erreicht ist es aber nicht, und die Richtung stimmt nicht: Von 92,5 Prozent in 2024-Q1 und 92 Prozent in 2024-Q3 stieg die Quote auf 96 Prozent in 2026-Q2. Nach 2024-Q3 wurde das Ziel nicht mehr erwähnt, weder erneuert noch zurückgezogen. offen
- 2025-Q2 — Die Sachkosten des dritten Quartals 2025 liegen zwischen 56 und 58 Millionen Dollar. Gemeldet wurden in 2025-Q3 dann 60,5 Millionen Dollar, rund 2,5 Millionen über der Obergrenze. Begründet wurde das mit höheren Bonusrückstellungen und Restkosten aus der Ablösung nachrangiger Anleihen. Die Abweichung wurde erläutert, aber nicht als Prognoseverfehlung benannt. gebrochen
- 2025-Q3 — Die Zehn-Milliarden-Dollar-Schwelle wird im ersten Quartal 2026 überschritten. In 2026-Q1 lag die Bilanzsumme bei 9,9 Milliarden Dollar, in 2026-Q2 unverändert bei 9,9 Milliarden. Statt einer Erklärung zum verfehlten Termin wurde die Aussage auf ein Überschreiten jederzeit und später auf ein mögliches Steuern unter der Marke bis Dezember 2026 umgestellt. gebrochen
- 2025-Q4 — Die Zehn-Milliarden-Dollar-Schwelle wird im Jahr 2026 überschritten, eine Steuerung der Bilanzsumme darunter findet nicht mehr statt. Zur Jahreshälfte 2026 ist die Schwelle nicht überschritten. Der zweite Teil der Zusage steht bereits in Frage, weil in 2026-Q2 ausdrücklich in Aussicht gestellt wurde, bei Gelegenheit bis Anfang Dezember erneut unter zehn Milliarden zu bleiben. Prüfbar frühestens mit dem Jahresabschluss 2026. offen
Grundlage: öffentliche Wortprotokolle der Earnings Calls. Ausgewertet: 10 Wortprotokolle 2024-Q1 bis 2026-Q2.
Wachstum
Wachstums-Score
Zehn Prüfungen aus den Jahresabschlüssen — jede bestandene zählt einen Punkt.
- Umsatz wächst über drei Jahre um mehr als 15 % pro Jahr 20,9 %
- Für das kommende Jahr werden mehr als 10 % Umsatzwachstum erwartet 4,1 %
- Aktienzahl wächst um weniger als 3 % pro Jahr 6,6 %
- Umsatzwachstum plus Cashflow-Marge ergeben mindestens 40 („Rule of 40") 23,0 %
- Bruttomarge ab 40 % und ohne nennenswerte Erosion 66,1 %
- Firmenwert aus Zukäufen wächst nicht schneller als der Umsatz 2,1 %
- Nettoverschuldung unter dem Doppelten des EBITDA 900 Mio. Netto-Cash
- Operativer Cashflow deckt die Gewinne der letzten drei Jahre 123 Mio.
- Kapitalrendite ab 15 % oder gegenüber vor zwei Jahren gestiegen 3,7 %
- Insider halten mindestens 10 % oder kaufen netto zu 28,8 %
Ein Kriterium ohne Zahlen gilt weder als bestanden noch als verfehlt; einen Punktestand gibt es erst ab 7 beurteilbaren Kriterien. Quelle: Fundamentaldaten. Alle zehn Kriterien im Detail
Qualitätsprüfung
AAQS
8/10Der AAQS (AlleAktien Qualitätsscore) prüft 10 Qualitätskriterien zu Wachstum, Profitabilität und Bilanzstärke — nach der von AlleAktien entwickelten und veröffentlichten Methodik, von uns aus eigenen Fundamentaldaten berechnet. Ab 9 von 10 Punkten gilt eine Aktie als Qualitätsaktie. Bei kürzerer Börsenhistorie rechnen wir über die verfügbaren Geschäftsjahre (mindestens fünf).
- Umsatzwachstum 10 J > 5 % 20,2 %
- Erw. Umsatzwachstum 3 J > 5 % -12,6 %
- EBIT-Wachstum 10 J > 5 % 47,7 %
- Erw. EBIT-Wachstum 3 J > 5 % 9,5 %
- Nettoverschuldung < 4x EBIT -4,9x
- EBIT positiv, 10 J durchgehend 10
- Max. EBIT-Rückgang < 50 % 33,2 %
- Eigenkapitalrendite > 15 % 15,3 %
- ROCE > 15 % 3,7 %
- Renditeerwartung > 10 % 18,2 %
Aktien mit der vollen AAQS-Punktzahl ansehen · Methodik bei AlleAktien nachlesen
Quelle: Fundamentaldaten
Insider
Insider-Transaktionen
Meldepflichtige Geschäfte von Führungskräften und Großaktionären aus SEC-Formular-4-Meldungen. „Sonstige" umfasst z. B. Aktienzuteilungen und Optionsausübungen ohne Kauf-/Verkaufscharakter.
| Datum | Person | Rolle | Typ | Stück | Kurs | Wert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 19. Aug 2026 | Herseth Mary Jo S. | Director | Kauf | 300 | 38,40 | 11.519 |
| 19. Aug 2026 | Kistner William G | Director | Kauf | 100 | 38,30 | 3.830 |
| 13. Aug 2026 | Herencia Roberto R | CHIEF EXECUTIVE OFFICER | Verkauf | 19.750 | 39,21 | 774.307 |
| 12. Aug 2026 | Rose Dana | CHIEF HUMAN RESOURCES OFFICER | Verkauf | 2.421 | 39,00 | 94.419 |
| 7. Aug 2026 | Mbg Investors I, L.p. | 10% Owner | Verkauf | 300.000 | 39,10 | 11.730.000 |
| 7. Aug 2026 | Del Valle Perochena Antonio | Director | Verkauf | 300.000 | 39,10 | 11.730.000 |
| 3. Aug 2026 | Ptacin Brogan | HEAD OF COMMERCIAL BANKING | Sonstige | 9.450 | 39,61 | 374.321 |
| 3. Aug 2026 | Ptacin Brogan | HEAD OF COMMERCIAL BANKING | Sonstige | 9.450 | 12,70 | 120.015 |
Das Unternehmen
Über das Unternehmen
Byline Bancorp, Inc. ist die Bankholding der Byline Bank, die verschiedene Bankprodukte und -dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen, Gewerbeimmobilien und Finanzsponsoren sowie Privatkunden in den USA anbietet.
- Mitarbeiter
- 1.018
- Hauptsitz
- Chicago, IL
- Anschrift
- 180 North LaSalle Street, 60601 Chicago, United States
- Telefon
- 773 244 7000
- Website
- bylinebancorp.com
- Börsengang
- 30.06.2017
- ISIN
- US1244111092
Management
| Name | Position | Jahrgang |
|---|---|---|
| Roberto R. Herencia | Executive Chairman of the Board & CEO | 1960 |
| Alberto J. Paracchini | President & Director | 1971 |
| Thomas J. Bell III | Executive VP & CFO | 1966 |
| Brogan M. Ptacin | Executive VP & Head of Commercial Banking | 1961 |
| Thomas Abraham | President of Small Business Capital | 1966 |
| Maria Sherylle A. Olano | Senior VP & Chief Accounting Officer | 1979 |
| Nicolas Mando | Executive VP, Chief Technology & Operations Officer | 1973 |
| Brooks O. Rennie | Head of Investor Relations | 1994 |
| Brian F. Doran Esq. | Executive VP, General Counsel & Corporate Secretary | 1959 |
| Dana Rose | Executive VP & Chief Human Resources Officer | 1971 |
Führungskräfte laut jüngsten Pflichtmeldungen; Positionsbezeichnungen in Originalsprache. Quelle: Fundamentaldaten.
Meldungen
Unternehmensmeldungen (8-K)
Ein 8-K ist die Pflichtmeldung, mit der ein US-Unternehmen wesentliche Ereignisse sofort öffentlich machen muss — etwa Übernahmen, Führungswechsel, Großaufträge oder Zahlungsschwierigkeiten. Die Links führen zum Originaldokument bei der US-Börsenaufsicht SEC.
- 23.07.2026 BYLINE BANCORP, INC. (BY): Results of Operations and Financial Condition; Financial Statements and Exhibits SEC ↗
Datenstand: 5. Oktober 2026 · Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)
Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.