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Robo-Advisor-Vergleich 6/2026

Digitale Vermögensverwaltungen im Test: Gebühren, Mindestanlagen und Strategien der größten Anbieter.

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Ein Robo-Advisor ist ein Online-Vermögensverwalter, der die Geldanlage vollautomatisiert übernimmt — meist mit breit gestreuten, kostengünstigen ETFs auf Aktien und Anleihen, teils ergänzt um Gold, Rohstoffe oder Krypto.

Das Angebot richtet sich an alle, die keinen persönlichen Berater brauchen, sich aber auch nicht selbst kümmern wollen. Der Komfort kostet: Zur Produktgebühr der ETFs kommt eine Servicegebühr von typischerweise 0,3 bis 1 Prozent pro Jahr — ein selbst gebautes ETF-Portfolio ist immer günstiger.

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Robo-Advisor Servicegebühr p.a. Mindestanlage Sparplan ab Strategien Besonderheiten
Scalable Wealth 0,49–0,75 % 20 € 20 € Weltportfolio, Gold, Megatrends, Value & Dividende, Allwetter Steueroptimierung, physische Gold-ETCs Zur Webseite →
Oskar 0,8–1,0 % 1.000 € (Sparplan ab 25 €) 25 € 5 risikoangepasste Strategien Familien-/Kinderdepots, Tax-Loss-Harvesting Zur Webseite →
Quirion ab 0,48 % 1 € 25 € Mehrere Risikoklassen Junior-Depot verfügbar Zur Webseite →
Gerd Kommer Capital ab 0,7 % 20 € 20 € Weltportfolio-Konzept BIP-Gewichtung, Multifaktor-Ansatz Zur Webseite →
ING Smart Invest 0,65–0,75 % 20 € 20 € Klassisch, Value & Dividende, Allwetter, Megatrends, Zins Voll ins ING-Banking integriert Zur Webseite →
Raisin Invest ab 0,25 % 25 € 25 € 5 Risikoprofile Ausschließlich Vanguard-ETFs, Auto-Rebalancing Zur Webseite →
cominvest 0,75 % (+ ca. 0,23 % Produkte) 3.000 € 25 € 5 Risikoprofile comdirect/Commerzbank, ESG-Variante Zur Webseite →
Openbank 0,42–1,01 % (inkl. MwSt.) 500 € 1 € Risikobudget-basiert Santander-Gruppe, ESG-Quote mind. 50 % Zur Webseite →
Whitebox ab 0,35 % 25 € 25 € Bis zu 10 Risikoklassen Auch aktive Fonds beigemischt Zur Webseite →
Growney ab 0,38 % 500 € 25 € Weltmarktportfolio, ESG wählbar Rein passiv, Zusatzprodukt für Kurzfristanlage Zur Webseite →

Sparplan-Rechner

Modellrechnung ohne Kosten und Steuern — keine Prognose und keine Anlageberatung.

Robo-Advisor oder ETF-Sparplan?

Der Robo nimmt dir Auswahl, Rebalancing und Steuer-Kleinkram ab — dafür zahlst du jedes Jahr die Servicegebühr auf das gesamte verwaltete Vermögen. Beim eigenen ETF-Sparplan zahlst du nur Produkt- und Handelskosten, musst aber selbst dranbleiben.

Faustregel: Wer mit einem einzigen Welt-ETF zufrieden ist, braucht keinen Robo. Interessant sind die Angebote für alle, die sonst gar nicht anlegen würden — oder für Spezialfälle wie Kinderdepots mit Einzahlmöglichkeit für die Familie.

Häufige Fragen

Wie funktioniert ein Robo-Advisor?

Nach einem Risiko-Fragebogen legt der Anbieter dein Geld automatisch in ein passendes ETF-Portfolio an und hält es per Rebalancing auf Kurs.

Was kostet ein Robo-Advisor?

Üblich sind 0,3 bis 1 Prozent Servicegebühr pro Jahr zuzüglich der ETF-Produktkosten.

Für wen lohnt sich das?

Für Anleger, die volle Automatisierung wollen und dafür bewusst etwas Rendite abgeben — Kostenbewusste fahren mit dem eigenen ETF-Depot günstiger.

Stand der Konditionen: Juni 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung — maßgeblich sind die aktuellen Preis-/Leistungsverzeichnisse der Anbieter.

Weitere Vergleiche

Quelle: Fundamentaldaten · Stand der Kursdaten: Vortagesschluss Xetra.

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.