Geprüfte Scanner
Phönix-Doppelsignal
23 Treffer · zuletzt berechnet 11. August 2026 Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q) · Markt-Filter aktiv: die Liste zeigt 0 Treffer aus Zypern
Methodik & Kriterien
Die Rückkehr aus einer echten Krise, in der Fassung, die wir für Sie zurückgerechnet haben. Erst die Krise: mindestens zwei Geschäftsjahre in Folge mit Verlust, und im jüngsten davon zusätzlich mindestens ein Zeichen von Bilanznot — negativer operativer Cashflow, Umlaufvermögen unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten, negatives oder binnen zwei Jahren um mehr als 30 % gefallenes Eigenkapital, oder eine Kasse, die bei laufendem Mittelabfluss keine vier Quartale mehr reicht. Dann das Lebenszeichen — und nicht eines, sondern mindestens zwei VERSCHIEDENE aus dieser Dreiergruppe, in einem Abschluss oder auf zwei aufeinanderfolgende verteilt: Der operative Cashflow ist wieder positiv, während unter dem Strich noch ein Verlust steht. Der Umsatz beschleunigt aus der Stagnation heraus (im Vorjahr höchstens 5 %, jetzt mindestens 20 %). Die Nettoverschuldung (Finanzschulden minus Kasse) fällt, ohne dass dafür neue Aktien ausgegeben wurden. Gezeigt wird ausschließlich die Wende AUS EIGENER KRAFT: Wer die Rückkehr mit frischen Aktien bezahlt hat (Aktienzahl seit Krisenbeginn um mehr als 10 % gestiegen) oder mit dem Verkauf halber Geschäftsbereiche (Bilanzsumme um mehr als 20 % gefallen), fehlt in dieser Liste — dort lag im Rücktest der Median der einzelnen Position zweistellig im Minus. Erst ab 100 Mio $ Umsatz, und das ist der schärfste Befund der Rückrechnung: über 100 Mio $ trug die Regel 20,20 % pro Jahr über 349 der 440 Käufe, zwischen 10 und 100 Mio $ waren es −3,37 % und darunter −16,87 %. Banken, Versicherer und Finanzdienstleister sind ausgeschlossen — dort ist eine Krise etwas anderes. Im Rücktest von Mai 2002 bis Juli 2026, auf einem Bestand, in dem verschwundene Titel enthalten bleiben: 855 Signale, daraus 440 Käufe; 20,23 % pro Jahr gegenüber 10,46 % beim S&P 500 samt Dividenden, 9,32 % beim gleichgewichteten Universum und 14,23 % beim härtesten Vergleich — einem Depot aus ALLEN Krisenfirmen. Ohne feste Haltefrist — also gehalten, solange jeder weitere Jahresabschluss für sich zwei der drei Lebenszeichen trägt — waren es 21,13 %. Genau diese Fassung bildet die Liste ab: Fällt ein Abschluss unter zwei Lebenszeichen, verlässt die Aktie die Liste, und dort verkauft auch das zurückgerechnete Rezept. Ehrliche Kaveats: Nur 47,4 % aller Krisenfirmen erreichen je wieder ein Gewinnjahr, 5,2 % verschwinden vorher von der Börse, und die typische Position brachte über zwölf Monate nur 5,17 % bei einer Trefferquote von 54,1 % — die Jahreszahl des Depots entsteht aus wenigen Vervielfachern. Quelle: Fundamentaldaten.
Globale Filter: Marktkapitalisierung höchstens 50 Mrd $ (Mega-Caps fliegen aus jedem Scanner raus); ADR 10‑ und 30‑Tage müssen ≥ 1 % sein (zu wenig Bewegung fliegt raus); Titel nach einem Reverse-Split (verzerrte Kurshistorie) sind ausgeschlossen.
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Trefferliste
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| Symbol | Umsatzbasis (Mio $) | Lebenszeichen | Bericht | Ø/J 3J | Schwankung | Stage | Funda Rating | Piotroski | MktKap | Industrie | KI-Einstufung | Analyse | Supertiefe Analyse | Sektor | Kurs | YTD | 6 Mon. | 1 Jahr | v. Hoch | Kursziel | RS | EPS-Rating | ADR 10T | ADR 30T | Beta | KGV | KGV (e) | KUV | KBV | K/FCF | PEG | EV/EBITDA | EBIT-Marge | Bruttomarge | Nettomarge | ROE | ROA | Schulden/EK | EK-Quote | Umsatz +/J | Wachstums-Score | Div.-Rend. | Auss.-Quote | Altman-Z | Inst. % | Short % | Analysten |
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| Aktuell erfüllt keine Aktie die Kriterien dieses Scanners. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Häufige Fragen
Die Rückkehr aus einer echten Krise, in der Fassung, die wir für Sie zurückgerechnet haben.
Alle Scanner werden täglich neu über das komplette Aktien-Universum berechnet — zuletzt am 11. August 2026. Datengrundlage sind Fundamentaldaten und SEC-Berichte (Geschäftsberichte 10-K und Quartalsberichte 10-Q).
Aktuell bestehen 23 Aktien die Kriterien dieses Scanners (Stand: 11. August 2026).
Globale Filter: Marktkapitalisierung höchstens 50 Mrd $ (Mega-Caps fliegen aus jedem Scanner raus); ADR 10‑ und 30‑Tage müssen ≥ 1 % sein (zu wenig Bewegung fliegt raus); Titel nach einem Reverse-Split (verzerrte Kurshistorie) sind ausgeschlossen.
Der Scanner sucht den Punkt, an dem eine Firma nach einer echten Krise messbar zurückkommt — und zwar an den Zahlen, nicht am Kurs. Gerechnet wird auf den Jahresabschlüssen, weil die Regel mindestens fünf Geschäftsjahre zurückreicht. Drei Dinge müssen zusammenkommen. Erstens die Krise, und die muss echt sein: mindestens zwei Geschäftsjahre in Folge mit Verlust unter dem Strich, und im jüngsten dieser Verlustjahre zusätzlich mindestens ein Zeichen von Bilanznot — negativer operativer Cashflow, ein Umlaufvermögen unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten, ein negatives oder binnen zwei Jahren um mehr als 30 Prozent gefallenes Eigenkapital, oder eine Kasse, die bei laufendem Mittelabfluss keine vier Quartale mehr reicht. Zweitens das Doppelsignal: mindestens zwei VERSCHIEDENE Lebenszeichen aus einer Dreiergruppe, entweder in einem Abschluss oder auf zwei aufeinanderfolgende verteilt. Die drei sind: Der operative Cashflow ist wieder positiv, während unter dem Strich noch ein Verlust steht. Der Umsatz beschleunigt aus der Stagnation heraus — im Vorjahr höchstens 5 Prozent Wachstum, jetzt mindestens 20 Prozent. Und die Nettoverschuldung, also Finanzschulden minus Kasse, fällt gegenüber dem Vorjahr, ohne dass dafür neue Aktien ausgegeben wurden. Zwei verschiedene und nicht dieselbe zweimal: Ein Lebenszeichen, das anhält, ist kein zweites. Drittens muss die Rückkehr aus eigener Kraft kommen. Die Aktienzahl darf seit dem Krisenbeginn um höchstens 10 Prozent gestiegen und die Bilanzsumme um höchstens 20 Prozent gefallen sein. Das ist keine Feinheit: Über die Hälfte aller gemessenen Signale liegt im Segment der verwässerten Firmen, und dort brachte die typische Position ein zweistelliges Minus. Ist die Aktienzahl gar nicht berichtet, bleibt die Frage unbeantwortbar, und eine unbeantwortbare Frage zählt hier nicht als Ja. Dazu kommt der Größenschnitt: erst ab 100 Millionen Dollar Umsatz. Das ist der schärfste Befund der Rückrechnung — über dieser Marke brachte die Regel 20,20 Prozent pro Jahr über 349 der 440 Käufe, zwischen 10 und 100 Millionen Dollar minus 3,37 Prozent und darunter minus 16,87 Prozent. Banken, Versicherer und Finanzdienstleister sind ganz ausgeschlossen. Verglichen werden außerdem nur Abschlüsse, die wirklich aufeinanderfolgen, zwischen 0,7 und 1,5 Jahren Abstand: Ein größerer Abstand heißt, dass ein Jahr fehlt, und der Sprung über die Lücke sähe aus wie eine kräftige Wende, wäre aber nur eine Datenlücke. Wir haben die Regel von Mai 2002 bis Juli 2026 zurückgerechnet, auf einem Bestand, in dem von der Börse verschwundene Titel enthalten sind: 855 Signale, daraus 440 Käufe. Das ergab 20,23 Prozent pro Jahr gegenüber 10,46 Prozent für den S&P 500 samt Dividenden, 9,32 Prozent für das gleichgewichtete Universum und 14,23 Prozent für den härtesten Vergleich, ein Depot aus ALLEN Krisenfirmen. Ohne feste Haltefrist — also gehalten, solange jeder weitere Jahresabschluss für sich zwei der drei Lebenszeichen trägt — waren es 21,13 Prozent, und genau diese Fassung bildet der Scanner ab: Gekauft wird am ersten Abschluss mit Doppelsignal, wobei die zwei Zeichen sich dort auf zwei aufeinanderfolgende Abschlüsse verteilen dürfen; gehalten wird nur, solange danach jeder einzelne Abschluss zwei Zeichen trägt. Als Halteregel taugt die Paarung nicht — sie hielte die Aktie ein Jahr zu lang. Drei Vorbehalte gehören ehrlich dazu. Nur 47,4 Prozent aller Krisenfirmen erreichen je wieder ein Gewinnjahr, und 5,2 Prozent verschwinden vorher von der Börse. Die typische Einzelposition brachte über zwölf Monate nur 5,17 Prozent bei einer Trefferquote von 54,1 Prozent — die Jahreszahl des Depots entsteht aus wenigen Vervielfachern plus monatlichem Nachkaufen und nicht aus dem Durchschnittsfall. Und die Branchenzuordnung ist statisch, also die heutige rückwärts angewandt. Alle Zahlen und Einschränkungen stehen in der Studie. Ein Treffer ist ein Fund, kein Kaufsignal. Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q).
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Hinweis: reine Faktenanalyse, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Angaben ohne Gewähr.