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Tiefenanalyse · Technologie

Alphabet-Aktie: Tiefenanalyse

Der Konzern verdient so viel wie nie und gibt für Rechenzentren zugleich mehr aus, als das laufende Geschäft hereinbringt — trägt der ausgewiesene Gewinn diese Investitionen wirklich?

  • Bilanz und Bewertung, bis zu zehn Jahre
  • Analystenkonferenzen: Zusage und Ergebnis
  • Risiken sortiert, Fazit mit Qualitäts-Ampel

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Von Thomas Mücke, Gründer von Börsenlotse · 976 Analysen veröffentlicht

Die Zahlen heute

Alphabet Inc Class A in Kennzahlen

Letzter Kurs: 340,60 $ (Stand: 16. Oktober 2026) 52-Wochen-Spanne: 250,50 $ – 402,60 $

Marktkapitalisierung 4.156,2Mrd. $
KGV 25,6
KGV (erwartet) 22,8
Eigenkapitalquote 68,0%
Eigenkapitalrendite 38,9%
Nettomarge 54,8%

Die Kennzahlen im Überblick

Alle Geldbeträge in Millionen $, Gewinn je Aktie wie berichtet.

Die Kennzahlen im Überblick
Kennzahl 2021 2022 2023 2024 2025
Umsatz 257.637,0 282.836,0 307.394,0 350.018,0 402.836,0
Betriebsergebnis (EBIT) 78.714,0 74.842,0 84.293,0 112.390,0 129.165,0
Nettogewinn 76.033,0 59.972,0 73.795,0 100.118,0 132.170,0
Nettomarge 29,5 % 21,2 % 24,0 % 28,6 % 32,8 %
Gewinn je Aktie 5,61 $ 4,56 $ 5,80 $ 8,04 $ 10,81 $

Quelle: Fundamentaldaten & SEC-Berichte (Geschäfts- und Quartalsberichte, 10-K/10-Q)

Das ist der Stand. Die Tiefenanalyse erklärt, was hinter diesen Zahlen steckt — und was sie verschweigen.

Was du erfährst

Drei Fragen, die die Tiefenanalyse zu Alphabet beantwortet

  1. Der größte Einzelposten in Alphabets jüngstem Rekordgewinn stammt weder aus der Werbung noch aus der Cloud — worum handelt es sich, und darf der Konzern ihn überhaupt zu Geld machen?

  2. Alphabet kehrt eine über ein Jahrzehnt verfolgte Kapitalmaßnahme plötzlich um — was bedeutet das für die künftige Bilanzstruktur?

  3. Im Anhang von Alphabets Bericht steht eine sprunghaft gewachsene Verpflichtungssumme — wie groß ist sie im Verhältnis zu dem, was der Konzern jährlich einnimmt?

Wir beantworten sie mit Zahlen aus den Berichten und mit dem, was das Management in den Analystenkonferenzen gesagt hat — nicht mit Meinung.

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  • Superinvestoren-Positionen zu diesem Titel
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Leseprobe

So liest sich eine Tiefenanalyse von uns

In der Bilanz per 31. Dezember 2025 steht ein Eigenkapital von 859,5 Millionen Euro. Klingt nach Substanz. Aber davon entfallen 716,7 Millionen Euro auf die sogenannten Perpetual Notes — ewige Nachranganleihen, die 2024 aus der Umwandlung von 2,34 Milliarden Euro Anleiheschulden entstanden. Weil ihre Rückzahlung formal allein im Ermessen der Firma liegt, dürfen sie nach den Bilanzregeln als Eigenkapital gebucht werden — zum damaligen Zeitwert von nur 716,7 Millionen Euro. Ihr tatsächlicher Anspruch wächst aber mit 6,25 Prozent Zins pro Jahr weiter, der nicht bar gezahlt, sondern aufgeschuldet wird. […] Ende 2025 stand der Anspruch bei 2.531,8 Millionen Euro — 190 Millionen mehr als bei der Ausgabe im September 2024.

Was im Ernstfall zählt, sagt der Geschäftsbericht unmissverständlich: Alle Anleihen — ob als Fremd- oder Eigenkapital verbucht — sind den Stammaktien vorrangig. Die Gläubiger bekommen ihre Ansprüche samt aufgelaufener Zinsen zuerst, wenn es zu einer Liquidation oder Restrukturierung kommt. […]

Rechnet man das Eigenkapital ehrlich durch: 841,3 Millionen Euro entfallen laut Bilanz auf die „Eigentümer" — darin stecken aber die 716,7 Millionen Euro der Perpetual-Gläubiger. Für die Stammaktionäre bleiben buchhalterisch rund 125 Millionen Euro. Ersetzt man den Bilanzansatz der Perpetuals durch ihren echten Anspruch von 2.531,8 Millionen Euro, liegt die Aktionärsposition bei etwa minus 1,7 Milliarden Euro — zu Adlers eigenen Buchwerten. Das ist keine exotische Rechnung: Der größte Einzelaktionär weist das Eigenkapital der Adler Group in seinem eigenen Jahresabschluss 2025 mit minus 1.912,4 Millionen Euro aus — nach handelsrechtlicher Lesart, ohne die Eigenkapital-Kosmetik. Eigenkapital ist nicht gleich Eigenkapital — entscheidend ist, wer im Wasserfall vor dir steht.

Auszug aus unserer Tiefenanalyse zur Adler Group vom 10. Juli 2026, gekürzt. Deine Analyse zu deiner Aktie erstellen wir nach der Bestellung.

Was drin ist

Die zehn Kapitel deiner Alphabet-Tiefenanalyse

  1. Woran das Unternehmen wirklich verdient
  2. Bis zu zehn Geschäftsjahre in einer Reihe — mit den Brüchen, die Übersichten verschweigen
  3. Analystenkonferenzen: was zugesagt wurde und was davon ankam
  4. Die unbequemen Wahrheiten aus Anhang, Lagebericht und Risikoteil
  5. Was die Aktie kostet — die Bewertung im eigenen Zeitverlauf
  6. Branchenvergleich: Wettbewerber, dieselbe Rechnung
  7. Superinvestoren: wer investiert ist — und wer nicht
  8. Die Risiken, nach Schwere sortiert
  9. Fazit mit Qualitäts-Ampel (grün, gelb, rot) und Begründung
  10. Quellen und Datenstand
  • Wir lesen die Geschäftsberichte komplett — auch Anhang, Lagebericht und Risikoteil.
  • Wir werten alle über unsere Quellen verfügbaren Conference-Call-Mitschriften aus, vor allem die Analystenfragen.
  • Wir rechnen über bis zu zehn Jahre statt über ein Quartal.
  • Wir schreiben es in normalem Deutsch, mit nachvollziehbarer Begründung.
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    Fertig als übersichtliche Webseite und als PDF, direkt per Mail.

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Wer das schreibt

Ein Autor, kein anonymes Tool

Thomas Mücke

Thomas Mücke

Gründer & Herausgeber

Börsenlotse wurde von Thomas Mücke gegründet, der über zehn Jahre bei der Kriminalpolizei Wirtschaftskriminalität bearbeitet hat. Jede Analyse entsteht hier nach derselben Methode: Wir lesen die Originalberichte an die U...

976 Analysen auf Börsenlotse veröffentlicht — alle mit Datum, Quellen und Begründung.

Kostprobe: unsere kostenlose Kurzanalyse zu Alphabet vom 14. Juli 2026

Häufige Fragen

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Zwölf Monate lang frischen wir die Analyse nach jedem Quartalsbericht auf, melden dir, wenn sich unsere Einstufung ändert, und führen ein Änderungsprotokoll im Bericht.