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ETF-Auswahl: Die Checkliste vor dem Kauf

Sieben Punkte, die du prüfen solltest, bevor ein ETF ins Depot wandert.

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Erst die Strategie, dann das Produkt

Die wichtigste Frage kommt vor jedem Produktvergleich: Welchen Baustein soll der ETF in deinem Depot spielen — Weltfundament, Regionen-Beimischung, Themenwette? Erst wenn der Index feststeht, lohnt der Blick auf die konkreten Produkte. Ein perfekt ausgewählter ETF auf den falschen Index bleibt die falsche Entscheidung.

Die sieben Prüfpunkte

Erstens die Fondsgröße: Ab etwa 100 Millionen Euro gilt ein ETF als wirtschaftlich tragfähig; sehr kleine Fonds werden öfter geschlossen oder verschmolzen. Zweitens das Fondsalter: Mehrjährige Historie macht die Qualität der Indexnachbildung erst überprüfbar. Drittens die TER — und wo verfügbar die Tracking-Differenz, die die tatsächlichen Kosten ehrlicher zeigt.

Viertens die Ertragsverwendung (ausschüttend oder thesaurierend), fünftens die Replikationsmethode, sechstens das Fondsdomizil — Irland ist bei US-lastigen Indizes wegen des Quellensteuerabkommens beliebt. Und siebtens die Handelskosten: Spread und Ordergebühr entscheiden mit, besonders bei kleineren Beträgen.

Wann Wechseln sich nicht lohnt

Ein paar Basispunkte TER-Ersparnis rechtfertigen selten einen Verkauf mit Steuerfolge. Die Checkliste ist für neue Käufe gedacht — ein solides Bestandsprodukt darfst du in Ruhe weiterlaufen lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Quelle: Fundamentaldaten · Stand der Kursdaten: Vortagesschluss Xetra.

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.