Tiefenanalyse · Software
Microsoft-Aktie: Tiefenanalyse
Die Investitionen in KI-Infrastruktur sind enorm — wann und wie deutlich zeigt sich das in echten zusätzlichen Umsätzen statt nur in Ankündigungen?
- Bilanz und Bewertung, bis zu zehn Jahre
- Analystenkonferenzen: Zusage und Ergebnis
- Risiken sortiert, Fazit mit Qualitäts-Ampel
49,00 € einmalig · inkl. MwSt. · in der Regel innerhalb von 24 Stunden
Von Thomas Mücke, Gründer von Börsenlotse · 969 Analysen veröffentlicht
Die Zahlen heute
Microsoft Corporation in Kennzahlen
Letzter Kurs: 533,70 $ (Stand: 14. Oktober 2026) 52-Wochen-Spanne: 352,80 $ – 543,50 $
Die Kennzahlen im Überblick
Alle Geldbeträge in Millionen $, Gewinn je Aktie wie berichtet.
| Kennzahl | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 198.270,0 | 211.915,0 | 245.122,0 | 281.724,0 | 331.839,0 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 83.383,0 | 88.523,0 | 109.433,0 | 128.528,0 | 155.237,0 |
| Nettogewinn | 72.738,0 | 72.361,0 | 88.136,0 | 101.832,0 | 133.749,0 |
| Nettomarge | 36,7 % | 34,1 % | 36,0 % | 36,1 % | 40,3 % |
| Gewinn je Aktie | 9,65 $ | 9,68 $ | 11,80 $ | 13,64 $ | 17,95 $ |
Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)
Das ist der Stand. Die Tiefenanalyse erklärt, was hinter diesen Zahlen steckt — und was sie verschweigen.
Was du erfährst
Drei Fragen, die die Tiefenanalyse zu Microsoft beantwortet
Ein zentrales Problem bei Microsoft sollte laut früherer Ankündigung längst gelöst sein — woran lässt sich der tatsächliche Fortschritt ablesen?
Microsofts größte Verpflichtung steht nicht in der Bilanz, sondern in einer Fußnote — wie groß ist sie im Verhältnis zum ausgewiesenen Schuldenstand?
Microsoft senkt die angekündigte Investitionssumme für das laufende Jahr — bedeutet das tatsächlich weniger Ausbau oder nur eine andere Verbuchung?
Wir beantworten sie mit Zahlen aus den Berichten und mit dem, was das Management in den Analystenkonferenzen gesagt hat — nicht mit Meinung.
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Leseprobe
So liest sich eine Tiefenanalyse von uns
In der Bilanz per 31. Dezember 2025 steht ein Eigenkapital von 859,5 Millionen Euro. Klingt nach Substanz. Aber davon entfallen 716,7 Millionen Euro auf die sogenannten Perpetual Notes — ewige Nachranganleihen, die 2024 aus der Umwandlung von 2,34 Milliarden Euro Anleiheschulden entstanden. Weil ihre Rückzahlung formal allein im Ermessen der Firma liegt, dürfen sie nach den Bilanzregeln als Eigenkapital gebucht werden — zum damaligen Zeitwert von nur 716,7 Millionen Euro. Ihr tatsächlicher Anspruch wächst aber mit 6,25 Prozent Zins pro Jahr weiter, der nicht bar gezahlt, sondern aufgeschuldet wird. […] Ende 2025 stand der Anspruch bei 2.531,8 Millionen Euro — 190 Millionen mehr als bei der Ausgabe im September 2024.
Was im Ernstfall zählt, sagt der Geschäftsbericht unmissverständlich: Alle Anleihen — ob als Fremd- oder Eigenkapital verbucht — sind den Stammaktien vorrangig. Die Gläubiger bekommen ihre Ansprüche samt aufgelaufener Zinsen zuerst, wenn es zu einer Liquidation oder Restrukturierung kommt. […]
Rechnet man das Eigenkapital ehrlich durch: 841,3 Millionen Euro entfallen laut Bilanz auf die „Eigentümer" — darin stecken aber die 716,7 Millionen Euro der Perpetual-Gläubiger. Für die Stammaktionäre bleiben buchhalterisch rund 125 Millionen Euro. Ersetzt man den Bilanzansatz der Perpetuals durch ihren echten Anspruch von 2.531,8 Millionen Euro, liegt die Aktionärsposition bei etwa minus 1,7 Milliarden Euro — zu Adlers eigenen Buchwerten. Das ist keine exotische Rechnung: Der größte Einzelaktionär weist das Eigenkapital der Adler Group in seinem eigenen Jahresabschluss 2025 mit minus 1.912,4 Millionen Euro aus — nach handelsrechtlicher Lesart, ohne die Eigenkapital-Kosmetik. Eigenkapital ist nicht gleich Eigenkapital — entscheidend ist, wer im Wasserfall vor dir steht.
Auszug aus unserer Tiefenanalyse zur Adler Group vom 10. Juli 2026, gekürzt. Deine Analyse zu deiner Aktie erstellen wir nach der Bestellung.
Was drin ist
Die zehn Kapitel deiner Microsoft-Tiefenanalyse
- Woran das Unternehmen wirklich verdient
- Bis zu zehn Geschäftsjahre in einer Reihe — mit den Brüchen, die Übersichten verschweigen
- Analystenkonferenzen: was zugesagt wurde und was davon ankam
- Die unbequemen Wahrheiten aus Anhang, Lagebericht und Risikoteil
- Was die Aktie kostet — die Bewertung im eigenen Zeitverlauf
- Branchenvergleich: Wettbewerber, dieselbe Rechnung
- Superinvestoren: wer investiert ist — und wer nicht
- Die Risiken, nach Schwere sortiert
- Fazit mit Qualitäts-Ampel (grün, gelb, rot) und Begründung
- Quellen und Datenstand
- Wir lesen die Geschäftsberichte komplett — auch Anhang, Lagebericht und Risikoteil.
- Wir werten alle über unsere Quellen verfügbaren Conference-Call-Mitschriften aus, vor allem die Analystenfragen.
- Wir rechnen über bis zu zehn Jahre statt über ein Quartal.
- Wir schreiben es in normalem Deutsch, mit nachvollziehbarer Begründung.
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Mit Begleitung: 12 Monate aktuell gehalten
Wer das schreibt
Ein Autor, kein anonymes Tool
Thomas Mücke
Gründer & Herausgeber
Börsenlotse wurde von Thomas Mücke gegründet, der über zehn Jahre bei der Kriminalpolizei Wirtschaftskriminalität bearbeitet hat. Jede Analyse entsteht hier nach derselben Methode: Wir lesen die Originalberichte selbst —...
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