American Superconductor Corporation (AMSC)
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Das Geschäft funktioniert grundsätzlich, aber eine wesentliche Frage ist offen. Solange sie offen ist, tragen unsere Befunde kein Qualitätsurteil.
Unsere Befunde belegen die operative Substanz, lassen die Ertragsqualität aber offen — deshalb »Offene Fragen«. Für die Substanz spricht: verfünffachter Umsatz, erster operativer Gewinn (16,9 Millionen US-Dollar), positiver Cashflow und eine praktisch schuldenfreie Bilanz mit rund 140 Millionen Netto-Cash — ein Substanzrisiko liegt hier nicht vor, denn die Firma ist finanziell gesund. Offen bleibt, wie belastbar der Gewinn ist: Der Rekordgewinn steht zu rund 88 Prozent in der Steuerzeile, und die Profitabilität ist erst ein Jahr jung. Hinzu kommt ein Struktur-Befund: Die Aktienzahl hat sich mehr als verdoppelt. Davon getrennt steht die Preisfrage, die für die Ampelfarbe keine Rolle spielt: Wegen des Steuereffekts ist das Trailing-KGV von rund 12 irreführend, das Vorwärts-KGV liegt bei rund 35, und nach der Kursvervielfachung ist die Aktie mit Kurs-Umsatz rund 6 und EV/EBITDA rund 65 sportlich bewertet. Über den Einstiegspreis sagt die Ampel nichts — dafür stehen die Kennzahlen-Scanner. Ob aus der jungen schwarzen Null eine dauerhafte Serie wird, ist an den kommenden operativen Ergebnissen ohne Sondereffekte ablesbar. Die Entscheidung liegt bei Dir.
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Jahrelang schrieb American Superconductor rote Zahlen. Jetzt ist die Wende da: Der Umsatz hat sich seit dem Geschäftsjahr 2019/20 verfünffacht, das Netz- und Windtechnik-Unternehmen schreibt erstmals einen operativen Gewinn und sitzt praktisch schuldenfrei auf rund 140 Millionen US-Dollar Netto-Cash. Wir haben Geschäfts- und Quartalsberichte gelesen — und beim ausgewiesenen Rekordgewinn von 133,8 Millionen US-Dollar ein dickes Sternchen gefunden: Rund 88 Prozent davon sind ein einmaliger Steuer-Buchgewinn, kein verdientes Geld. Ein Blick auf die Substanz hinter dem Turnaround — die Zahlen entscheidest am Ende Du selbst.
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Aktien-Wächter
Diese Analyse ist Stand 10. Juli 2026. Was sich seitdem bei AMSC geändert hat, meldet Dir der Aktien-Wächter.
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In diesen Scannern enthalten
Diese Aktie besteht aktuell 9 unserer Scanner-Strategien — jeder Treffer verlinkt zum Scanner.
Gezählt werden nur echte Treffer verifizierter Scanner; reine Kennzahl-Rankings (KGV, KUV & Co. sortieren das ganze Universum) zählen nicht als Treffer. Rot markierte Scanner sind Warn-Signale (Risiko-/Short-Scanner) — dort enthalten zu sein ist kein Gütesiegel. Alle Scanner ansehen
Handelstag
Eckwerte des zuletzt abgeschlossenen Handelstages — kein Live-Kurs.
52-Wochen-Spanne
Aktueller Kurs 29,40 $ — 8 % der Spanne über dem Tief.
Tiefster und höchster Schlusskurs der letzten 52 Wochen. Die Marke zeigt, wo der aktuelle Kurs in dieser Spanne steht: nahe am Hoch spricht für Stärke, nahe am Tief für Schwäche.
Basis
Performance
Technische Kennwerte
Aus der Kurshistorie berechnet · Stand: 03.08.2026
Bewertung
Rentabilität
Bilanz & Sicherheit
Wachstum
Dividende
Diese Aktie zahlt derzeit keine Dividende.
Qualität & Screener
KI-Einstufung
NeutralGeprüft am 10.07.2026 gegen den Geschäftsbericht (10-K) für das Geschäftsjahr per 31.03.2026 (eingereicht 27.05.2026), das 10-K per 31.03.2025 sowie die vier jüngsten Quartalsberichte (10-Q). In den ausgewerteten SEC-Filings von American Superconductor ist künstliche Intelligenz kein eigenes Produkt, keine belegte Umsatzquelle und kein konkretes Geschäftsrisiko fürs eigene Modell. KI taucht ausschließlich als Endmarkt-Narrativ auf: AMSC beschreibt Rechenzentren, KI und Halbleiterfertigung als stromhungrige Sektoren, die das Netz belasten und damit die Nachfrage nach den Netzstabilitäts-Produkten des Grid-Segments treiben („Our Grid product solutions are well-positioned to support power quality in energy-intensive industries such as artificial intelligence, data centers, steel, automotive, chemicals, and semiconductors, among others“, 10-K per 31.03.2026, Item 1 Business). Das ist KI-nahe Endmarkt-Exponierung, kein Verkauf eigener KI. Die einzige weitere Erwähnung ist generisch-zukunftsgerichtet und steht im Wettbewerbs-/Cybersecurity-Kontext des Item 1A („new products and features … which may include artificial intelligence, machine learning, and other advanced digital technologies“ sowie Angreifer, die KI-Werkzeuge nutzen) — weder operativer KI-Einsatz noch KI-Umsatz noch eine konkrete Bedrohung des Vermittlungs-/Fertigungsmodells. Nach dem Kriterienkatalog (verkauft > bedroht > nutzt > neutral) bleibt es damit bei „neutral“: Endmarkt-Exponierung allein begründet kein „verkauft“ oder „nutzt“, eine Boilerplate-Cyber-/Wettbewerbsfloskel kein „bedroht“.
Volle Akte anzeigen — Zitate, Quellen, geprüfte Berichte
Ausgewertete Berichte: 10-Q 2026-02-04 · 10-Q 2025-11-05 · 10-Q 2025-07-30 · 10-Q 2025-02-05 · 10-K 2026-05-27 · 10-K 2025-05-21
Eingestuft am 10. Juli 2026 · So entsteht die Einstufung
Markiert sind Dinge, die der Redaktion aufgefallen sind: Grün = auffallend stark, Rot = verdient eine genauere Prüfung. Keine Kennzahl taugt als Urteil für sich allein — immer im Zusammenhang lesen.
Analysten & Kursziel
Das Kursziel liegt 122,2 % über dem Kurs.
- Konsens
- Starker Kauf
Sammelbild der Kursziele und Empfehlungen aller Analysten, die den Titel begleiten. Kursziele sind Erwartungen für die nächsten 12 Monate, keine Zusagen — und sie folgen dem Kurs oft, statt ihn vorherzusagen.
Gewinn & Umsatz
Cashflow
Bilanz
Margen
Je Aktie
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Diese Kennzahl berichtet keine der ausgewählten Aktien. Wähle eine andere Kennzahl oder wechsle zwischen Jahr und Quartal.
· Gesamt · pro Jahr
Die Firmen berichten in verschiedenen Währungen — für einen fairen Vergleich „Indexiert“ einschalten oder eine Marge wählen.
Die Zahlen konnten gerade nicht geladen werden.
Quelle: Fundamentaldaten
Quartalszahlen
| Quartal | GpA (Gewinn pro Aktie) | GpA YoY (%) | Umsatz (Mio. $) | Umsatz YoY (%) | Nettomarge (%) | OCF (Mio. $) | FCF (Mio. $) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024: Q4 | 0,06 | – | 61 | 56,00 | 4,00 | 6 | 5 |
| 2025: Q1 | 0,03 | – | 67 | 58,60 | 1,80 | 6 | 5 |
| 2025: Q2 | 0,17 | – | 72 | 79,60 | 9,30 | 4 | 3 |
| 2025: Q3 | 0,11 | -17,60 | 66 | 20,90 | 7,20 | 7 | 5 |
| 2025: Q4 | 2,62 | 3.990,40 | 75 | 21,40 | 158,10 | 3 | 2 |
| 2026: Q1 | 0,10 | 209,80 | 86 | 29,60 | 5,20 | 9 | 8 |
- GpA (Gewinn pro Aktie):
- Der Quartalsgewinn geteilt durch die Zahl aller Aktien — wie viel vom Gewinn rechnerisch auf eine einzelne Aktie entfällt. Im Englischen EPS.
- YoY (Year over Year):
- Veränderung gegenüber demselben Quartal des Vorjahres — so vergleicht man ohne saisonale Verzerrung (z. B. Weihnachtsgeschäft).
- Umsatz:
- Alle Erlöse des Quartals, bevor Kosten abgezogen werden — die oberste Zeile der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
- Nettomarge:
- Wie viel Prozent vom Umsatz am Ende als Gewinn übrig bleiben. Negativ heißt: Das Unternehmen schreibt Verlust.
- OCF (operativer Cashflow):
- Das Geld, das im Quartal tatsächlich aus dem laufenden Geschäft in die Kasse fließt — schwerer zu schönen als der Buchgewinn.
- FCF (freier Cashflow):
- Operativer Cashflow minus Investitionen — das Geld, das wirklich frei verfügbar ist, etwa für Schuldenabbau, Rückkäufe oder Dividenden.
Einschätzung: Chancen & Risiken
Echt und belegbar: Umsatz vom Geschäftsjahr 2019/20 (63,8 Millionen US-Dollar) bis 2025/26 auf 299,2 Millionen verfünffacht, operative Marge von minus 36 auf plus 5,6 Prozent gedreht, erster operativer Gewinn (16,9 Millionen) bei positivem operativem Cashflow (23,1 Millionen). Getragen vom Grid-Segment (84 Prozent des Umsatzes, plus 34 Prozent).
Für einen Ex-Dauerverlierer ungewöhnlich gesund: praktisch schuldenfrei (4 Millionen US-Dollar Finanzschulden) bei rund 144 Millionen Kasse, also rund 140 Millionen Netto-Cash. Das gibt Spielraum für Zukäufe wie Comtrafo (202,9 Millionen, Dezember 2025) ohne Kreditdruck. Goodwill 175,4 Millionen (rund 23 Prozent der Bilanz) als Preis der M&A-Strategie.
Der ausgewiesene Rekord-Nettogewinn von 133,8 Millionen US-Dollar besteht zu rund 88 Prozent (117,1 Millionen) aus einem einmaligen, nicht zahlungswirksamen Steuer-Buchgewinn (Auflösung der Wertberichtigung auf latente Steueransprüche). Das Trailing-KGV von rund 12 ist damit irreführend; der operative Gewinn beträgt nur 16,9 Millionen, das Vorwärts-KGV rund 35.
Das Wind-Segment hängt praktisch ganz am indischen Kunden Inox (15 Prozent des Konzernumsatzes), Fuji Bridex steht für 10 Prozent, 52 Prozent des Umsatzes kommen aus dem Ausland (Euro, Real). Weil Wind nur noch 16 Prozent des Umsatzes ausmacht, ist die Abhängigkeit gegenüber den Sinovel-Jahren aber deutlich entschärft — schmerzhaft, nicht mehr existenzbedrohend.
Nach der Kursvervielfachung ambitioniert bewertet: Kurs-Umsatz rund 6, EV/EBITDA rund 65, Kurs-Buchwert rund 3,1. Dazu Verwässerung (Aktienzahl von rund 21 auf rund 48 Millionen) und ein Beta von rund 3,2 — die Aktie schwankte binnen zwölf Monaten zwischen rund 25 und rund 70 US-Dollar. Der Markt preist die Fortsetzung der Wende bereits kräftig mit.
American Superconductor hat einen echten operativen Turnaround geliefert: Der Umsatz hat sich seit dem Geschäftsjahr 2019/20 verfünffacht (auf 299,2 Millionen US-Dollar), die operative Marge drehte von minus 36 auf plus 5,6 Prozent, der erste operative Gewinn steht — und das bei praktisch schuldenfreier Bilanz mit rund 140 Millionen Netto-Cash und Rückenwind aus Netz-Resilienz, Marine und dem Stromhunger der Rechenzentren. Die ehrliche Kehrseite: Der gefeierte Rekord-Nettogewinn von 133,8 Millionen steht zu rund 88 Prozent in der Steuerzeile (einmaliger Steuer-Buchgewinn), die Profitabilität ist erst ein Jahr jung, das Wind-Geschäft hängt an einem einzigen indischen Kunden, die Aktienzahl hat sich mehr als verdoppelt — und nach der Kursvervielfachung ist die Aktie mit Kurs-Umsatz rund 6, EV/EBITDA rund 65 und einem Beta von rund 3,2 alles andere als billig. Eine echte Wende; die Frage ist der Preis und die Nachhaltigkeit. Keine Anlageberatung.
- Materialitäts-Gate (10.07.2026) — Fund-für-Fund: (1) Steuer-Buchgewinn/dünne Gewinnhistorie: Rund 117,1 der 133,8 Mio. US-Dollar Nettogewinn (~88 %) sind ein einmaliger, nicht zahlungswirksamer Steuervorteil; der operative Gewinn (16,9 Mio.) und der operative Cashflow (23,1 Mio.) sind aber real und positiv → Ertragsqualitäts-/Struktur-Fund (macht die Trailing-Bewertung irreführend), kein Existenz-Fund. (2) Kundenkonzentration Inox 15 % des Konzernumsatzes (Wind-Segment praktisch ganz Inox, aber nur 16 % des Umsatzes): laut Gate-Eichung (21 % = Delle) und wegen des kleinen Segmentgewichts eine Klumpenrisiko-Delle, kein Existenz-Fund; gegenüber den Sinovel-Jahren entschärft. (3) Verwässerung (Aktienzahl ~21 → ~48 Mio.): Preis-Fund (verwässert den Wert je Aktie), finanziert aber die schuldenfreie Wachstumsbilanz → nicht existenziell. (4) Bewertung (Kurs-Umsatz ~6, EV/EBITDA ~65, Vorwärts-KGV ~35, Beta ~3,2): Preis-Fund. Ergebnis: KEIN Existenz-Fund — die Firma ist schuldenfrei, cashflow-positiv und operativ echt gedreht —, also kein Substanzrisiko. Offen bleibt die Ertragsqualität: Der Rekordgewinn stammt zu rund 88 % aus einem einmaligen Steuervorteil und ist in dieser Höhe nicht wiederholbar, die Profitabilität ist erst ein Jahr jung, und das Wind-Geschäft hängt praktisch an einem einzigen Kunden → Ampelstufe »Offene Fragen«. Die Preis- und Bewertungsfunde (reiche Multiples, Verwässerung, extreme Volatilität) bleiben für die Farbe ausdrücklich außen vor: Über den Einstiegspreis sagt die Ampel nichts — dafür stehen die Kennzahlen-Scanner.
- Kurs- und Bewertungsangaben datiert auf Mitte 2026; Analysen sind evergreen, Tageskurse sind kein Kaufargument. Der Börsenwert von rund 1,8 Milliarden US-Dollar bezieht sich auf rund 48,5 Millionen ausstehende Aktien; die Aktie schwankte binnen zwölf Monaten zwischen rund 25 und rund 70 US-Dollar (Beta rund 3,2).
- Umsatz-/Ergebnisreihe aus den Geschäfts- und Quartalsberichten (10-K/10-Q), Geschäftsjahre per 31. März: 2019/20: 63,8 Mio. US-Dollar; 2020/21: 87,1; 2021/22: 108,4; 2022/23: 106,0; 2023/24: 145,6; 2024/25: 222,8; 2025/26: 299,2. Operatives Ergebnis erst 2025/26 positiv (+16,9 Mio.); Nettogewinn 2025/26 133,8 Mio. inklusive 117,1 Mio. Steuer-Buchgewinn. Grid 84 % / Wind 16 % des Umsatzes.
- Sonderlagen-Screening (EDGAR-Submissions): keine laufende Übernahme, kein Strategic Review, kein Rights Plan, kein Going Concern. Nur passive Grossaktionärs-Meldungen (SCHEDULE 13G / 13G/A), kein aktivistisches 13D. Ein 424B7 (Wiederverkaufs-Registrierung) und Routine-8-Ks (Comtrafo-Abschluss Dezember 2025, Quartalszahlen, Hauptversammlung DEF 14A vom 18.06.2026).
- KI-Einstufung: neutral. Künstliche Intelligenz taucht in den ausgewerteten SEC-Filings nur als Endmarkt-Narrativ auf — Rechenzentren, KI und Halbleiterfertigung sind stromhungrige Sektoren, die die Nachfrage nach den Netzstabilitäts-Produkten des Grid-Segments treiben (»power quality in energy-intensive industries such as artificial intelligence, data centers …«). AMSC verkauft keine eigene KI, belegt keinen operativen KI-Einsatz und nennt KI nicht als konkretes Geschäftsrisiko; die einzige weitere Erwähnung ist eine generische Wettbewerbs-/Cybersecurity-Floskel. Nach der Vorrangregel bleibt es bei neutral.
Über das Unternehmen
American Superconductor Corporation bietet gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften weltweit Megawatt-skalierte Lösungen für Stromresilienz an. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig: Grid und Wind.
| Mitarbeiter | 1.195 |
|---|---|
| Hauptsitz | Ayer, MA |
| Website | amsc.com |
| Börsengang | 11. Dez 1991 |
Management
| Name | Position | Jahrgang |
|---|---|---|
| Daniel Patrick McGahn | Chairman, President & CEO | 1971 |
| John W. Kosiba Jr. | CFO, Senior VP & Treasurer | 1973 |
| Nicol Golez | Director of Communications | – |
| John R. Samia | Secretary | – |
Führungskräfte laut jüngsten Pflichtmeldungen; Positionsbezeichnungen in Originalsprache. Quelle: Fundamentaldaten.
Chart
Interaktiver Kurs-Chart (TradingView).
Datenstand: 31. Juli 2026 · Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)
Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.