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Ausschüttend oder thesaurierend?

Ob ein ETF Erträge auszahlt oder automatisch wieder anlegt, prägt Depotwachstum und Anlegergefühl.

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Der Unterschied

Die Unternehmen in einem Aktien-ETF zahlen Dividenden. Ein ausschüttender ETF leitet dieses Geld regelmäßig auf dein Verrechnungskonto weiter; ein thesaurierender legt es automatisch wieder im Fonds an. Am Ertrag vor Steuern ändert das nichts — wohl aber am Weg, den dein Vermögen nimmt.

Thesaurierer nutzen den Zinseszinseffekt ohne dein Zutun: Wiederangelegte Erträge erwirtschaften künftig selbst Erträge. Beim Ausschütter musst du die Wiederanlage selbst organisieren — oder das Geld bewusst verleben.

Für wen was passt

In der Ansparphase spricht vieles für Thesaurierer: kein Wiederanlage-Aufwand, keine liegen bleibenden Kleinbeträge, maximaler Zinseszins. Ausschütter spielen ihre Stärke aus, wenn du laufende Erträge sehen oder nutzen willst — etwa im Ruhestand oder schlicht als Motivation, dranzubleiben.

Steuerlich nehmen sich beide Varianten in Deutschland seit der Investmentsteuerreform wenig; Details wie die Vorabpauschale hängen von der persönlichen Situation ab und gehören in die Beratung durch einen Steuerprofi.

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Quelle: Fundamentaldaten · Stand der Kursdaten: Vortagesschluss Xetra.

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